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Eine Geschichte über Geburt  Teil I

Im Forum wurde vor einiger Zeit das Thema Die Rolle des Vaters bei der Geburt behandelt. Dies hat mich veranlasst, aus meinem Buch Ein keltischer Traum ein Kapitel hier zur Verfügung zu stellen, in dem eine Geburt beschrieben ist. Da dieses Kapitel aus dem Zusammenhang des Buches genommen ist, muss ich zum besseren Verständnis ein paar Erklärungen dazu abgeben:

Claudia ist ein junges Mädchen, das in Regensburg in der heutigen Zeit lebt und in einem Büro arbeitet. Bei einem kleinen Unfall wird sie ohnmächtig und hat in diesem Zustand eine Erfahrung aus ihrem früheren Leben vor mehr als 1500 Jahren. Von nun an gleitet sie immer wieder in dieses andere Leben hinüber, ungewollt und zu allen Tageszeiten. Beim Aufwachen, beim Einschlafen, aber auch im Büro, mitten in ihrer Arbeit.

Diese andere Claudia lebt also ca. 450 n. C. in einem keltischen Dorf in der Nähe von Regensburg (damals Radasbon). Die Römer haben sich aus diesem Land zurückgezogen und die Germanen aus dem Norden strömten in das nicht oder nur wenig besiedelte Land ein. Aber immer noch gibt es einige Kelten in dieser ehemaligen rätischen Römerprovinz. Germanen und Kelten leben erst mal in verschiedenen Dörfern, aber friedlich in unmittelbarer Nachbarschaft zusammen. Erst etwa 100 Jahre später wird aus dem Völkergemisch ein neues Volk, das sich dann Bajuwaren und später Bayern nennen wird.

Aber noch ist es in dieser Geschichte nicht so weit. Aber der Anfang ist gemacht. Claudia, die Keltin, hat Erik, einen Germanen geheiratet und lebt nun in Graswolfing, einem germanischen Dorf. Und nun gebiert sie ihr erstes Kind. Nein, beide zusammen... Aber lest die Geschichte, ihr werdet es erfahren, wie sie ganz alleine, an der Donau, zu Eltern werden, die Rituale machen, sich Eins fühlen mit der Natur...

Am Anfang des Kapitels ist Claudia jedoch noch in der heutigen Zeit. Nahtlos verschwindet sie in die Vergangenheit...
 
Welcome to Bell Pine Art Farm.

Ich war schon immer gerne an der Donau. Meine Radausflüge führen mich überwiegend an diesem Fluss entlang. Es mag natürlich auch daher kommen, dass es diesen ruhigen Radweg gibt, der direkt aus der Stadt heraus führt und immer am Ufer entlang bis nach Kelheim geht. Aber es ist nicht der einzige Grund. Seitdem ich in mein anderes Leben eintreten kann, weiß ich, warum ich eine so enge Beziehung zur Donau habe. Ich bin aufgewachsen an diesem Strom, es ist der Fluss unserer Vorfahren. Sie sind die Donau entlang gezogen, als sie vor fast dreitausend Jahren dieses Land besiedelten und sie haben mit Vorliebe ihre Dörfer entlang der Donau und ihren Nebenflüssen angelegt. Es war ein heiliger Strom, eine Göttin! Ist sie nicht immer noch heilig, auch wenn die Menschen sie in ein enges Bett gezwungen und Abwässer eingeleitet haben?
Für mich ist es jedenfalls keine Frage: sie ist heute immer noch der heilige Fluss! Andere Leute mögen in die Kirche gehen am Sonntag. Ich fahre zur Donau. Ich kann gar nicht anders. Es ist fast schon ein Zwang.
Auch heute fahre ich wieder hinaus. Nur weg von der Stadt mit diesen vielen Menschen, die mich nichts angehen. Hinweg von den stinkenden Autos, hinweg aus der Enge! Hier draußen kann ich wieder freier atmen. Links sind die saftigen Wiesen und dahinter die weißen Kalkfelsen. Rechts fließt die Donau ruhig dahin. Aber sie ist anders, als ich sie in meinen Traumbildern sehe. Von alten Leuten weiß ich, dass sie sogar vor vierzig Jahren noch ganz anders war. Da gab es noch viele Kiesbänke, teilweise locker bewachsen mit Weidengestrüpp, teilweise ganz ohne Bewuchs. Sogar gebadet haben damals die Menschen noch an den vielen Badestränden. Das Wasser war noch sauber, jeden Kiesel konnte man auf dem Grund erkennen! Es ist unglaublich, was man in diesen wenigen Jahrzehnten mit diesem schönen Fluss gemacht hat. Es ist nicht nur das Abwasser, das die Schönheit hinweggenommen hat. Es ist auch die Begradigung des Flusslaufes. In einer geraden Linie läuft der Fluss dahin, die Ufer sind mit großen Steinen befestigt. Es gibt keine sumpfigen Ausweitungen mehr. Die Bauern haben jetzt Wiesen und Felder an diesen Stellen, um noch mehr Milch und Butter zu erzeugen, dessen Verkauf der Staat dann subventionieren muss, da schon zu viel davon erzeugt wird.
