Mein Steinweg   Teil II
Darüber, wie ich auf den Stein kam und wie sie mich auf meinem Weg begleiten.

Wofür sind sie denn gut?
Steine können in vieler Hinsicht nützlich sein und ich war schon oft froh sie zu haben! Ob sie dich nun in der Meditation unterstützen, im Alltag begleiten oder eine Krankheit heilen. Zu letztem möchte ich ein Beispiel geben, dass ich häufig gegen Monatsbeschwerden anwende: Ich lege mir eine Apachen-Träne dorthin, wo es schmerzt, und von dort weggehend, sternförmig Turmalinstäbchen rundherum. Die Apachen-Träne zieht den Schmerz an und die Stäbchen leiten ihn ab. Dann füge man noch eine Meditation hinzu und der Schmerz ist verschwunden! Bei mir wirkt diese Kombination wirklich Wunder.
Mein Bernstein begleitet mich oft in schwierigen Phasen, wenn’s in meinem Leben halt mal nicht so läuft wie geplant. Ich trag ihn dann in einem Säckchen in meiner Hosentasche mit mir rum und wenn ich Trost und Aufmunterung brauche, hol ich ihn raus und lasse das wunderschöne Sonnengelb und die heitere Ausstrahlung auf mich wirken.

Auch etwas Nettes ist die Verwendung von Heilsteinen gegen Schlaflosigkeit. Obwohl ich darauf selten zurückgreife, weil ich einen sehr guten Schlaf habe, habe ich schon sehr viel gutes darüber gehört. Ein Obsidian oder Lapislazuli unter dem Kopfkissen unterstützt beim Ein- und Durchschlafen – wird auch oft noch mit Kräutersäckchen kombiniert.

Macht man dies aber zu oft, ohne den Stein zwischendurch mal energetisch zu entladen, kann es vorkommen, dass die Wirkung ins Gegenteil verkehrt wird, da sich das Wesen des Steins Energien aneignen kann. Es ist also immer wichtig, Steine erst mal zu entladen, wenn man sie erworben hat. Dafür gibt es verschiedene Methoden, ich halte meine unter fließendes Wasser und visualisiere, wie alle Fremdenergie vom Stein „abgewaschen“ wird. Zum Aufladen ins Sonnen- oder Mondlicht legen, je nachdem, was einem mehr zusagt. Aber Vorsicht, nicht alle Steine vertragen Wasser und Sonnenlicht – so was ließt man am besten in einschlägiger Literatur nach, da es hier den Rahmen sprengen würde.


Stein im Raum
Etwas, was ich im Bezug auf dieses Thema noch wichtig finde, ist die Wirkung eines Steins auf die Raumenergie. Dazu möchte ich eine kurze Geschichte erzählen:

Ich lernte einmal jemanden kennen, der sich ebenso wie ich viel mit Mineralien und deren Wirkung beschäftigt. Wir vertieften uns in dieses Thema und tauschten diverseste Erfahrungen auf dem Gebiet aus. Bis dahin hatte ich mir noch nie Gedanken über Mineralien als, nun, sozusagen „Einrichtung“ gemacht. Er lud mich ein, einmal zu ihm nach Hause zu kommen und sich zu überzeugen. Meine unstillbare Neugier trieb mich dann eines Tages wirklich dorthin. Im Wohnzimmer standen mehrere, sehr große Rosenquarze und der ganze Raum hatte eine wahnsinnig gemütliche, angenehme und harmonische Atmosphäre. Im Schlafzimmer stand auf jedem Nachtkästchen ein kleiner Obsidian, der bei Schlafstörungen hilft und eine sehr beruhigende Wirkung hat.
Das waren jetzt nur zwei Beispiele einer Erfahrung, die mir persönlich sehr viel Erkenntnis gebracht hat.

Für mich ist diese Form der Verwendung allerdings etwas zu kostspielig, da große Kristalle, die noch dazu einen optischen Wert haben, nur sehr teuer zu bekommen sind. Andere Möglichkeiten wären Salzkristall-Lampen, Zimmerbrunnen aus Stein oder Schalen mit Trommelsteinen im Raum aufzustellen.

Zu meiner Geschichte muss ich aber wieder erwähnen, dass diese Eindrücke sehr subjektiv sind. Jemand, der mit Rosenquarz nichts anfangen kann, wird es nicht als angenehm empfinden, diese in seinem Zimmer stehen zu haben.


Und was ist mit Magie?
Auch die magische Funktion der Steine will ich hier kurz erwähnt haben. Bei Ritualen können sie unglaublich hilfreich sein, da sie eine starke Energiequelle sind und auch nicht damit geizen diese Energie freizusetzen. Diese Tatsache kannten schon viele Kulturen vor uns und nutzen sie z. B. in Form von Talismanen und Amuletten.

Steine sind generell dem Element Erde zugeordnet, ich halte es damit aber ehrlich gesagt nicht so genau. Ich habe verschiedene Steine, deren Wesen ich mit einem Element gleichsetzen konnte, jenem geweiht und verwende sie zur optischen Abgrenzung meines Kreises. Z.B. fungiert mein Aquamarin als Vertreter für das Element Wasser, Chalzedon für Luft, ein Opal für Feuer und ein Mookait für Erde. Das ist allerdings eine sehr subjektive Einteilung und wie bereits erwähnt sollte sich da jeder für sich selbst seine Gedanken darüber machen!
Man kann Steine auch mit einer gewünschten Energie aufladen, sie etwas oder jemand bestimmtem weihen oder sie als Schutz vor negativen Energien verwenden, da manche die Eigenschaft haben, diese zu absorbieren. Gerade bei Ritualen oder Schutz-Amuletten finde ich das sehr nützlich.
Die Verarbeitung von Kristallen auf magischen Gegenständen macht meiner Ansicht nach viel Sinn – so zum Beispiel in Form eines Bergkristalls auf dem Stab oder auf dem Athame, da dieser relativ neutral ist und in jeder Form als „Verstärker“ dient.
Auch der Amethyst wird in vieler Hinsicht magisch verwendet, da er, generalisierend, für die Magie selbst steht und uns hilft, in die Tiefe zu gehen und unsere Kräfte hervorzuholen. Sicher trägt seine violette Farbe da viel dazu bei, da auch diese hauptsächlich für die Mystik steht.

Jedem von euch, der sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat, kann ich nur den Tipp geben, es einmal zu versuchen. Selbst wenn ihr nicht daran glauben solltet, dass ein Stein ein energetisches Lebewesen ist, wird er euch gut tun und euch vielleicht sogar umstimmen.


Kalynia


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