Betreut von Leilani
Wirkung der Heilsteine von A-Z   Teil I

In der Steinheilkunde – Einführung ging es um die Entstehung von Heilsteinen sowie um die richtige Auswahl seines persönlichen Steins und die Frage wie ich diesen richtig als Heilstein verwenden kann. In weiterer Folge ist es nun wichtig zu erfahren, welche speziellen Wirkungskräfte die einzelnen Heilsteine besitzen.

Jedem Heilstein werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Wenn ich mich aber vorab bereits darüber informieren kann, was ein bestimmter Heilstein für eine genaue Wirkung hat, mich also aus rationalen oder rein wirkungstechnischen Gründen für einen bestimmten Stein entscheiden kann, steht dies möglicherweise im Gegensatz dazu worüber in der Steinheilkunde – Einführung die Rede war, nämlich sich seinen Heilstein nach Gefühl auszusuchen. Ja, man soll beim Aussuchen seines Heilsteins auf sein Gefühl vertrauen, dennoch kann es aber auf keinen Fall verkehrt sein auch über dessen Wirkung Bescheid zu wissen. Vielleicht auch nur, um bei manchen Steinen auf bestimmte Anwendungsmethoden zu verzichten. Dazu aber später mehr. Ich möchte hier einen Überblick über eine Auswahl an Heilsteinen geben und auf kurz darauf eingehen, inwiefern diese auf unseren Körper oder unsere Seele Einfluss nehmen können.


Kann es „falsche“ Steine geben?

Heilsteine haben eine Wirkung auf Körper und Seele, die teilweise sogar wissenschaftlich belegt ist. Nun aber für sich persönlich eine große Wissenschaft daraus zu machen, halte ich dennoch nicht für notwendig. Habe ich mir einen Stein ausgesucht, hat das vermutlich auch einen Grund. Natürlich ist es möglich, im Nachhinein herauszufinden, dass ein Stein nicht für die Wirkungsweisen steht, die ich glaube zu benötigen. Hat man seinen Stein ausgesucht, wird dies – wie bereits erwähnt - auch einen Sinn haben. Entspricht dieser in seiner Wirksamkeit nun nicht exakt den eigenen Vorstellungen, heißt das nicht zwingend, dass der Stein nun gar keinen Sinn für mich hat. Vielleicht liegt genau darin der Grund, dass dieser Stein den Weg zu mir gefunden hat. Vielleicht soll man neue Wege beschreiten oder sich von alten Denkmustern trennen, sich auf den neuen Stein und dessen Wirkungsweisen einlassen. Was letztendlich zutrifft, könnt nur ihr von Fall zu Fall selbst herausfinden.

 
Aventurin


Mein Heilstein kann…

Ich möchte daher hier gezielt auf ein paar Heilsteine eingehen, die mir persönlich lieb und teuer geworden sind. Natürlich ist diese Auflistung keinesfalls vollständig und hat ebenso keinen wissenschaftlichen Hintergrund. Hier mischen sich nachgewiesene Wirkungsweisen von Heilsteinen mit persönlichen Erfahrungen.

