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Quantenphysik und die neuesten Erkenntnisse von Stephen Hawking aus spiritueller Sicht
Seit Jahrtausenden leben die Menschen in der Vorstellung, die Welt sei von einer überirdischen Kraft erschaffen worden. Allerdings gibt es nicht in jeder Kultur eine Schöpfungsgeschichte. Beispielsweise ist keine solche von den Kelten überliefert. Für die Kelten bestand offensichtlich die materielle Welt schon immer. Die meisten Kulturen jedoch kennen Schöpfungsgeschichten. Allerdings ist auch hier nicht immer von einer überirdischen Kraft die Rede, wie zum Beispiel bei den Maori, die lediglich davon sprechen, dass aus dem Nichts die Nacht entstand und dann weiter die Erde. Ob solche Schöpfungsgeschichten, die von einer göttlichen oder sonstigen spirituelle Kraft sprechen, die christliche Beeinflussung mit hereinspielt, ist schlecht zu beurteilen. Je nach Religion nennt man diese erschaffende Kraft „Gott“ oder gibt diesem unbegreiflichen, unbekanntem Phänomen gar keinen Namen oder nennt es einfach nur einen „Spirit“, einen Geist.

Thanks to: © Gretchen Sveda

Die Frage, warum wir überhaupt die Vorstellung von der Existenz eines Gottes oder eines Geistes entwickelt haben, lässt sich damit beantworten, dass wir Menschen tatsächlich erleben, erfahren können, dass es etwas gibt, das jenseits der im materiellen Bereich liegenden Möglichkeiten des Verstehens oder Erklärens liegt.
Nun taucht jedoch die Frage auf, warum wir diesen Geist oder Gott als übergeordnet der Materie empfinden.
Dies zu fragen, mag für Viele unsinnig erscheinen, denn wir sind so an dieses Denkmuster gewöhnt, dass wir gar nicht auf die Idee kommen, das überhaupt erst in Frage zu stellen.
Trotzdem ist diese Frage berechtigt. Und als Antwort kann man sicherlich sagen: Es kommt daher, dass wir die irdische Welt als begrenzt erleben. Sowohl zeitlich begrenzt, wie auch räumlich begrenzt. Wir erleben, dass andere Menschen sterben, dass nichts für immer da ist, dass selbst Bäume, obwohl sie viel älter werden als wir, nicht ewig leben. Wir erleben, dass sich alles verändert und nichts so bleibt, wie es ist. – Nachdem wir in dieser materiellen Seinsform leben, ist es kaum anders möglich als zu der Ansicht zu kommen, dass die Materie begrenzt sei.

Nun hat Stephen Hawking am 21. Juli 2004 eine ganz neue und sensationelle Erkenntnis veröffentlicht: Die Materie stirbt nicht! Er sagt es zwar nicht in diesen Worten, sondern er sagt, dass im Schwarzen Loch nicht – wie bisher angenommen – alle Materie, ja sogar das Licht aufgesogen und für immer verschwinden würde. Vielmehr sagt er, dass die Information (in der Quantenphysik spricht man von Informationsfeldern) erhalten bliebe und dass alles irgendwann einmal wieder zum Vorschein käme. Zwar nicht in der absoluten gleichen Form, sondern in neuen Zusammensetzungen. Aber die Information geht im Prinzip nicht verloren!
Demnach gibt es kein wirkliches Ende, sondern immer wieder neue „Geburten“. Es ist daraus zu schließen, dass es dementsprechend auch keinen wirklichen Anfang gibt oder gab.
Zugegeben, das ist eine fast unglaubliche Vorstellung. Jedoch, wenn wir uns von dem ersten Schock dieser Aussage einmal erholt haben, dann werden wir nicht umhin können, die Feststellung zu treffen, dass diese Aussage nicht unwahrscheinlicher oder unglaublicher ist als die Aussage, Gott oder Geist würde ewig bestehen. Warum soll Geist ewig sein, Materie jedoch nicht? – Es gibt keinen Grund, in dieser Weise zu differenzieren. Der einzige Grund dafür, dass wir so denken, ist unsere Konditionierung über viele Jahrtausende hinweg!