In meinen Träumen ist die Doana eine riesige Flusslandschaft. An manchen Stellen reicht das Wasser bis an die Felswände, an anderen Stellen sind Kiesschüttungen. Große Flächen sind sumpfig und mit Schilf und Binsen bewachsen. Wie hat sich dieses Bild gewandelt! - Trotzdem - diese mächtige Donau fasziniert mich auch heute noch. Es ist noch meine Doana, meine Göttin! Sie ist nicht nur Wasser im materiellen Sinn und sonst nichts, sie ist der Geist des Wassers, der sich hier manifestiert. Freilich, man hat ihr viel angetan, sie ist eine geschändete Göttin! Aber sie ist noch eine Göttin, trotz allem!
Manchmal denke ich mir, ich sollte einmal einen anderen Weg fahren. In den Wald vielleicht oder an einen Baggersee zum Baden. Aber dann fahre ich doch wieder zur Donau. Immer wieder muss ich dort hin.
"Ich muss wieder einmal zur Doana zu unserer Stelle hinunter gehen!", sage ich zu Erik. "Bevor ich das Kind gebäre, muss ich noch einmal hin!"
"Das finde ich nicht gerade eine gute Idee", meint Erik. "Es sind zwar noch vier Wochen bis zur Geburt, aber du kannst doch nicht mehr reiten. Und zu Fuß ist es doch ein langer Weg und beschwerlicher Weg."
"Nein, das kann ich leicht noch gehen! So weit ist es gar nicht. Wir können uns doch Zeit lassen und Rast machen unterwegs. Wenn ich diesen Weg nicht mehr gehen kann, dann kann ich überhaupt nichts mehr tun! Ich bin doch keine kranke Frau, nur weil ich schwanger bin!"
"Aber reiten kannst du nicht mehr, das wirst du doch zugeben!"
"Reiten werde ich nicht mehr!" gebe ich zu. "Aber warum sollten wir nicht einen Spaziergang machen?"
"Trotzdem finde ich es nicht unbedingt gut. Die Geburt könnte eher kommen, solche Ausnahmen gibt es doch!"
"Nein, das wird nicht sein! Das Kind kommt in vier Wochen, wir haben es doch genau ausgerechnet. Ziemlich genau sogar in vier Wochen, denn jetzt ist bald Vollmond und ich werde das Kind an Vollmond gebären! Die meisten Geburten sind an Vollmond!"
"Ich würde ja auch ganz gerne wieder einmal an die Doana gehen. Unser heiliger Platz ist schon etwas Besonderes! Aber den Weg zu Fuß zu machen in deinem Zustand, ist doch nicht einfach. Wenn wir den einfachen Weg gehen, am Bach entlang, dann sind wir bald am Wasser. Das ist dann allerdings nicht "unsere" Stelle. Wir könnten dann den weiten Weg am Fluss entlang gehen, aber das ist zu weit für dich. Die andere Möglichkeit ist der Abkürzungsweg durch den Wald. Das ist am Anfang sehr angenehm und die Kühle des Waldes macht das Wandern leicht. Aber dann kommt der steile Abstieg zum Fluss hinunter. Der Weg insgesamt ist kaum länger als eine Stunde, wenn man flott marschieren kann, aber ich habe meine Bedenken, ob du den steilen Abstieg noch schaffst!"
"Jetzt höre mal!" sage ich entrüstet. "Du hältst mich anscheinend wirklich für eine kranke Frau! Ich bin noch genauso beweglich wie vorher! Und eine Stunde Weg ist doch lächerlich! Wenn ich das nicht mehr gehen könnte, dann würde ich mir ja selber leid tun!"
"Nun gib mal nicht so an mit deiner Beweglichkeit! Ich gebe zwar zu, dass es dir gut geht und du deine täglichen Arbeiten ohne Schwierigkeiten machen kannst, aber so beweglich wie früher bist du nicht mehr! Warum willst du das nicht zugeben? Es ist doch normal, so kurz vor der Entbindung. Du solltest nicht übertreiben und so tun, als wärest du gar nicht schwanger! Der Weg hinunter zum Fluss ist beschwerlich und steil! Auch solltest du daran denken, dass du nicht mehr so schnell laufen wirst und wir deshalb vielleicht sogar zwei Stunden brauchen werden."
"Eineinhalb Stunden!", sage ich trotzig. "Aber wenn schon, was macht es? Und was ist schon an diesem Abstieg so schlimm? Wir müssen doch nicht hinunter rennen! Wenn man langsam geht, ist es gar nicht so schwierig! Außerdem ist das steile Stück nicht lang, es sind doch kaum mehr als zweihundert Schritte!"
"Das ist zum Lachen! Vierhundert Schritte sind es auf jeden Fall! Aber Schritte sind es überhaupt nicht, wenn man es einmal genau betrachtet. Eine Kletterpartie ist es und da kann kein Mensch von normalen Schritten sprechen!"
"Jetzt übertreibst du auf die andere Seite! Zugegeben, es ist ein beschwerlicher Weg, aber keine Kletterpartie! Ich kann das machen, daran ist kein Zweifel. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich vor der Entbindung noch einmal hin muss und das kann nur heute sein! Heute muss es sein, kann kommen, was da will! Und du musst natürlich mitkommen, du wirst mich doch nicht alleine gehen lassen!"