A wie Aventurin:
Der Aventurin ist für mich ein ganz besonderer Stein. Ich liebe seine zarte hellgrüne Farbe. Ohne darüber nachzudenken und bevor ich überhaupt etwas von der möglichen Wirksamkeit der Heilsteine wusste, habe ich mir damals bereits drei wunderschöne Exemplare dieses Heilsteins ausgesucht. Erst Jahre später erfuhr ich, was der Aventurin so alles kann und schlagartig war mir bewusst, wieso diese Steine all die Jahre so bedeutend für mich gewesen waren. Der Aventurin gehört zur Klasse der Quarze. Er wird auch Aventurinquarz oder Glimmerquarz genannt, da er schimmernde Einlagerungen aus Fuchsit (Chrom-Glimmer) enthält. Seinen Namen hat der Aventurin ebenso den in ihm enthaltenen Glimmerplättchen zu verdanken. „A ventura“ bedeutet „aufs Geratewohl“ und wurde dem Stein aufgrund eben dieser Glimmerplättchen im 17. Jahrhundert gegeben. Dem Aventurin wird nachgesagt, dass er die Herzregeneration fördert, den Fettstoffwechsel anregt und den Cholesterinspiegel senkt. Weiters wirkt der Aventurin entzündungshemmend, schmerzlindernd und hilft bei Hautkrankheiten, Allergien und Ausschlägen und stärkt zudem auch noch das Bindegewebe. Bedeutend ist auch, dass er auf der spirituellen Ebene unsere Selbstbestimmung stärkt und uns verdeutlicht, was uns glücklich bzw. unglücklich macht. Man sagt ihm ebenso nach eine beruhigende Wirkung auf uns zu haben, bei Einschlafstörungen zu helfen und die innere Ruhe und Entspannung zu fördern. Als wunderschöner Schmuckstein kann er in Form von Anhängern ganz nah am Körper getragen werden und so seine Wirkung optimal entfalten. In akuten Fällen, beispielsweise bei Kopfschmerzen, legt man ihn einfach direkt auf die schmerzende Stelle.

 
Beryll

B wie Beryll:
Auch wenn er optisch den Quarzen recht ähnlich ist, gehört Beryll aber zu den Ring-Silikaten und kann in den unterschiedlichen Farben (rot, grün, gelb, gold, blau, weiß oder farblos) vorkommen. Diese verschiedenen Farben entstehen durch fremde Stoffe, die das Mineral einfärben. So kann zum Beispiel Eisen eine gelbe oder goldene Färbung (Goldberyll) hinterlassen oder Lithium das Mineral rot färben (Bixbit). Beryll wurde früher geschliffen und als Sehhilfe verwendet, somit wurde Beryll auch Namensgeber für unsere „Brille“. Angeblich verleiht Beryll seinem Träger Zielstrebigkeit und Effektivität. Ganz im Gegensatz dazu spricht man ihm aber auch eine weitblickende und lebensfrohe Wirkung zu. Ebenso hilft er bei Nervosität, Überlastung oder Antriebslosigkeit und stärkt das konsequente Durchführen von Plänen. Körperlich betrachtet kann man Beryll zur Entgiftung einsetzen, er wirkt leberanregend und ausgleichend auf das vegetative Nervensystem. Man kann ihn als Schmuck am Körper tragen oder gezielt auflegen, zum Beispiel abends als Augen-Heilstein direkt auf die geschlossenen Augen legen.

C wie Chalcedon:
Diesen wunderbaren durchwachsenen Stein gibt es in unzähligen Ausführungen. So gibt es den Chalcedon beispielsweise in blau, rosa und rot, sowie den Dendriten-Chalcedon oder den Kupfer-Chalcedon. Alle gehören zur Klasse der Quarze. Chalzedone sind wohl unter anderen Namen besser bekannt. Die vielen verschiedenen Ausführungen und so auch die verschiedenen Bezeichnungen erhalten die Chalzedone durch ihre unterschiedlichen Färbungen. So gehören zur Gruppe der Chalzedone zum Beispiel der Jaspis, der Achat, der Onyx oder der Karneol. Früher wurde der Chalzedon als „Wetterstein“ für Wetterzauber verwendet sowie zur Heilung von Erkältungen, Wetterfühligkeit oder Kreislaufbeschwerden. Er fördert die Kommunikation und das Zugehen auf andere Menschen beziehungsweise Wesen aus allen anderen Welten. Er hilft uns dabei, ein optimistischeres Lebensgefühl zu entwickeln und dabei neue Situationen anzunehmen sowie alte loszulassen. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass er gut bei Prüfungen verwendet werden kann, weil er Stress abbaut und beruhigend auf uns wirkt. Blauer Chalcedon wird dem Element Wasser zugeordnet und regt daher im Körper den Fluss der Lymphe und Körperflüssigkeiten an, er kann also bei Wassereinlagerungen im Körper behilflich sein und das Ausscheiden des Wassers fördern. Roter Chalzedon fördert dahingegen den Blutfluss im Körper und regt den Kreislauf an. Roten Chalzedon sollte man aber nicht länger als zwei Wochen durchgehend verwenden, da er auch die Nähstoffaufnahme hemmt, was langfristig gesehen zu Übelkeit führen kann.

