Betreut von Leilani
Kristallstruktur und Lebensstil

Was Menschen und Kristalle gemeinsam haben könnten

Jeder Kristall/Stein hat einen eine ganz bestimmte Kristallform. Laut Michael Gienger kann man die unterschiedlichen Formen der Kristalle bestimmten menschlichen Verhaltensweisen zuordnen.
Gienger teilt die Menschen grob in acht unterschiedliche Typen ein. Jedem dieser acht Charaktertypen schreibt er eine Kristallform zu. Die Theorie dahinter ist folgende: Achtet man neben der eigentlichen Wirkung der Heilsteine auch noch auf die richtige Form (also die Form, die meinen Charaktereigenschaften entspricht), so kann man eine noch bessere Wirkung durch die Steinen erzielen. An dieser Stelle sollte man vielleicht sagen, dass Kategorisierungen dieser Art immer mit Vorsicht zu genießen sind, dennoch fand ich den Ansatz interessant und auch ein wenig unterhaltsam. Ob man sich selbst gerne einer der genannten Lebensstile zuschreiben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Hier nun eine kurze Zusammenfassung der genannten Formen und den dazu gehörigen Lebensstilen.


Formen und Stile – wer bin ich denn?

Der kubische Lebensstil
Zur kubischen Kristallform gehören alle Kristalle mit einer quadratischen inneren Struktur. „Kubisch“ kommt vom lateinischen Wort „Kubus“ ab, zu Deutsch „Würfel“. Das kubische Kristallsystem zeichnet sich durch seine quadratische Grundstruktur aus und wirkt dadurch sehr regelmäßig und geordnet. So wird auch der dazugehörige Lebensstil als geregelt und strukturiert beschrieben. Menschen die nach „kubischem Stil“ leben, lieben es Dinge zu planen und das Leben nach Ordnung, Struktur und Überschaubarkeit zu regeln. Das „alles im Griff haben“ steht hier an oberster Stelle. Die geordneten Verhältnisse schaffen Sicherheit und Ruhe. Alle Dinge haben ihren fixen Platz, ob im Haus oder in der eigenen Gedankenwelt. Auch der Tagesverlauf ist gut durchorganisiert, er verläuft nach bestimmten Gewohnheiten und einem etablierten Regelwerk ab. Unvorhergesehene Dinge lösen bei Menschen mit kubischen Lebensgewohnheiten Stress aus. Sämtliche Aktivitäten müssen bereits im Voraus genau geplant sein. Menschen mit einem kubischen Lebensstil besitzen durch ihre analytische Denkweise aber die Gabe, auch in komplexen Systemen stets den Überblick zu bewahren.


Der hexagonale Lebensstil
Hexagonale Kristalle zeichnen sich durch eine - wie der Name schon sagt - sechseckige Form aus. Das Sechseck ist vergleichbar mit einer Bienenwabe und entspricht - übertragen auf den Lebensstil - dem stets hart arbeitenden Menschen. „Hexagonale“ Menschen gehen die Themen ihres Lebens mit Effizienz und Zielstrebigkeit an, ebenso läuft das Tagesgeschäft nach diesen Prämissen ab. Die zur Verfügung stehende Zeit, wird sinnvoll eingeteilt. Der schnellste Weg zum Erreichen eines Ziels ist diesen Menschen der liebste. Diesen Typus zeichnet eine gewisse Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit aus. So besitzt hexagonale Typ auch die Fähigkeit, an Dinge mit einem klaren und analytischen Verständnis heranzugehen. Meistens sind Menschen dieses Lebensstils auch sehr sportlich und gut trainiert. Man achtet auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, zumindest solange die Zeit dazu reicht. Oft kippen hexagonal begabte Menschen aber auch in eine ungesunde „Stehimbiss-Phase“, vor allem, wenn die zu erreichenden Ziele mehr Zeit als geplant in Anspruch nehmen. Somit ist die größte Stärke auch die größte Schwäche dieses Menschenschlags, aber bekanntlich hat ja alles seine Vor- und Nachteile.

