Betreut von Leilani
Mein Steinweg   Teil I
Darüber, wie ich auf den Stein kam und wie sie mich auf meinem Weg begleiten.

Meine Leidenschaft für Steine und Mineralien rührt aus einer frühen Kindheits-Faszination. Seit ich denken kann haben die unzähligen verschiedenen Formen, Farben und Strukturen eine fesselnde Wirkung auf mich. Meinen ersten Stein bekam ich im Alter von 9 Jahren in Italien von meinem Vater geschenkt, es war eine kleine Achat-Druse. Auch wenn ich damals noch nichts von Schwingungen, Wirkung von Farben auf den Menschen oder das Wesen der Steine wusste, wusste ich, dass sie mehr waren als bloße „Steine“ und sie von einer starken Magie umgeben sind. Ich weitete meine Sammlung über die Jahre hinweg aus, kaufte mal hier, mal dort und zwischendurch fanden einige auch mich. Ich häufte Wissen an um ihre Wirkung und bin mittlerweile ständig auf der Jagd nach speziellen, besonderen Mineralien. Damit meine ich nicht zwangsläufig wertvoll, sondern besonders in dem Sinne, dass sie mich „anspringen“ müssen – dass sie mir zeigen, dass sie zu mir wollen. Vielleicht ist das jetzt für den einen oder anderen nicht nachvollziehbar, aber wer einmal die Freundschaft zu einem bestimmten Stein erleben durfte, weiß sicher wovon ich spreche.


Selenit, ein Stein zum Reinfallen
Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit einzelnen Exemplaren auch intensiver, z. B. habe ich eine sehr schöne Selenit-Kugel, die, seit ich sie im Geschäft sah, eine starke Anziehungskraft auf mich hat. Oft verliere ich mich ungewollt in eine Steinmeditation, d.h. ich nehme die Kugel in die Hand, fühle sie, nehme ihre Schwingungen wahr und lasse diese auf mich wirken. Ich bin dann oft wie hypnotisiert, bis mir auffällt wie lange ich schon da sitze und den Selenit in der Hand halte.

Selenit ist ein Synonym für Gips und wird u.a. auch Mondstein genannt, da er durch sein blasses, milchiges Aussehen dem Mond ähnelt. Daher auch die Namensgebung Selenit: Selene ist das griechische Wort für Mond und der Name der griechischen Mondgöttin. Über Jahrhunderte hinweg bis in die heutige Zeit wird er als vielseitiger, nützlicher Stein in der Baukunst, Naturheilkunde wie auch der Schulmedizin geschätzt. Psychisch hilft er, alte Muster zu erkennen und aufzulösen und das Bewusstsein zu erweitern, physisch regt er die Gehirnaktivität an. Heute wird er oft auch für Stein-Brunnen oder Kristall-Lampen verwendet, da er eine sehr beruhigende und entspannende Ausstrahlung hat.
In der Antike war er ein beliebtes Baumaterial, da leicht zu verarbeiten (Alabaster-Moschee in Kairo, Pyramiden von Gizeh) und die alten Römer erhitzten Gips mit Wasser und verwendeten das entstandene Gemisch als Putz für ihre Häuser.
Bei der Pflege dieses Steins muss man beachten, dass er zum einen ein sehr weicher Stein ist (Mohshärte 1,5-2, lässt sich mit dem Fingernagel ritzen) und zum anderen sehr empfindlich auf Wasser und Hitze (Sonnenlicht!) ist.

Die Wirkung der Steine auf Stimmungen, Launen und sogar Persönlichkeiten darf und sollte man auch nicht unterschätzen. Sie können bei der eigenen Entwicklung sehr viel mithelfen, solange man einige Regeln beachtet. In vielen Bücher und im Internet findet man massenhaft Zuordnungen nach diversen Kriterien, wie z. B. Steinzeichen, Chakras oder Lebensgestaltung. Ich bin sogar mal auf eine Zuordnung nach Persönlichkeits-Aspekten gestoßen, die versprach, mit Stein A diese schlechte Charaktereigenschaft und mit Stein B diese schlechte Gewohnheit loszuwerden. Davon halte ich schlichtweg nichts. Ein gutes Beispiel: Meinem Sternzeichen ist das Tigerauge zugeordnet, demnach sollte dieser Stein speziell für mich und die anderen Vertreter meines Sternzeichens fördernd und hilfreich sein. Nun denn, mit diesem Stein verbindet mich aber rein gar nichts! Ich will damit sagen, dass man Zuordnungen sicher als Wegweiser oder als Bestimmungshilfe nehmen kann, es aber nicht für jedes Individuum passen muss.


Aber wie finde ich jetzt den für mich geeigneten Stein?
Durch Ansehen, Angreifen, Fühlen. Hört man in sich hinein, hört man dort die Resonanzen des Steines, und die vermitteln einem schon deutlich ob sie zu einem passen oder nicht. Die richtige Stein-Wahl trifft man immer aus der Intuition heraus! Und wie jeder Mensch, jedes Wesen, ist auch jeder Stein ganz verschieden und individuell – Achat ist nicht gleich Achat, Mondstein nicht gleich Mondstein!

Ich kenne keinen Stein, der auch einem Skeptiker so deutlich beweist wie die Moquis, dass er ein Lebewesen ist. Moqui Marbles sind faszinierende, kleine Dinger. Obwohl sie wenig optischen Reiz besitzen, haben sie eine breite Masse an Liebhabern. Es gibt sie in männlicher, UFO-ähnlicher Form und in runder, weiblicher Form und man kauft sie immer in Paaren. Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden ist wohl, dass die männlichen rechtsdrehende und die weiblichen linksdrehende Energieflüsse aufweisen. Nimmt man den einen Moqui in die eine und den anderen in die andere Hand, spürt man zwischen ihnen sofort den Energiefluss und die Anziehungskraft. Legt man sie z.B. über Nacht mit einem gewissen (nachgemessenen) Abstand nebeneinander, wird man am nächsten Morgen überrascht sein, da sie aufeinander zurücken, d.h. der Abstand ist messbar weniger. Nicht umsonst werden sie auch „Lebende Steine“ genannt. „Moqui Marbles“ bedeutet soviel wie „treue Lieblinge“, so haben die Nordamerikanischen Indianer sie genannt, da es in vielen Stämmen Tradition ist, ein paar Moquis in der Familie zu haben, die vor allem Bösen schützen sollen. Die Indianer geben diesen Steinen genauso viel Zuwendung und Liebe wie einem Familienmitglied!


Ende Teil I


Kalynia


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