Quelle: "Die Steinheilkunde", Michael Gienger
Bildquellen: http://www.gardnerian.de/steine/beryll.htm;
http://www.mineraliengrosshandel.com/Trommelsteine/A-B/Aventurin-gruen-TS-0-5-kg::178.html


Weitere Steine folgen in Teil II


Leilani


Rosenkranz, Gebetsschnur, Mala und Co ...     Anufa, 23.07.2016
Metall des Lichts – 2000 Jahre Heilung durch Gold     Leilani, 30.05.2015
Versteinertes Holz – Oder wenn man sich mal wieder erden muss     Leilani, 14.02.2015
Runenorakel - Teil IV     Eibensang, 08.11.2014
Runenorakel - Teil III     Eibensang, 16.08.2014
Runenorakel - Teil II     Eibensang, 10.05.2014
Runenorakel - Teil I     Eibensang, 08.03.2014
Grabstätten und Grabsteine - Teil III     Leilani, 30.11.2013
Kristallstruktur und Lebensstil     Leilani, 14.07.2013
Grabstätten und Grabsteine - Teil II     Leilani, 09.02.2013
Grabstätten und Grabsteine - Teil I     Leilani, 13.10.2012
Der Steinkult im alten Griechenland     Leilani, 07.07.2012
Inyan – Der Fels als Ursprung allen Seins     Leilani, 24.03.2012
Wirkung der Heilsteine von A-Z -Teil II     Leilani, 17.12.2011
Wirkung der Heilsteine von A-Z - Teil I     Leilani, 17.09.2011
Steinheilkunde – Einführung - Teil II     Leilani, 18.06.2011
Steinheilkunde – Einführung - Teil I     Leilani, 05.03.2011
Steinchen, Steinchen auf dem Boden - ist es wahr oder gelogen - Teil II     Anufa, 23.10.2010
Steinchen, Steinchen auf dem Boden - ist es wahr oder gelogen - Teil I     Anufa, 09.10.2010
Der Stein der Weisen?! - Teil II     Anufa, 24.10.2009
Der Stein der Weisen?! - Teil I     Anufa, 04.04.2009
Das Steinorakel - Teil II     Rivka, 06.09.2008
Das Steinorakel - Teil I     Rivka, 31.05.2008
„Steinerne Zeugen“ - Schiffsetzungen Teil I     Wælceasig, 03.11.2007
Magische Steine der Germanen? - Teil II     Wælceasig, 11.08.2007
Magische Steine der Germanen? - Teil I     Wælceasig, 04.08.2007
Die Schwingungen an sich!     Dunkler_Clown, 09.06.2007
Das vielseitige Antimon (Stibnit)     Mimon Baraka, 24.02.2007
Lapislazuli     Dunkler_Clown, 11.11.2006
Bernstein – der Bäume goldene Tränen     Kalynia, 29.07.2006
Der Smaragd     Dunkler_Clown, 22.04.2006
Quarz, das Chamäleon der Heilsteine, Teil IV - Der Opal     Dunkler_Clown, 21.01.2006
Mein Steinweg - Teil II     Kalynia, 22.10.2005
Mein Steinweg - Teil I     Kalynia, 15.10.2005
Der Malachit     Shina Edea, 23.07.2005
Der Hämatit     Dunkler_Clown, 23.04.2005
Quarz, das Chamäleon der Heilsteine, Teil III - Der Jaspis     Dunkler_Clown, 22.01.2005
Quarz, das Chamäleon der Heilsteine, Teil II - Der Amethyst     Dunkler_Clown, 16.10.2004
Quarz, das Chamäleon der Heilsteine, Teil I - Der Bergkristall     Dunkler_Clown, 04.07.2004
Die Welt der Steine     Dunkler_Clown, 10.01.2004
Rosenquarz – Magie der Liebe     Traumstein, 17.08.2002



                        
                        



    

© WurzelWerk · 2001-2017