"Natürlich lasse ich dich nicht alleine gehen! Bisher waren wir immer zusammen dort, warum sollte ich dich ausgerechnet jetzt alleine gehen lassen?"
"Ich habe auch nicht vor, dass ich alleine gehe. Ich freue mich, dass du jetzt einverstanden bist!" Ich gebe ihm schnell einen Kuss.
"Ich habe noch gar nicht gesagt, dass wir heute gehen!", erwidert Erik. Aber ich merke, dass sein Widerstand nicht mehr ganz ernst ist.
"Es kommt mir fast so vor, als wäre ich stur und eigensinnig!", sage ich und Erik nickt beifällig zu meiner Bemerkung. "Aber das bin ich doch sonst nicht, oder? Aber in diesem Fall ist es etwas anderes. Eine innere Stimme sagt mir, dass ich heute gehen muss. Es ist ein ganz starkes Gefühl und ich möchte am liebsten sofort los laufen! Ich glaube fast, dass es die Göttin ist, die mich zum Fluss schickt, weil es so wichtig ist!"
Erik seufzt. "Ich sehe schon, dass du nicht abzubringen bist! Ich freue mich ja sogar darauf, denn wir waren schon lange nicht mehr dort und es wird sicher wieder sehr schön sein. Auch ein Bad im Fluss reizt mich sehr. Der Sommer ist fast zu Ende, es wird nicht mehr lange möglich sein, dass man noch baden kann. Aber die Vernunftgründe sind einfach dagegen!"
"Man kann die Vernunft auch einmal weniger wichtig nehmen! Ich bin heute morgen schon aufgewacht mit dem Bild von unserem Platz vor Augen. Diese ganz besondere Stimmung dort unten war so gegenwärtig, dass ich gleich wusste, dass wir heute dort hingehen müssen. Du weißt doch, dass gerade an unserer Stelle immer dieses starke Gefühl ist, das man eigentlich nicht beschreiben kann. Es ist doch unser heiliger Ort und ich muss mir noch Kraft holen für die letzte Zeit der Schwangerschaft und für die Geburt."
"Es ist ein heiliger Ort auch für mich!", sagt Erik. "Ich frage mich manchmal, ist der Platz deshalb heilig, weil wir uns dort getroffen haben und uns schon so oft dort geliebt haben, ist er also von uns selbst geheiligt worden? Oder ist es schon immer ein heiliger Ort und wir haben das Glück gehabt, ihn zu finden?"
"Es ist sicher beides. Du weißt ja, dass wir an heilige Orte glauben, besonders an Flüssen, Seen, Quellen, auf Bergen oder bei alten Bäumen sind diese besonderen Stellen. An diesen Orten sind wir den Göttern und den vier Geistelementen nahe. Dort unten an der Doana ist es das Wasser, dem wir uns besonders nahe fühlen. Aber ich spüre auch die Nähe der Mutter Erde und die Nähe der Winde und auch das Licht ist dort stärker als irgend sonst wo. Bist du nicht immer ganz angefüllt und ist nicht dein Herz ganz weit und offen, wenn wir dort waren?"
"Ja, das ist richtig. Selbst wenn wir nur ruhig dort gesessen sind und auf das Wasser geschaut haben, ist dieses Gefühl da und ich gehe mit frohem Mut nach Hause. Aber lass uns jetzt essen, damit wir bald losgehen können. Wir müssen etwas mehr Zeit einplanen als sonst."
Ich beeile mich mit dem Mittagsmahl und dann machen wir uns auf den Weg. Wir nehmen ein wenig zum Essen mit, falls es tatsächlich spät werden sollte. Dem Vater sagen wir, dass er nicht mit dem Abendessen auf uns warten soll, denn wir wollen bis zum Finsterwerden ausbleiben. Wir wollen uns nicht unter Zeitdruck stellen und diesen schönen Tag so lange wie möglich genießen!
Der Vater meint zwar auch, dass ich nicht mehr so weit gehen sollte, aber ich zerstreue seine Sorgen und beteuere ihm, wie gut es mir noch immer geht!
"Warum nimmst du denn deinen Umhang mit?", fragt Erik erstaunt. "Es ist zwar Ende des Sommers, aber immer noch drückend heiß!"
"Es ist gewaltig heiß, das stimmt!", gebe ich zu. "Aber ich möchte wirklich lange bleiben und am Abend könnte es kühl werden!"
Erik schüttelt den Kopf, aber er nimmt mir meinen Umhang ab und er trägt auch das Paket mit dem Essen. Der Weg durch den Wald ist wunderschön. Die Luft ist so frisch und kühl, man merkt die Hitze des Nachmittags kaum. Allerdings habe ich ein wenig Bauchschmerzen. Ich habe wohl in zu großer Eile gegessen und nicht gut genug gekaut. Ich hätte mich nicht so hetzen sollen, dann hätte ich jetzt diese krampfartigen Schmerzen nicht!
