Betreut von Leilani
Metall des Lichts – 2000 Jahre Heilung durch Gold

„Aurum metallicum“ pflegte man es zu nennen - „Metall des Lichtes“. Abgesehen von den endlos vielen Möglichkeiten, die es der Schmuckindustrie bietet, war Gold bereits schon vor 2000 Jahren ein heiß begehrtes Medikament.

In der Tat ist es eines der ältesten bekannten Heilmittel überhaupt und bis heute wird es in den unterschiedlichsten Bereichen der Medizin eingesetzt. Beispielsweise kann man Zahnfüllungen oder so genannte Inlays aus Gold herstellen lassen. Eine besondere Bedeutung kommt dem Gold aber in der Homöopathie zu. Dort wird es bei Depressionen, Angstzuständen, allgemeiner Erschöpfung sowie Rheumaerkrankungen eingesetzt.


Und tatsächlich wurde die Wirkung belegt

Zwei Universitäten in den USA und Schweden (Duke University, Durham, USA & Karolinska-Institut, Stockholm, Schweden) nahmen dies zum Anlass, eine ausführliche Studie durchzuführen, um die Heilwirkung des Goldes und vor allen Dingen die Ursache jeder Wirkung, zu erforschen und belegen zu können. Die Ergebnisse sind erstaunlich: Organische Goldverbindungen können den Austritt entzündungsfördernder Stoffe aus den Zellen des menschlichen Körpers verhindern. Aufgrund dieser Wirkung werden Medikamente mit goldhaltigen Verbindungen bei Rheuma eingesetzt.

Die Aufbereitung der heutigen, modern hergestellten Arzneien aus anorganischen Goldsalzen wie Goldchlorid, kann allerdings zu starken Nebenwirkungen wie Hautreaktionen und Leberschäden führen. Dies ist vor allem bei Injektion solcher Verbindungen möglich, während eine heilende Wirkung eventuell erst nach Monaten einsetzt. Doch auch wenn die Verabreichung daher auf anderem Wege passieren sollte, sind doch die Ergebnisse für die Forscher von erheblicher Bedeutung, da auf dieser Basis ein gezielterer Einsatz der Stoffe möglich werden könnte.

Alchemistisch aufbereiteten Gold-Essenzen wurde im Vergleich dazu seit je her eine außergewöhnliche Heilkraft zugesprochen. Es wird vermutet, dass es damals gelang, Arzneien aus heute unbekannten organischen Goldverbindungen herstellen die entweder frei von den oben angeführten Nebenwirkungen moderner Goldsalze waren oder diese zumindest nur sehr abgeschwächt auftraten. Leider ist das Wissen um die Herstellung dieser ursprünglichen Heilmittel verloren gegangen, womit alle Behauptungen in diesem Zusammenhang definitiv im Bereich der reinen Spekulation anzusiedeln sind.


Kolloidales Gold

Die Bezeichnung „kolloidal“ kommt aus dem Griechischen und wird von „kolla“ (Leim) und „eidos“ (Aussehen, Form) abgeleitet. Kolloidales Gold ist flüssig oder als Gel erhältlich. Es handelt sich um Dispersionen, in denen winzige Goldpartikel schweben, welche in Homöopathie und Alternativmedizin eingesetzt werden. Es hilft angeblich bei Krankheiten ganz allgemein, in dem es Energieblockaden lösen soll. Demnach unterstützen Goldpartikel den Körper dabei, die Energien wieder zum Fließen zu bringen, was sich natürlich positiv auf jeden Heilungsprozess auswirkt. Man sagt kolloidalem Gold auch eine Gewebe verjüngende Wirkung nach. Auch soll es eine positive und ausgleichende Wirkung auf unser Drüsensystem und den Elektronenfluss haben, den Stoffwechsel ankurbeln und die Aufnahme von Nährstoffen verbessern. Sogar bei sexuellen Funktionsstörungen soll es regulativ anwendbar sein und im Allgemeinen die Nerven beruhigen. Ob die Nervenberuhigung jetzt durch das Schlucken von Goldkolloid-Wasser oder das Kaufen eines wertvollen Goldringes als Wertanlage passiert, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, hier eröffnet uns das Gold mit Sicherheit viele Möglichkeiten.


Armer Gollum – ob er es schon wusste?

Und wenn wir schon von Ringen reden: Wir alle kennen ihn wohl, den kleinen fiesen Gollum, einst ein harmloser Hobbit, der nur noch gierig seinem „Schatz“ durch alle Widrigkeiten hinterher hetzt. Ob er nun um die Heilwirkung seines Ringes wusste oder nicht, leider hat der Kleine nun mal Pech gehabt und seine Gier hat ihn ins Verderben gestürzt. Doch wer schon jemals nach einem passenden Ehering gesucht hat, kann vielleicht die „winzige“ Obsession, die so ein kleines Stück Gold auf einen ausüben kann, verstehen. Gefühlte Millionen verschiedener Modelle und Meinungen später, hat man hoffentlich sein lebenslanges Schmuckstück gefunden und was kann einem das – sofern man sich für Gold entschieden hat – nun abgesehen vom Bund fürs Leben alles bringen? Auch auf der Haut getragen, entfaltet Gold eine durchaus positive Wirkung. So ergaben Forschungen zudem, dass es den Zustand der roten Blutkörperchen verbessert und dazu führt, dass der Körper Umweltgifte schneller und besser ausscheiden kann. Auf der Haut getragen wirkt sich das Gold vor allem auch regulierend auf unsere Chakren-Energie aus. Dies führt zu einer allgemeinen Ausbalancierung und Verbesserung unseres physisch-emotionalen Gleichgewichts. Irgendwie kann man sagen, dass Gold in jeder Hinsicht ein äußerst attraktives Wundermittel zu sein scheint. Ich würde sagen, es ist auf jeden Fall eine Versuchung wert.

Quellen: http://www.welt.de/wissenschaft/article1316229/Uraltes-Heilmittel-Gold-wird-jetzt-erklaert.html;
http://www.weingraber.info/Kolloidales_Gold.pdf;
http://www.horusmedia.de/2012-aurum/aurum.php;
Bildquellen: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/welt/China-Hirte-im-Glueck-findet-Acht-Kilo-Goldklumpen;art29,288725;
Verweis auf Studie:
"Pivotal Advance: Inhibition of HMGB1 nuclear translocation as a mechanism for the anti-rheumatic effects of gold sodium thiomalate", 2007 (im Journal 2008);
Departments of Woman and Child Health, Pediatric Rheumatology Research Unit, and Medicine, Rheumatology Unit, Karolinska Institutet/Karolinska University Hospital, Stockholm, Sweden;
Division of Rheumatology and Immunology, Department of Medicine, Duke University, Durham, North Carolina, USA; and Surgery and Bioengineering, DAMP Laboratory, University of Pittsburgh, Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Autoren: Cecilia K. Zetterström, Weiwen Jiang, Heidi Wähämaa, Therese Östberg, Ann-Charlotte Aveberger, Hanna Schierbeck, Michael T. Lotze§, Ulf Andersson, David S. Pisetsky and Helena Erlandsson Harris;
Quelle: http://www.jleukbio.org/content/83/1/31.full?sid=b8f7e357-6c8d-42da-ab87-a3fc7254de70
im: Journal of Leukocyte Biology


Leilani


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