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Fünf Möglichkeiten der spirituellen Praxis mit Kindern unter drei Jahren

Nach einer langen Durststrecke hier in unserer Kinder- und ElternRubrik freut sich Anufa besonders eine Spende zu übersetzen, die sich mit der spirituallen Praxis von Kindern beschäftigt. Kira Nuit hat ihre Praxis beschrieben und bietet für Euch damit vielleicht ein wenig Anregung für Euren Umgang mit Spiritualität.
Welcome to Bell Pine Art Farm.

Mir wurde gesagt, dass es da dieses wundervolle Phase der Elternschaft gäbe, in der das Kind (die Kinder) ein gerüttelt Maß an Wahrnehmung, Empathie, Fertigkeiten und Kommunikationsfähigkeit hat. Viele Dinge werden jetzt möglich angefangen vom gemeinsamen Filme Anschauen bis zur Ausführung bescheidener Rituale. Ich habe eine Zweijährige, aber das ist ganz sicher nicht diese Zeit! Wie auch immer, es gibt doch spirituelle Dinge, die wir zusammen machen können und ich denke, dass es wichtig ist, diese zu entdecken. Ich hoffe, dass ich meine Spiritualität während unserer beider ganzen Leben teilen kann (oder zumindest in den Jahren die ich habe, bevor sie beschließt alles von mir und aus meinem Leben als extrem uncool anzusehen).

Opfern

Viele von uns opfern als Teil ihrer Andachtspraxis; es ist einfach ein Kind dabei einzubinden. Das bietet eine breite Möglichkeit über Götter/Verbündete/Ahnen/Wesenheiten des Landes/Feenwesen zu erzählen, mit denen wir Beziehungen pflegen. Das Kind kann Dinge über die Energien erzählen, die es wahrnimmt, die unter Umständen unsere eigene Verbindung zu diesen Wesenheiten vertieft. Es kann sich diese Praxis auch aneignen und eigene Geschichten dazu erfinden. Meine Tochter hilft mir bei der förmlichen Opferung von Wasser, den Segen für die Ahnen und ist auch mittlerweile geübt genug, das Wasser selber auszugießen. Wir machen auch formlose, ad-hoc Opferungen (wesentlich häufiger als ich es getan habe, bevor sie da war). Du kannst jeder Wesenheit alles opfern: wir opfern der Erde und den Tieren Überbleibsel unseres Picknicks, dem Wind Löwenzahnblüten, dem Fluss Blätterschiffchen, dem Feuer Äste und Steine.


Danksagung

Die Gewohnheiten, die sich jetzt entwickeln, werden eine Zeitlang bleiben. (Oder wie ich immer scherzhaft sage: „mach nichts mit einem Kleinkind, was Du nicht mindestens tausendmal öfter machen willst!“) Wir haben für unsere Familie ein einfaches Ritual zur Mahlzeitensegnung erfunden: wir zünden eine Kerze an, sagen dasselbe Gebet und beenden es mit itadakimasu weil wir den Ausdruck mögen und auch mein Kind Animes mag. Sie kann den Segen noch nicht aussprechen, aber sie vergisst nie, dass wir ihn sagen sollten, und sie besteht darauf, dass alle sitzen bevor wir damit anfangen. Meine Eltern haben die Gewohnheit zu danken in mich gepflanzt, deshalb weiß ich, dass dieser Moment der Dankbarkeit und des Danksagens eine gute Chance hat, eine lebenslange Gewohnheit zu bleiben.


Verbündete bereitstellen

In unserem Fall, habe ich sie mit ihrer Götterseele bekannt gemacht, die wir ihren „speziellen Vogel“ nennen. Ich habe diese als einen Teil von ihr beschrieben – obwohl ich sicher bin, dass sie diese Feinheit erst später mitbekommen wird – der ihr immer zuhören wird und ihr immer helfen wird eine gute Wahl zu treffen. Sie weiß, dass er mit leiser Stimme spricht und dass sie ruhige sein muss um sie hören zu können. Wahrscheinlich wird sie noch andere Verbündete finden, wenn sie älter wird, Beschützer und Führer. Ich stelle mir vor, dass ich den Erstkontakt für sie mache und sie diese dann selber findet, wenn sie alt genug dazu ist.


Trancereisen machen

Macht eine abendliche Meditation. (unsere ist von Starbright Meditations for Children inspiriert). Das ist deine Möglichkeit deinem Kind eine Entspannungsübung beizubringen um sich vor dem Schlafen zu entspannen, Verbündete vorzustellen und die Füße deines Kindes auf den Weg zu glücklichen Träumen zu setzen. Die Sprache, die wir in der Nacht verwenden, prägt die Art und Weise wie wir die Dinge während des Tages erklären und Vorkommnisse des Tages kommen in unseren Meditationen zur Nacht vor. Es ist aber auch eine großartige Zeit sich miteinander zu verbinden.


Altäre machen

Dieser Punkt erscheint mir am offensichtlichsten zu sein, aber er bedarf trotzdem der Erwähnung. Kinder in diesem Alter mögen taktile Vorgehensweisen und bekommen einen großen Outcome von einem Platz, der nur ihnen gehört. Ein niederer Tisch ist für diesen Zweck sehr gut geeignet. Nachdem man bei den Spaziergängen und Exkursionen Schätze gesammelt hat, kann das Kind diese wie es gerne möchte platzieren und nach eigenem Gutdünken mit ihnen interagieren. Wenn ein Elternteil es vormacht, eine Zeitlang still vor dem Altar zu sitzen, zu beten oder Lieder zu singen, dann macht das Kind diese Dinge oft nach und erfindet danach dann auch eigene Sachen. Für meine Tochter ist das ein Spiel, aber eines, das später einmal ihr Weltmodel prägen wird und die Wege auf denen sie sich damit auseinander setzt.

Was habt ihr mit euren kleinen Kindern so gemacht?


Kira Nuit


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