Der Schmerz vergeht wieder und wir marschieren munter drauf los. Plötzlich ist er wieder da und ich glaube, es ist sogar schlimmer als vorher. Nach kurzer Zeit ist es aber wieder besser und ich nehme mir vor, nie mehr das Essen so hinunter zu schlingen.
Schließlich sind wir bei dem steilen Abstieg. Die Doana liegt unten vor uns, wir sehen das große Band bis weit zur großen Schleife, in der Beugenheim liegt. Auf der anderen Seite sehen wir die weißen Felsen am Fluss entlang. Sie leuchten blendend in der Sonne und das reflektierende Licht glitzert auf der Wasserfläche. Wir setzen uns eine Weile hin und genießen den herrlichen Ausblick. Da ist dieser Schmerz schon wieder! Hoffentlich geht es bald vorüber! Es ist so ein schöner Tag, diese dummen Bauchschmerzen sollen mir doch nicht die Freude an meinem Ausflug verderben!
Ich warte, bis die Schmerzen nachlassen und dann machen wir uns an den Abstieg. Ich merke jetzt, dass es doch sehr beschwerlich ist und bei jedem Schritt nach unten spüre ich, wie mein Kind schwer wird und nach unten drückt. Während des Abstiegs kommen schon wieder diese lästigen Schmerzen! Endlich sind wir unten. Erleichtert gehe ich die letzten Schritte über die kleine Wiese zum Fluss und dann haben wir unseren Platz erreicht.
Ich bin ins Schwitzen gekommen und außer Atem. Ich suche mir eine weiche Stelle und lasse mich auf die Erde fallen.
"Ich habe schon bemerkt, dass es zu viel geworden ist für dich", sagt Erik. "Hoffentlich kommen wir wieder gut nach Hause!"
"Nein, nein, keine Sorge!", antworte ich. - Ich werde doch nicht zugeben, dass es tatsächlich ein wenig viel geworden ist!
"Es ist mir nur die Luft ein wenig weggeblieben. Das Kind braucht so viel Platz, da geht es mit dem Atmen nicht mehr so leicht. Aber das wird gleich wieder besser sein. Leider habe ich heute das Essen so hastig hinunter geschlungen, dass ich jetzt ein wenig Bauchweh habe. Immer wieder kommt es und ich glaube, es wird fast schlimmer als besser. Der ganze Bauch krampft sich zusammen."
Erik schaut mich forschend an. "Er krampft sich zusammen?", fragt er. "Zeig mal, wo der Schmerz ist."
"Hier!" sage ich. Ich nehme seine Hand und lege sie auf meinen Bauch.
"Ich merke nichts von einem Krampf", sagt Erik.
"Nein, es ist nicht die ganze Zeit. Jetzt gerade spüre ich nichts. Warte ein wenig, es wird sicher wieder kommen."
Wir brauchen nicht lange zu warten, der Schmerz ist bald wieder da! Er ist bedeutend stärker als vorher und mein ganzer runder Bauch wird hart.
"Ja, furchtbar!", ruft Erik aus. Er schaut mich ganz entsetzt an. "Es wird doch nicht etwa....?"
Er spricht den Satz nicht zu Ende, aber ich weiß sofort, was er meint! Ganz heiß läuft es durch meinen Körper. Auf einmal weiß ich es, es sind die Wehen! Wie konnte ich nur so dumm sein, es nicht gleich zu bemerken! Natürlich sind es die Wehen, das krampfhafte Kommen und Gehen ist doch typisch dafür! Ach, bin ich dumm und unerfahren!
"Ja, du hast recht, es sind die Wehen!", sage ich verschämt zu Erik. "Wie ist es nur möglich, dass ich es nicht gleich erkannt habe?"
"Es ist vier Wochen zu früh!", meint Erik. "Deshalb hast du wahrscheinlich nicht daran gedacht!"
Ach, Erik ist immer so lieb und er weiß sogar für meine Dummheit eine Entschuldigung. Was ist aber jetzt zu tun? Ich weiß nicht einmal, soll ich mich freuen, dass es schon so weit ist oder soll ich Angst haben vor dem, was jetzt in den nächsten Stunden auf mich zukommt? Nein, fürchten werde ich mich nicht, dazu ist kein Grund! Aber immerhin sitze ich hier an der Doana, weit entfernt von zu Hause und von irgend einer Hilfe. Nur Erik ist da. Wie gut, dass wenigstens Erik da ist! Er ist immer so besonnen und ruhig, er wird mir helfen und wissen, was zu tun ist!
Aber da sagt er: "Was sollen wir denn jetzt tun?" Ich sehe, er ist genau so unsicher wie ich. Ja, was sollen wir jetzt tun?
"Kannst du noch wieder zurück gehen?", fragt er.
Nein, der Gedanke, den beschwerlichen Weg zurück zu gehen, gefällt mir gar nicht! Es kann zwar lange dauern bis zur Geburt, aber manchmal geht es auch sehr schnell. Mitten im Wald, ohne Wasser, würde ich das Kind nicht gerne zur Welt bringen. Dann schon lieber hier. Es ist ohnehin unser heiliger Ort, warum soll ich nicht hier mein Kind gebären? Ist es mir nicht vorbestimmt, dass es hier geboren werden soll? War mein Wunsch, heute noch einmal hierher zu kommen, deshalb so stark?
