Wirkung der Heilsteine von A-Z     Teil II

In der Steinheilkunde – Einführung ging es um die Entstehung von Heilsteinen sowie um die richtige Auswahl seines persönlichen Steins und die Frage wie ich diesen richtig als Heilstein verwenden kann. In weiterer Folge ist es nun wichtig zu erfahren, welche speziellen Wirkungskräfte die einzelnen Heilsteine besitzen.

Und weiter geht es mit der Wirkung der Heilsteine – und heute darf es ruhig auch einmal ein bisschen „luxuriöser“ werden.


D wie Diamant

DiamantDiamanten entstehen circa 150 – 200 km tief in der Erde und werden durch Vulkanausbrüche an die Erdoberfläche transportiert. Ein Diamant besteht aus reinem Kohlenstoff, ist somit durchsichtig und mit Sicherheit das härteste Mineral. Dennoch kann ein Diamant aber auch Einfärbungen haben, so färbt Stickstoff den Diamanten beispielsweise gelb und grün, blau eingefärbt kann er durch minimale Aluminium-, Sauerstoff-, Magnesium-, Eisen- oder Bor-Einlagerungen sein. Die Legende sagt, dass Diamanten seinem Träger zu Stärke, Mut und Unverwundbarkeit verhelfen. Wurde ein Diamant allerdings gestohlen, brach großes Unglück über den Dieb herein. Diamanten führten in ihrer Reinheit seine Träger zur klaren Erkenntnis über deren eigene Lebenssituation. Sie sorgen für Ordnung, geistige Freiheit, fördern die Treue zu sich selbst und stärken das innere Gleichgewicht. Auch in Krisenzeiten kann ein Diamant einem zu innerer Stärke und zur Überwindung tiefsitzender Ängste verhelfen, da er das logische Denken fördert  und besonders lernfähig macht. Er hilft uns dabei Entscheidungen zu treffen, vor allem, wenn eine Entscheidung schon längst überfällig ist und wir uns noch immer nicht dazu durchringen konnten, das Thema endlich ad acta zu legen. Körperlich gesehen ist er einsetzbar bei Erkrankungen des Gehirns, des Nervensystems, der Sinnesorgane sowie der Hormondrüsen. Er stärkt die Kontrolle von Körper und Geist und fördert die Reinigungsprozesse in unserem Körper.


H wie Heliotrop

Der Heliotrop besteht einerseits aus durch Eisensilikat grün gefärbtem Chalzedon. Darin eingeschlossen befinden sich aber interessanterweise kleine körnige Quarzkristalle (z.B. Hämatit), die als gelbe und rote Flecken erkennbar sind. Dem Heliotrop wird eine enorme heilende Wirkung nachgesagt, sein Name bedeutet übersetzt „Sonnenwender“. Er wurde schon früh zur Heilung von Entzündungen, Infektionen und Vergiftungen empfohlen. Spirituell gesehen hilft er uns, uns dabei uns abzugrenzen und uns vor negativen Einflüssen zu schützen. Zudem hat er eine beruhigende Wirkung und sollte daher besonders von leicht reizbaren, aggressiven Menschen getragen werden.


M wie Mondstein

Der Mondstein gilt als Intuitions-, Gefühls- und Fruchtbarkeitsstein, daher wurde er oft als Glücksstein bei Liebeszauber verwendet. Er gehört zur Gruppe der Feldspate, sein ursprüngliches Herkunftsland ist Sri Lanka, man kann ihn aber auch in Indien, Australien, Brasilien oder Madagaskar finden. Mondsteine verhelfen ihrem Träger zur Steigerung der Intuition. Einerseits hilft er gegen Mondsucht, fördert aber plötzliche Irrationalität und kann so dazu beitragen, dass man sich ungehindert den eigenen Illusionen hingibt. Da er sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirkt, fördert der Mondstein die Fruchtbarkeit der Frauen und trägt so bei Menstruationsbeschwerden oder nach einerEntbindung zur Entspannung bei. Man sagt ihm auch eine anregende Wirkung auf das Lymphsystem nach. Der RubinMondstein kann als Schmuckstein am Körper getragen werden, aufgelegt auf der Stirn fördert er spirituelles Reisen. Auch für eine Mondphase unter den Kopfpolster gelegt - beginnend zu Neumond - kann er seine Wirkung gut entfalten.


R wie Rubin

Rubine gehören zur sogenannten „Korund-Familie“, sie erhalten ihre rote Farbe durch Einlagerungen von Chrom. Rubin-Vorkommnisse gibt es auf allen Kontinenten. Rubine gehören nach Diamanten zu den härtesten Steinen überhaupt. Besonders begehrt und wertvoll sind dunkelrote Rubine, die hauptsächlich zu Schmuck verarbeitet werden. Rubine gelten als Stein der Sonne und stehen daher für Lebensfreude und Feuer. Sie bringen Leidenschaft und Antrieb in unser Leben und verhindern die Auslebung unserer selbstzerstörerischen Ausprägungen. Rubine befreien uns aus unserer alltäglichen Lethargie, unterstützen uns aber auch Hyperaktivität auszugleichen. Rubine steigern ebenso unsere Sexualität (vor allem wenn man ihn am Schambein auflegt). Sie fördern unsere Leistungsstärke, unsere Aktivität sowie unsere Spontanität. Körperlich regt der Rubin unseren Kreislauf an und fördert Fieber als Abwehrreaktion des Körpers.



S wie Saphir

SaphirAuch der Saphir gehört wie der Rubin zur Korund-Familie. Anders als beim Rubin erhält er seine Färbung aber durch Eisen und Titan. Man sagt, dass Saphire den Himmel, die Engelswesen sowie die Magie symbolisieren. Trägt man einen Saphir, steigert dieser den Sinn für die prüfende Betrachtungsweise des eigenen Lebens. Er fördert den Wunsch nach Wissen und verhilft uns zu einer nüchternen Betrachtungsweise der Dinge, weshalb er auch bei Wahnvorstellungen eingesetzt werden kann. Gedanken und Ideen erscheinen einem mit Hilfe des Saphirs dermaßen klar, dass sie schnell verwirklicht werden können. Dies hilft einem auch bei der Heilung körperlicher Beschwerden, da der Saphir den geistigen Entschluss zur Genesung unterstützt. Zudem hat er eine schmerzlindernde Wirkung.


Quelle: Die Steinheilkunde“, Michael Gienger
Bildquelle: http://www.kraftdersteine.at/mineralien/rubin/
http://www.essen-hochzeit.de/cut.html
http://www.plurielles.fr/luxe/produits-luxe/diva-3340597-402.html


Weitere Steine folgen in Teil III


Leilani


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