Betrachten wir jedoch diese Aussage unter Berücksichtigung der Quantenphysik, dann wird alles sogar noch verständlicher. Zwar ist die Quantenphysik gar nicht mehr so neu, denn sie geht auf Erkenntnisse von Max Planck und Albert Einstein zurück. Trotzdem wissen die meisten Menschen recht wenig davon. Das ist verständlich, denn diese Erkenntnisse sind verwirrend. Beschränken wir uns jedoch auf die Kernaussagen dieser neuen Sichtweise über die Materie, dann können wir folgende Aussagen als nachvollziehbar und leicht verständlich erkennen:

1.

Alles erschafft sich gegenseitig. Somit ist alles verbunden. Es gibt keine Trennungen.

2.  

Dieses sich gegenseitige Erschaffen findet immerzu statt. Es gibt keinen Anfang und kein Ende dieses Prozesses!

3.

Es gibt nichts, was aus sich selbst heraus existiert. Alles ist das Ergebnis von allem.

4.

Geburt und Tod ist kein wirklicher Anfang und kein wirkliches Ende, sondern nur die Metamorphose von einem Zustand in einen anderen.

5.

Auch wenn es für bestimmte Zeitabläufe individuelle Manifestationen gibt, so sind diese zwar als Individualität begrenzt, jedoch nicht in der Gesamtheit von allem, was ist. Ein Individuum ist somit sowohl zeitlich begrenzt, als auch nicht begrenzt in dieser Gesamtheit.

Dieser letzte Punkt kann uns leicht aufs Glatteis führen, indem wir glauben, es gäbe keine individuelle Erscheinung. Wir müssen nämlich eine weitere Erkenntnis der Quantenpyhsik beachten. Diese neue Erkenntnis heißt: Die frühere Betrachtungsweise der mechanistischen Physik, dass alles entweder so, oder so sei (das „Entweder – Oder“ – Denken!) muss einer neuen Betrachtungsweise des „Sowohl – als auch“ weichen. In dieser neuen Sichtweise sind zwei verschieden erscheinende Möglichkeiten eine Tatsache. Wenn wir in der alten Sichtweise denken, nämlich dass es entweder nur die Individualitäten gäbe oder NUR das EINE, dann denken wir tatsächlich in einer trennenden Weise. Sicherlich, es gibt letzten Endes zwar nur das EINE. Ob wir dies nun das Universum, die Welt oder sonst wie nennen wollen, dieses „EINE“ ist die Gesamtheit von allem. Jedoch manifestiert sich dieses EINE in vielen Formen und Gestalten. Diese Formen und Gestalten ändern sich zwar permanent und somit hat es den Anschein, dass sie keine Realitäten seien. Aber das ist nur unsere einseitige Sichtweise, die uns zu solchen vorschnellen und unrichtigen Annahmen führt.
Das Denken im „Sowohl – als auch“ ist uns noch nicht geläufig. Wir kennen nur das „Entweder – oder“. Unsere Denkweise ist geprägt von der linearen Sicht der Dinge, wie sie der mechanistischen Physik
zugrunde liegt.
Das Prinzip des „Sowohl – als auch“ muss auch in Punkt 1 der obigen Auflistung Anwendung finden. Obwohl alles verbunden ist und es durch diese Verbundenheit keine Trennung gibt, so gibt es doch eine zeitlich begrenzte Trennung der Individualitäten. Die Trennung besteht hier nur in der Individualität selbst, nicht in der Ursubstanz. Auch hier können wir sehr leicht aufs Glatteis geführt werden, wie ich das bei Punkt 5 soeben erwähnt habe. Wenn wir nämlich im „Entweder – Oder“ denken, dann sagen wir: Wenn wir verbunden sind, dann können wir doch gar nicht getrennt sein! Oder: Wenn wir getrennt sind, dann können wir doch gar nicht verbunden sein! – Wenn wir jedoch gelernt haben, im „Sowohl – als auch“ zu denken, dann sehen wir alles sehr viel klarer. Ein Stein ist dann eben kein Vogel, auch wenn beide im Ursprung dasselbe sind.
Nun wird man sagen: Naja, das ist ja wohl allen klar, dass der Stein ein Stein und kein Vogel ist. Aber wer so denkt, der könnte auch leicht der Meinung sein, dass der Stein von sich heraus ein Stein ist.