Die Göttin hat mich heute hierher geführt, ich werde mich dieser Führung nicht widersetzen!
"Ich möchte hier bleiben!", sage ich zu Erik.
"Du wirst doch nicht das Kind hier zur Welt bringen wollen?", fragt er erstaunt. "Weit und breit ist niemand, der uns helfen könnte! Ich könnte zwar zu deinem Dorf hinüber schwimmen, um jemand herbei zu holen, aber auch das wird ziemlich lange dauern. Es ist fast so weit wie nach Graswolfing."
"Nein, nein, bleibe bei mir! Du darfst mich jetzt nicht alleine lassen!"
"Ich lasse dich nicht alleine! Aber so ganz ohne Hilfe das Kind auf die Welt zu bringen, das ist keine verlockende Aussicht!"
"Du bist meine Hilfe, ist das nichts?", frage ich. - Ich sehe, dass er sich ein wenig geschmeichelt fühlt. Ich muss ihm noch ein bisschen zureden, dann wird er es sich schon zutrauen!
"Ich habe mich immer auf dich verlassen, ich vertraue auch jetzt auf dich! Du wirst schon alles richtig machen! Außerdem ist nicht viel zu machen, wenn alles normal abläuft. Ich habe ein gutes Gefühl, es wird alles richtig sein! Bodo hat eine Vision von dem Kind gehabt und auch Burga hat von einem Sohn erzählt. Was kann dann schon schief gehen?"
Erik schweigt eine Weile. Er muss sich erst mit dieser Situation vertraut machen und ich lasse ihm Zeit, alles durchzudenken.

Auf einmal sagt er:
"Einfach herumsitzen und warten sollten wir nicht. Wenn wir hier bleiben, müssen wir uns für die Geburt vorbereiten. Aber lass uns noch einmal vorher überlegen, ob es nicht doch besser wäre, trotz aller Mühsal doch noch nach Hause zu gehen und dort das Kind zu bekommen."
"Nein, die Göttin hat es mir deutlich gesagt, dass ich hier das Kind bekommen soll. Lass uns keine Gedanken mehr an eine andere Möglichkeit verschwenden. Ich vertraue der Göttin, ich vertraue der Doana und ich vertraue auch dir, Erik!"
Er seufzt. Ich kann es verstehen, dass ihm die Sache nicht ganz geheuer ist. Vielleicht hat er sogar Angst? Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass Erik vor irgendetwas Angst hat, aber vor so einer ungewohnten Situation vielleicht doch! - Ich nehme seine Hand und sage:
"Schau, Erik! So oft waren schon hier an unserer Stelle und immer war es so schön! Ich kann mich gar nie daran erinnern, dass einmal eine Missstimmung oder auch nur schlechte Gedanken aufgekommen sind. Warum soll es heute auf einmal nicht so sein? Ausgerechnet heute, da es doch ein ganz besonderer Tag ist für uns! Denk doch nur, wie wunderbar es ist, an dieser heiligen Stelle ein Kind zu gebären! Ich bin ganz ruhig innerlich und habe überhaupt keine Angst. Die Burga hat mir immer erzählt, dass die meisten Schwierigkeiten daher kommen, dass die Frauen Angst haben. Wer könnte es besser wissen als die Burga? Wir sind beide stark, du und ich, wir werden es zusammen schaffen! Lass uns noch eine Weile ruhig hier sitzen und Kraft sammeln und dann wird alles ganz von selbst gehen!"
"Also gut!", sagt Erik. "Lass uns ganz nahe beim Wasser sitzen, komm!"
Er nimmt mich bei der Hand und wir setzen uns neben den großen Stein, auf dem wir bei unseren Treffen vor einem Jahr immer gesessen sind, wenn wir auf den anderen gewartet haben. Erik lehnt sich an den Stein und ich setze mich zwischen seine Beine und lehne mich an ihn. Er legt seine Arme um mich und hat seine Hände auf meinem Bauch, damit er die Bewegungen des Kindes und meine Wehen spüren kann.
Bald merke ich, wie er ruhig wird. Die Doana hat ihm geholfen, ich spüre es ganz deutlich. Auch ich bin ganz ruhig und ich weiß, dass alles gut gehen wird.
Die Wehen werden stärker und kommen öfter. Ich habe das Gefühl, dass es bei mir nicht sehr lange dauern wird.
"Am Abend wird das Kind da sein", sage ich zu Erik. "Zum Glück ist es noch warm genug. Wir werden hier schlafen können. Lass uns ein Lager bereiten, damit ich mich hinlegen kann."
"Ja, das werden wir machen. Und dann musst du mir jetzt sagen, was ich machen muss, denn ich habe keinerlei Erfahrung in diesen Dingen. Aber ich bin jetzt ganz ruhig und ich habe keine Angst. Am Anfang war mir schon nicht sehr wohl, als du davon gesprochen hast, dass du hier bleiben willst. Aber jetzt ist es gut. Ich freue mich sogar, wir werden zusammen unser Kind auf die Welt bringen, ganz alleine, nur wir beide! Ist das nicht sogar besonders schön?"
"Natürlich ist es besonders schön! Wir sollten der Göttin danken, dass sie uns zur rechten Zeit hierher geführt hat!"
