Freund Baum
Kinder werden im Alltag oft mit Reizen überflutet. So viele Eindrücke können manchmal nicht mehr verarbeitet werden - deshalb wird es immer wichtiger, dass sie einen Ausgleich angeboten bekommen, wo sie zur Ruhe kommen können.
Welcome to Bell Pine Art Farm.

Abseits von unseren Alltagswegen begegnen wir ihm, dem Baum. Mit all unseren Sinnen können wir ihn wahrnehmen, er ist der Erde nah und gen Himmel offen. Der Baum kann mit Augen, Ohren, Nase, Hand und offenem Herz erkundet und entdeckt werden.
Kinder lieben es um Bäume herumzulaufen, auf sie zu klettern, über Wurzeln zu hüpfen, auf Stämmen zu balanciere... - sie über alle Sinne zu erleben! Sich der Mitwelt des Pflanzenreiches anzunähern, braucht Zeit - einen Baum erleben bedeutet sich in ihm zu verlieren, mit ihm Zeit zu verbringen und viel zurückzubekommen.


Mit einem Baum Freundschaft schließen
Wir sind gesegnet mit einem eigenen Grundstück, dass viele natürliche Verstecke bietet. Gleich hinter unserem Haus liegt ein Wald, den Patrick auch schon mal alleine erkunden darf. Aber wir denken, auch in der Stadt gibt es irgendwo einen Baum, zu dem dein/euer Kind einen Bezug aufbauen kann. Vielleicht habt ihr ja auch die Möglichkeit selbst irgendwo einen Baum zu pflanzen?
Interessanterweise sind nicht die eigenen Bäume (Apfelbaum = Patrick, Weide = Philip) die Lieblinge der Kinder, sondern unsere Hängebirke. Sie ragt hoch in den Himmel hinauf, neigt aber ihr Blätterdach als Schutz über die Spielecke und ist ein herrliches Himmelbett für die Hängematte. Tief unten bei den Wurzeln lebt unsere Familien-Sylphe. Dieses wunderbare Luftwesen zeigt sich jedem, der darum bittet. Oft steht die Sylphe aber auch unvermutet neben der Birke und winkt uns zu. Neben ihr, in einer anderen Birke, von der nur mehr der Stamm übrig ist, lebte ein Birkenelf, der einen etwas eigenartigen Humor hatte, aber davon ein anderes Mal.


Wie schließt man Freundschaft mit einem Baum?
Mit den Fingerspitzen können wir über seine Rinde streichen, mit offenen und geschlossenen Augen "sehen"; ist die Rinde moosig weich, warm, rau, glatt... Unsere Hände umschließen den Stamm, umarmen ihn und begrüßen ihn. Können ihn die Kinderhände umschließen? Unser ganzer Körper kann den Baum erfühlen - wir können seine Kraft spüren.
Wenn wir ganz leise sind, vielleicht unser Ohr spitzen - dann hören wir die Vögel in seinen Ästen, einen Käfer, der den Stamm entlang läuft. Wenn wir unsere Ohren an die Rinde legen, können wir dann seinen Herzschlag spüren?
Unsere Nase erkundet die Luft, riecht seine Blüten, seine Blätter...
Ungiftige Bäume können auch erschmeckt werden.
Mit den Füßen, vielleicht sogar mit nackten Zehen, können wir seine Wurzeln erspüren.
Wir legen uns ins Gras unter den Baum und schauen nach oben; bewegen sich die Zweige, Blätter, Blüten? Kann ich vielleicht die Aura des Baumes erkennen?


Ich bin ein Baum
Stehe ganz ruhig, lass vor deinem inneren Auge einen Baum auf einer von Sonnenlicht überfluteten Wiese stehen.
Spürst du den Wind in deinen Ästen (Händen), die warme Sonne auf deinem Stamm (Körper)? Riechst du die Blüten und Blumen rings um dich? Spürst du deine Füße? Sie stehen ganz fest am Boden. Sie sind die Wurzeln, die dich mit der Erde verbinden, die dich im Wind festhalten.
Der kleine Baum wächst, richte dich gerade auf. Spürst du, wie deine Krone aus Ästen und Zweigen sich aufrichtet? Spürst du die warme Sonne auf deiner Krone und deinem Stamm? Sie wärmt dich und lässt dich wachsen.
Nun breite deine Arme ganz weit aus, tanze mit deinen Fingern. Sie sind wie Blätter, die der Wind spielerisch bewegt. Spüre die Sonne und lass sie hinein! Atme ihr Licht und ihre Wärme ein und atme alles aus, was dich traurig oder zornig macht. Beim Einatmen öffne deine Arme dabei weit nach oben und lass sie beim Ausatmen sinken.
Außer Sonne und Erde brauchst du aber auch noch Wasser zum Wachsen. Stell dir vor, wie Regentropfen sanft auf dich fallen und dich kühlen. Du merkst, dass der Regen dir gut tut.
Vielleicht nistet ja ein Vogelpaar in deinen Ästen, vielleicht umschwirren dich Schmetterlinge.
Verabschiede dich von deinem Baum und lass dich in die Erde plumpsen!


Der Baumgeist
Diese tolle Art der Begegnung mit einem Baumgeist haben Patrick und Philip von Merlin gelernt.
Nimm ein Blatt Papier und lege es auf die Rinde. Dann zeichne mit einem Stift sanft über das Papier. In dem Abdruck erkennst du dann die Gesichtszüge des Baumgeists!


Eva


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