Steinheilkunde – Einführung   Teil II

Ursprünglich bestand die Erde aus einer riesigen Gaswolke, die sich immer weiter verdichtete. So entstand aus dem Gas einen Nebel aus Staub, der sich wiederum durch weiteres Zusammenziehen zu einem gewaltigen Feuerball aus heißer Schmelze und Glut (Magma) verwandelte. Heute wird dieser zähflüssige heiße Feuerball von einer festen Kruste umgeben, die durch Abkühlung an der Oberfläche entstand.

Wie bereits in Teil I erwähnt, folgt die Auswahl des richtigen Steins keiner großen Wissenschaft oder bestimmten Regeln. Natürlich schreibt man jedem Heilstein explizite elementare Wirkungsweisen zu. So wirkt ein Aventurin unter anderem entzündungshemmend und schmerzlindernd (sehr zu empfehlen bei Kopfschmerzen, einfach am Körper tragen oder auf die schmerzende Stelle legen), Bernsteinketten beispielsweise werden Babys gerne umgehängt um ihnen das Zahnen zu erleichtern. Dennoch muss es nicht sein, dass ein Aventurin der richtige Heilstein für jedermann ist und daher als eine Art „Medikament“ gegen Kopfschmerzen allerorts eingesetzt werden kann. Man sollte die Auswahl des richtigen Steins auch von seinem persönlichen Bauchgefühl, seiner Intuition abhängig machen.

Da Steine wunderschöne, bunte, schimmernde Objekte sind, ist es völlig in Ordnung, den Heilstein mit dem Auge auszusuchen, also auf optische „Attraktivität“ wertzulegen. Michael Ginger nennt Steine, die man mit dem Auge aussucht auch Seelensteine. Eine weitere Möglichkeit ist die Auswahl per Hand. Liegt der Stein gut in der Hand? Fühlt er sich richtig und vertraut an? Vielleicht mag ich es auch, wenn der Stein kühl und schwer ist? Alles ist hier erlaubt und richtig. Vielleicht findet ein Stein auch zufällig den Weg zu uns – zum Beispiel in Form einer geschenkten Halskette oder eines Rings. Keine dieser Auswahlmöglichkeiten ist besser oder schlechter als die andere. Jeder Stein der unseren Weg kreuzt kann uns nützlich sein, und sei es auch nur weil er hübsch anzusehen ist.


 
"Aventurin-Baum"

Ich habe einen schönen Stein – und was nun?

Tragen von Heilsteinen
Eine besonders schöne und naheliegende Möglichkeit die Kraft der Heilsteine zu nutzen, ist sie am Körper zu tragen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob in Form schöner Schmuckstücke, am Gürtel oder auch einfach in die Tasche gesteckt, kann der Heilstein in unmittelbarer Nähe zum Körper seine Wirkung ideal entfalten.

Auflegen des Heilsteins
Eine weitere Möglichkeit ist das Auflegen des Heilsteins. Wie bereits erwähnt hilft mir mein Aventurin meine Kopfschmerzen loszuwerden. Ich lege ihn dazu direkt auf die schmerzende Stelle.

Edelstein-/Heilstein-Essenzen
Heilstein-Essenzen erfreuen sich in letzter Zeit ganz besonderer Beliebtheit. Es wurde ein regelrechter Trend daraus, Heilsteine in Wasserkrüge zu legen. Da die Informationen des Steins durch das Einlegen in Wasser auf dieses übertragen werden, nennt man sie Heilstein-Essenz. Trinkt man das Wasser, nimmt man diese Information des Steins in sich auf. Man kann das Wasser ebenso äußerlich in Form von Umschlägen oder Bädern anwenden. Stellt man den mit Heilsteinen gefüllten Wasserkrug bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang in die direkte Sonne, wirkt diese aufladend (tagsüber hat sie eine eher entladende Wirkung). So kann der Effekt noch verstärkt werden.

Aufstellen von Heilsteinen im Raum
Im Raum aufgestellte Heilsteine sehen nicht nur wunderschön aus, sie wirken sich auch gleichermaßen positiv auf unseren Körper und Geist aus. Eine bessere Wirkung erzielt man, wenn man den Heilstein sichtbar im Raum aufstellt. Wenn der Heilstein seine Wirkung über den ganzen Raum entfalten soll, sollte man hier auf die Größe achten. Zu kleine Steine haben eine geringere Wirkung, empfehlenswerter sind hier Rohsteine, Drusen und Kristalle.


Wie kann ich meinem Stein Gutes tun?

 
Amethyst-Druse

Steine geben Energie und Information an Menschen ab. Dieser Austausch erfolgt aber gegenseitig. Steine nehmen ebenso Energie und Information von uns auf. Es könnte daher sein, dass wir einen Heilstein den wir am Körper tragen oder im Raum aufgestellt haben, plötzlich als unangenehm empfinden. Ist dies passiert, liegt es eventuell daran, dass der Heilstein „voll“ mit unserer Information ist und diese wieder an uns selbst zurückspiegelt. Hier ist es nun wichtig den Heilstein zu reinigen und neu aufzuladen. Am besten ist es, den ihn unter fließendes Wasser zu halten und gründlich zu waschen. Um die aufgenommene Information komplett aus dem Heilstein zu entfernen, kann man ihn für ein paar Stunden bis hin zu einem Tag auf eine Amethyst-Druse legen (keine Sorge, falls der Stein auf der Druse vergessen wird und länger als eine Tag darauf liegt, dem Stein wird nichts passieren). Eine weitere Möglichkeit ist, den Heilstein mit Salz zu reinigen, allerdings kann es hier zu chemischen Reaktionen kommen, daher ist diese Variante eher mit Vorsicht zu genießen. Um den Heilstein nach der Entladung (waschen mit Wasser) und der Reinigung (Auflegen auf die Amethyst-Druse) wieder aufzuladen, sollte man ihn bei Sonneauf- oder Sonnenuntergang in die Sonne legen. Da besitzt die Sonne eine aufladende Wirkung.
Behandelt eure Steine einfach mit Freude und Respekt. Dann geben Sie euch genau das auch zurück.


Quelle: Die Steinheilkunde“, Michael Gienger
Bildquellen: http://www.minis1zu12.com/63163.html; http://www.ruebe-zahl.de/amethyst.htm

Leilani


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