"Also, ich mache mich an die Arbeit!", sagt Erik. "Wo willst du dein Bett bereitet haben?"
Ich freue mich, dass Erik jetzt ganz überzeugt ist und sachlich und tatkräftig handelt. Er gibt mir jetzt die nötige Kraft und Unterstützung, die ich brauchen werde.
Wir suchen einen geeigneten Platz im Schatten, denn die Sonne ist noch sehr heiß. Ich will nicht zu weit vom Wasser sein, damit ich noch das Gluckern und Gurgeln der Doana hören kann. Erik findet den richtigen Platz, er kennt mich und weiß, was ich brauche! Ich bin so froh, dass mein Kind am Fluss geboren wird! Alle meine Vorfahren, viele Generationen schon, sind an der Doana geboren. Auch mein Kind wird in dieser Tradition stehen und ein Glied in dieser langen Kette sein! Auch es wird ein Kind der Göttin Doana sein! Vielleicht musste ich deshalb heute zum Fluss kommen, um diese Tradition weiterzuführen und wie alle unsere Vorfahren in der Nähe des Flusses mein Kind gebären!
Wir sammeln Arme voll Gras und bereiten unser Bett. Das meiste macht zwar Erik, denn mir ist nicht mehr so sehr nach Arbeit zumute. Zuerst hat er Schilfblätter vom Ufer geholt, damit es eine gute Unterlage gibt, dann eine dicke Schicht Gras. Er findet eine Menge trockenes Gras weiter weg vom Ufer und legt dieses ganz oben auf, damit ich es trocken und gemütlich habe.
Ich lege mich darauf und bin sehr zufrieden. "Es ist schöner als daheim, denn hier habe ich den Himmel über mir und die Doana singt mir ein leises Liedchen. Und den Wolken kann ich zusehen durch mein lichtes grünes Blätterdach hindurch. Komm her, leg dich zu mir, es ist ein schönes Bett!"
Das Bett ist groß genug für uns beide. Wenn nicht zwischendurch die Wehenschmerzen wären, dann könnte man es richtig genießen, zusammen hier zu liegen und die Nacht zu erwarten.
Auf einmal bekomme ich richtig Lust, ins Wasser zu gehen und mir den Schweiß und den Staub abzuwaschen. Ich möchte sauber und gereinigt das Kind gebären. Wir gehen in das klare Wasser hinein. Herumschwimmen kann ich freilich nicht mehr, aber ich tauche ganz unter und plätschere im flachen Wasser herum. Lange bleibe ich nicht, die Wehen beunruhigen mich und ich möchte lieber wieder ruhig liegen in meinem schönen Bett. Das Bad hat aber sehr gut getan, es hat mich erfrischt und gereinigt.
Die Sonne trocknet mich schnell wieder. Immer wieder kommen die Wehen, aber es ist noch recht gut zum Aushalten. Wenn das alles ist, denke ich, dann sollten die Frauen nicht immer so viel von den großen Schmerzen bei der Geburt erzählen.
Aber dann werden die Schmerzen doch stärker. Die Wehenabstände werden immer kürzer, es krampft sich alles zusammen in mir. Jetzt ist es nicht mehr sehr angenehm.
Erik hat Hunger bekommen. Wie gut, dass wir eine Kleinigkeit mitgenommen haben. Ich selbst habe keinen Appetit, aber Erik ist froh um einen Bissen. Er isst aber nicht alles auf, er meint, ich könnte später doch noch Hunger bekommen.
"Warum kommt das Kind vier Wochen zu früh?", fragt Erik. "Hast du dich übernommen auf dem Weg hierher?"
"Das kann möglicherweise ein Auslöser gewesen sein. Aber mir fällt jetzt etwas anderes ein. Ich habe doch damals von der Burga den Trank gegen eine Schwangeschäft bekommen. Er hat gerade bis kurz nach der Heirat gereicht, aber das war ja auch in Ordnung, es hätte nicht länger reichen müssen. Ich hab mich dann gewundert, dass ich noch einmal die Periode bekommen habe. Ich erinnere mich, dass sie recht schwach war, ich glaube nur ein oder zwei Tage lang. Ich habe mir damals gedacht, es könnte damit zusammenhängen, dass ich diesen Trank nicht mehr nehme. Aber es ist natürlich möglich, dass dies gar keine richtige Regel mehr war und das erklärt natürlich auch, dass die Geburt vier Wochen früher ist."
"Da hättest du eine erfahrene Frau fragen sollen!"
"Ja, das hätte ich vielleicht tun sollen! Aber ich habe mir nicht so viel dabei gedacht, um ehrlich zu sein. So wichtig ist das alles jetzt auch nicht mehr. Das Kind wird heute geboren und ich merke, dass es schon schnell voran geht."
Ich habe kaum ausgesprochen, da kommt eine besonders starke Wehe über mich. Mitten im Schmerz spüre ich, dass das Fruchtwasser ausläuft, die Fruchtblase ist also geplatzt! Soviel weiß ich, dass es von da an nicht mehr sehr lange dauern wird.