Der trigonale Lebensstil
Trigonal orientierte Menschen führen meist ein einfaches und unkompliziertes Leben, sind beständig und geruhsam. Sie sind dem Luxus gegenüber nicht abgeneigt, aber wenn der Preis zu hoch ist und dieser Luxus zu viel Einsatz fordert, ziehen sie ihn schlicht und einfach nicht in Erwägung. Dieser sehr pragmatische Ansatz führt zu der Überzeugung, dass mit minimalem Einsatz maximaler Gewinn zu erzielen sein muss. Durch den Weg des geringsten Widerstandes sind „Trigonale“ selten gestresst und führen ein geduldiges und ausgewogenes Dasein. Fast beneidenswert möchte man sagen. Man sagt ihnen jedoch auch nach, sie verfolgten selten einen Leistungssport, ihre Bequemlichkeit macht sich angeblich aber auch körperlich bemerkbar.

Der tetragonale Lebensstil
Obwohl das Rechteck dem Quadrat ähnlich zu sein scheint, unterscheidet sich der Lebensstil dieser zwei unterschiedlichen Typen aber deutlich voneinander. Im Unterschied zum quadratischen Typus, der es schafft alles zu ordnen und Struktur und Sicherheit in sein/ihr Leben zu bringen, scheint der tetragonale Typ das nicht so recht zu schaffen. Nach außen hin sieht es zwar nach Ordnung und wohlüberlegten Handlungen aus, bei näherer Betrachtung erkennt man aber, dass Entscheidungen oft aus dem Bauch heraus getroffen wurden und die logische Erklärung für das eigene Tun erst im Nachhinein passend konstruiert wurde. Diese Begründungen klingen aber für die Außenwelt meist plausibel und logisch nachvollziehbar. Menschen die einen tetragonalen Lebensstil machen ebenso viele Pläne wie Menschen des kubischen Stils, tun sich aber bedeutend schwerer damit, die erstellten Pläne auch wirklich umzusetzen. Dazu kommt, dass tetragonale Menschen das Neue und Unbekannte lieben und ein Anteil in ihnen auch gerne jeden Tag neu und aufregend gestalten möchte. Altes wird nur allzu schnell durch Neues ersetzt, viele Tränen fließen dabei nicht. Sie besitzen die Fähigkeit ihr analytisches Denken mit ihrer Spontanität zu kombinieren. So ist ihnen in der Problemlösung auch eine gewisse Kreativität gegeben.

Der rhombische Lebensstil
Rhombische Kristalle sind rautenförmig. Menschen die diesem Lebensstil zugeordnet werden können, haben oft lang gleichbleibende ruhige und harmonische Phasen, in denen alles nach einer gewissen geplanten Struktur abläuft. Doch plötzlich können diese Phasen von einer unerwarteten Veränderung unterbrochen werden. Oft erleben sie schwere Stimmungstiefs und depressive Schübe, die auch Entscheidungen zu groben Lebensveränderungen mit sich bringen können. Aus diesem Grund wird auch nie weit in die Zukunft geplant, der Zeitbegriff an sich ist diesen Menschen eher unbegreiflich. Alles wird seinen Lauf nehmen, wie es sein soll. Menschen mit einem rhombischen Lebensstil treffen schnell und gerne Entscheidungen, oft auch reichlich unüberlegt. Aber da ihnen auch ein Gott gegebenes Durchhaltevermögen zu Eigen ist, scheinen die getroffenen Entscheidungen niemals ein Hindernis darzustellen. Sie sind begeisterungsfähig und besitzen großes soziales Engagement.