Wenn wir das auf das ICH anwenden, dann wird es ein wenig klarer, was ich damit sagen will. In dieser Beziehung gibt es nämlich nun wirklich zwei Lager: Die einen sagen, das ICH sei schon immer gewesen und wird auch immer sein und sei deshalb eine eigenständige Wesenheit. Und die anderen sagen, ein ICH gibt es überhaupt nicht, denn wir machen uns nur ein illusorisches Bild von uns. – Tatsächlich jedoch ist das ICH – zumindest für die Zeit unseres Lebens – eine Individualität. Zwar nicht aus sich selbst erschaffen, sondern wie alles andere auch aus dem Zusammenwirken von allem und sogar einem ständigem Wechsel und Änderungen unterworfen, jedoch eindeutig einmalig in einer ganz bestimmten Ausprägung. Jedoch ist dieses ICH auch mit allem verbunden. Und zwar gibt es diese Verbundenheit in zweierlei Hinsicht: Einesteils in der Materie, weil wir nämlich aus allem was ist und aus allem, was zusammenwirkt entstanden sind und sogar immerzu weiter entstehen, andererseits aber auch in der spirituellen Verbundenheit jenseits der Materie.

Gehen wir jedoch nochmals zu diesen oben genannten fünf Punkten zurück. Wenn wir diese auf die Aussage und die Erkenntnisse von Stephen Hawking anwenden, dann stellen wir fest, dass es genau das Gleiche ist, was auch Hawking sagt. Nämlich: Nichts stirbt wirklich, sondern alles geht im ewigen Kreislauf weiter!

Ich kann in diesem kurzen Artikel nicht noch weiter auf die Quantenphysik eingehen und will hier nur noch einen Blick auf mögliche Auswirkungen auf die Religion oder die Philosophie werfen.

Wenn wir davon ausgehen, dass die Materie sich aus Informationsfeldern bildet und auch wieder zu Informationsfeldern wird, wenn alles im Schwarzen Loch aufgesogen wird, dann könnte dies zur Annahme führen, dass diese Informationsfelder der Geist sei oder Gott oder Spirit oder wie man das sonst nennen will. Im Buddhismus spricht man vom Nirwana, der Leere. Im Hinduismus ist es Brahman. Gleichgültig, wie man es nennt, man könnte sagen: Nun haben wir dieses Wissen erlangt, nun wissen wir, was Gott oder Spirit ist!

Diesen Rückschluss halte ich für sehr gefährlich. Es ist die reinste materialistische Sicht, die man sich vorstellen kann. Denn wenn man so denkt, dann glaubt man, dass letztendlich die Materie selbst Gott ist. Denn die Elementarteilchen, Schwingungen, Information, Strahlung, Neutronen, Elektronen, Protonen, das ist alles mit materiellen Mitteln messbar, berechenbar. Ja, Strahlung kann man sogar sichtbar machen. Was man nun mit materiellen Möglichkeiten erkennen kann, das kann doch wohl nur Materie sein und nicht Geist, Gott oder Spirit. Das, was Gott oder Spirit ist, das kann nur im Bereich des Glaubens liegen. Ob wir aus diesem Glauben eine Religion oder eine Philosophie machen oder ob es auch nur unsere persönliche Meinung oder Erfahrung ist, wird jedem Menschen selbst überlassen sein.
Nun muss ich jedoch noch etwas aus der soeben gemachten Aussage richtig stellen. Ich sagte, dass die Materie nicht Gott sei. Diese Aussage ist nur teilweise richtig. Gott (oder Spirit) ist nämlich tatsächlich auch Materie. Und Materie ist auch Gott. Ich werde gleich noch näher auf das Wesen von Spirit eingehen, ohne Spirit natürlich beschreiben zu können, denn das ist unmöglich.