"Ich muss dir nun sagen, was du zu tun hast, denn es kann jetzt vielleicht sehr schnell gehen. Bei der Entbindung selber wirst du mir wahrscheinlich nicht direkt helfen können. Aber es ist gut, dass du da bist. Halte mir die Hand, damit ich mich festhalten kann, wenn es sehr schmerzhaft ist. Die Schmerzen werden jetzt schon stärker, es wird sicher noch mehr werden. Nach der Geburt müssen dann die Zeremonien gemacht werden, das ist für mich sehr wichtig. Das Kind würde kein glückliches Leben haben, wenn wir das nicht machen würden. Kannst du mir versprechen, dass du alles so machst, wie ich es dir sage!"
"Natürlich verspreche ich es dir. Ich werde versuchen, alles richtig zu machen."
"Es ist nicht schwierig, jeder kann es tun. Meistens machen es bei uns die Alten, in der Regel die Großeltern. Aber es kann auch jeder andere machen, nur die Mutter selbst darf es nicht. Also pass auf, ich erkläre es dir."
Ich muss mich unterbrechen, denn die nächste Wehe ist wieder sehr stark.
"Wenn das Kind herausgekommen ist, legst du es auf meinen Bauch und wartest eine kleine Weile. Die Nabelschnur wird noch pulsieren. Wenn das aufhört, musst du sie durchschneiden, aber vorher muss sie mit einem Faden abgebunden werden, damit das Kind nicht verblutet. Zieh' mal schon einen Faden aus meinem Kleid, damit alles bereit ist."
Wieder kommen die Schmerzen und ich warte ab, bis sie nachlassen. Ich muss mich beeilen, ihm alles zu erklären. Ich hätte es schon eher tun sollen!
"Also, machen wir weiter mit der Theorie. Wenn du die Nabelschnur durchtrennt hast, nimmst du das Kind an den Beinen hoch, so dass der Kopf nach unten weist. Du zeigst ihm die Mutter Erde, denn das ist seine wahre Mutter, aus dieser kommt es in Wirklichkeit. Ich bin ja nur die leibliche Mutter, die richtige Mutter ist die Erde, aus der wir alle kommen. Deshalb musst du dem Neugeborenen zuerst seine Mutter zeigen, die Mutter Erde. Das Kind wird jetzt weinen, denn es ist traurig, dass es die Mutter verlassen hat, diese andere Welt und die Göttin Morrigan. Sie ist die Mutter des Lebens und des Todes. Die Kinder weinen, weil sie die andere Welt nur ungern verlassen und weil jede Trennung schmerzlich ist. Sie müssen weinen, denn wenn sie es nicht tun, dann haben sie nicht erfahren, dass sie geboren sind, sie sind dann immer noch in der anderen Welt. Sie können dann nicht leben und wir müssen sie begraben und wieder an die Mutter Erde zurückgeben. Aber unser Kind wird leben und laut schreien und traurig sein, weil es geboren ist. Dann musst du ihm die vier Elemente zeigen, damit es sieht, dass es hier auch sehr schön ist in unserer Welt und dass es nicht mehr traurig sein muss."
Ich unterbreche wieder und Erik hält meine Hand. Ich lächle ihm dankbar zu und bin froh, dass er da ist und mir hilft.
"Du zeigst ihm nun die vier Elemente, die vier Wesenheiten, die vier Hauptgottheiten: Erde, Wasser, Luft und Licht. Die Mutter Erde hast du ihm schon gezeigt. Du legst das Kind noch kurz auf die Erde hin, damit es die Erde spürt. Wenn es sehr kalt ist, kann man ein Tuch darunter legen. Ich spreche dann die Segensworte und du wirst sie mit mir sprechen. Es muss nicht lange dauern, es ist nur notwendig, dass die Mutter Erde das Kind spüren kann, so wie auch ich es spüren werde, wenn du es mir auf den Bauch legen wirst. - Dann kommt das Wasser als Nächstes. Wie schön, dass wir das Wasser direkt bei uns haben! Wenn es bei uns im Dorf Winter ist, holen wir das Flusswasser in einer Schüssel ins Haus und erwärmen es. Zum Glück ist es noch warm genug, ich glaube, der Kleine wird das kalte Wasser aushalten. Du wirst das Kind abwaschen und ich werde wieder das Gebet dazu sprechen. Wichtig ist, dass du die Handlung machst, die Gebete kann auch ich sprechen, oder noch besser, wir sprechen sie zusammen. Dann zeigst du dem Kind die Luft und die vier Winde. Du hältst es hoch, damit es den Wind spürt und zeigst ihm Osten, Süden, Westen, Norden. Du solltest eine Verbeugung machen für das Kind, denn du handelst an seiner Statt. Du zeigst dem Wind, dass du Ehrfurcht hast vor ihm, denn es ist ein mächtiger Gott! Er kann heulen und stürmen, er kann Bäume entwurzeln und großen Schaden anrichten und sogar töten, wenn er will! Du musst also Ehrfurcht den Winden entgegenbringen! Auch das muss nicht lange dauern, damit das Kind nicht friert. Es ist nur zum Bekannt machen. Auch dabei sprechen wir wieder den Segensspruch."
Ich muss wieder die Wehen abwarten, bevor ich weitersprechen kann.