Der monokline Lebensstil
Diese Kristallform entspricht dem Parallelogramm. Menschen dieses Stils wird eine gewisse Unbeständigkeit zugeschrieben. Ihr Leben ist von einem dauerhaften Auf und Ab geprägt. Häufig leiden sie unter Stimmungsschwankungen, auch wechseln sie häufig ihre Meinung. Das einzige das Bestand hat, ist die Tatsache, dass nichts Bestand hat. Monoklin lebende Menschen planen nicht gerne im Voraus und halten sich gerne alle Möglichkeiten offen. Die Freiheit in ihren Entscheidungen ist ein wichtiges Thema für sie. Versprechungen zu geben, liegt ihnen überhaupt nicht. Obwohl durchaus der Anspruch gegeben ist, überlegt und geplant zu handeln, wird dann doch eher spontan aus dem Bauch heraus agiert. Von einer enormen Risikobereitschaft bis hin zu Panik und großer Vorsicht, ist je nach Stimmung alles möglich. So sieht es auch bei den Überzeugungen monklin lebender Menschen aus. Die Meinungen anderer klingen einfach zu attraktiv, als dass man sie nicht mit Leichtigkeit annehmen möchte. Das bedeutet aber nicht, dass sie opportunistisch veranlagt sind, man kann es eher flexibel und aufgeschlossen nennen. Auch körperlich schlägt sich die Unbeständigkeit nieder. So ist von unregelmäßigen Essens- und Schlafrhythmen bis hin zum wohligen Appetit und Schlaf eines Babies alles gegeben.

Der trikline Lebensstil
Kristallen in Trapezform sieht man gleich an, dass je nach Lage eine stabile Basis oder eine eher schmale, instabile Basis gegeben ist. Dies lässt sich auch wunderbar auf die Eigenschaften von Menschen umlegen, die einen triklinen Lebensstil pflegen. Schwankungen sind diesem Charakter zu Eigen, dies kann sowohl Stimmungen wie auch Entscheidungen betreffen. Man sagt ihnen eine gewisse Sprunghaftigkeit nach, oft sind sie selbst überrascht von den vielen neuen Herausforderungen, die das Leben zu bieten hat und ihnen gekonnt wie durch Schicksalshand serviert. Das Zeitgefühl der „Trapezler“ ist abhängig von ihrem subjektiven Empfinden. Jede Planung ist daher fast unmöglich, was aber keine allzu großen negativen Auswirkungen hat. Das Bauchgefühl ist stetiger Begleiter und oft präziser als jede Uhr. Emotionen werden manchmal zur Qual, denn von „himmelhochjauchzend“ bis zu todtraurig kann hier alles drin sein, vor allem kann der Wechsel von einem Augenblick zum nächsten erfolgen.

Der amorphe Lebensstil
Bezogen auf die Kristallform spricht Gienger hier von einer gewissen Gestaltlosigkeit. Das nun in Bezug zu den menschlichen Charaktereigenschafte zu setzen, ist eine große Herausforderung. Gienger beschreibt es schlicht und einfach mit dem Wort „Vielseitigkeit“. Diese Vielseitigkeit bezieht sich auf jede Lebens- und Gemütslage. Jeder Moment ist neu und interessant, jeder Moment ist einzigartig. Im Mittelpunkt steht die Spontanität und Veränderung, die Wandelbarkeit des Menschen. „Jede Idee ist ein Ereignis“ schreibt Gienger. Ideen sprudeln aus dem Menschen heraus, manchmal bleiben sie, manchmal sind sie auch ebenso schnell wieder in Vergessenheit geraten. Jedes Gefühl kann empfunden und gelebt werden, sie sind in der Lage sich zu freuen über alles und jeden. „Positiv gelebt, entspricht dem Amorphen die Genialität: Denken zu können, was noch nie gedacht wurde, kreieren zu können, was noch nie gesehen wurde, erfinden zu können, was noch nie geschaffen wurde“ (Gienger, S. 81).

Quelle: “Die Steinheilkunde“, Michael Gienger
Bildquelle: http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/451786
http://www.mineral-expert.de/hemimorphit_a1230.htm


Leilani


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