Erik hält meine Hand und sieht mich besorgt an.
"Es ist schon gut", sage ich beruhigend. "Die Wehen werden stärker, aber das ist normal. Gleich wird es wieder besser sein." Ich weiß zwar, dass es nur noch schlimmer werden wird, aber irgendwann wird es vorbei sein und mein Kind wird in meinem Arm liegen! Die Wehen ebben ab und ich kann Erik weiter die Anweisungen geben für das vierte Element.
"Das vierte Element ist das Licht. Wenn das Kind bei Tage geboren wird und die Sonne noch scheint, dann zeigst du es der Sonne. Wenn es Nacht ist, zeigst du es dem Mond. Es gibt Mond- oder Sonnenkinder. Wenn Neumond ist, dann sind nur die Sterne da. Diese Kinder haben nicht so einen guten Start ins Leben. Aber jetzt ist ja gleich Vollmond, es wird gut sein für unseren Sohn. Es macht nichts, wenn eine Wolke vor dem Mond oder der Sonne ist, das Licht ist trotzdem da. Dann sprechen wir wieder das Gebet zusammen."
Wieder muss ich abwarten, bis die Wehen nachlassen.
"Ich glaube, es ist alles nicht so schwierig, wirst du das so machen können, wie ich es erklärt habe?"
"Wenn das alles ist, werde ich es sicher richtig machen!", meint Erik zuversichtlich.

Teil II


Werner


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Pferdekrähe möchte ihr Kind heidnisch erziehen - Teil II     Pferdekrähe, 25.04.2009
Pferdekrähe möchte ihr Kind heidnisch erziehen - Teil I     Pferdekrähe, 21.02.2009
Geplant war eine Hausgeburt und dann kam alles anders - Teil II     Pferdekrähe, 06.12.2008
Geplant war eine Hausgeburt und dann kam alles anders - Teil I     Pferdekrähe, 29.11.2008
Tiya im Zoo - eine Nacht in Schönbrunn     Tiya, 26.07.2008
Wie gesund sind unsere Kinder? - Teil II     Morgane, 29.03.2008
Wie gesund sind unsere Kinder? - Teil I     Morgane, 22.03.2008
WurzelZwerge Yule 2007     WurzelZwerge-Redaktion, 22.12.2007
WurzelZwerge Samhain 2007 - Teil IV     WurzelZwerge-Redaktion, 17.11.2007
WurzelZwerge Samhain 2007 - Teil III     WurzelZwerge-Redaktion, 10.11.2007
WurzelZwerge Samhain 2007 - Teil II     WurzelZwerge-Redaktion, 20.10.2007
WurzelZwerge Samhain 2007 - Teil I     WurzelZwerge-Redaktion, 13.10.2007
Lughnasadh, Lammas     Morgane, 18.08.2007
WurzelZwerge Beltane-Ausgabe 2007     WurzelZwerge-Redaktion, 05.05.2007
Der natürliche Weg zum Wunschkind     Nanny & Morrighan, 24.03.2007
WurzelZwerge Winter-Ausgabe 2007     WurzelZwerge-Redaktion, 06.01.2007
Gebären mit der Kraft der Göttin     Miramis & Sassa, 18.11.2006
WurzelZwerge Herbst-Ausgabe 2006     WurzelZwerge-Redaktion, 21.10.2006
WurzelZwerge Sommer-Ausgabe 2006     WurzelZwerge-Redaktion, 05.08.2006
Eltern lieben Kunst – Kinder finden es öde     Sternenelfe, 10.06.2006
WurzelZwerge     Sternenelfe, 01.04.2006
Leichter lernen - einige Tipps für Eltern und Kinder     Sternenelfe, 14.01.2006
Gesundheitserziehung – und was hat das mit Eltern zu tun?     Sternenelfe, 08.10.2005
Heidnische Kindererziehung     Morgane, 09.07.2005
Die Welt der Märchen - Teil III     Sternenelfe, 16.04.2005
Die Welt der Märchen - Teil II     Sternenelfe, 09.04.2005
Die Pflanzenmutter     Sternenelfe, 26.03.2005
Die Welt der Märchen - Teil I     Sternenelfe, 15.01.2005
Eltern-Kindercamp     Sternenelfe, 13.11.2004
Supergeheime Basteleien     Sternenelfe, 04.09.2004
Raum schaffen – für sich und andere     Sternenelfe, 17.07.2004
In der Stille liegt die Kraft     Sternenelfe, 24.04.2004
Ich zeige Dir das Universum     Miramis, 14.02.2004
Weihnachtsgeschichten     Morgane, 13.12.2003
Das Jahresrad mit Kindern     Tasha & Sternenelfe, 01.11.2003
Anderswelt-Geschichten - Teil II     Morgane, 30.08.2003
Anderswelt-Geschichten - Teil I     Morgane, 23.08.2003
Unsere Jahreszeitenfrau     Eva, 19.07.2003
Freund Baum     Eva, 07.06.2003
Eine Geschichte über Geburt - Teil II     Werner, 02.11.2002
Eine Geschichte über Geburt - Teil I     Werner, 19.10.2002




                        
                        



    

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