Wir können heute zwar feststellen, dass sich Religion, Philosophie und Wissenschaft immer mehr annähern. Aber nicht, wenn es um den Glauben oder die Erfahrung von Spirit geht. Eine Annäherung geschieht insofern, als die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht unbedingt gegen religiöse Aussagen sein müssen und die religiösen Vorstellen können auch mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen Hand in Hand gehen. Vielleicht sollte man besser sagen: Sie könnten damit Hand in Hand gehen!
Leider kann und wird es vielleicht sogar so sein, dass sich die Fronten verhärten. Insbesondere sehe ich diese Gefahr in den Religionen. Wenn eine Religion starr auf ihren Dogmen und einmal gemachten Erkenntnissen verharrt, dann wird es keine Annäherung geben. So wie sich die Wissenschaft immerzu weiter entwickelt und Einsichten, die man vor 100 Jahren hatte, heute revidiert werden müssen (siehe die Newton’sche Lehre), so werden auch die Religionen zu revidierten Aussagen kommen müssen. Nur wenn sie dazu in der Lage sind, werden sie überleben können. Wer jedoch weiterhin davon ausgeht, dass ein lieber Gott im Himmel sitzt, der alleine und ohne irgendwelche anderen Einwirkungen unser Schicksal bestimmt, der wird sich möglicher Weise ein mitleidiges Lächeln der Wissenschaftler gefallen lassen müssen.

Wenn eine Religion zu dem Schluss kommt, dass sie ihre Lehre etwas modifizieren muss, dann heißt das nicht, dass sich diese Religion geirrt hat. Auch Newton hat sich mit seinen Gesetzen und den vielen Erkenntnissen nicht geirrt. Er konnte nur damals noch nicht das ganze Bild erkennen. Und selbst die Menschen des Mittelalters, die noch glaubten, die Erde sei eine Scheibe, haben dies deshalb geglaubt, weil sie aufgrund der technischen Möglichkeiten und wohl auch aufgrund der fehlenden Einsicht nichts anderes erkennen konnten. Das, was wir heute erkennen, das können wir deshalb erkennen und erforschen, weil unsere Vorfahren – ihrem Wissensstand entsprechend – auch schon Erkenntnisse hatten und wir auf diesen aufbauen können. Und wir können mit Sicherheit annehmen, dass auch unsere heutigen Erkenntnisse noch nicht die allerletzten Erkenntnisse sein werden und uns in 100 und ganz sicher in 1000 Jahren ein viel reicheres Wissen zur Verfügung stehen wird. Aber auch dieses zukünftige Wissen ist auf das vergangene aufgebaut, auch auf unser heutiges Wissen.
Mit den „Wahrheiten“ der Religionen ist es ähnlich. Die Grundaussage einer jeden Religion ist ja nicht, ob Jesus oder Mohammed oder der Buddha dies oder jenes gesagt hat, sondern die Grundaussage jeder Religion ist – auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht – die Aussage, dass es etwas gibt, das nicht Materie ist. Ob man dies Geist, Spirit, Gott nennt, ist dann schon wieder eine Detailfrage. In diesen vielen Detailfragen unterscheiden sich die Religionen. Zum Teil sogar sehr! Sie unterscheiden sich auch sehr von der Beschreibung, was überhaupt Gott, Geist, Spirit usw. ist. Vielleicht jedoch könnte es aufgrund der Erkenntnisse der Wissenschaft sogar in diesen Unterschieden zu Annäherungen kommen. Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass man niemals wird beschreiben können, WAS Geist oder Gott oder Spirit ist. So wie auch die Wissenschaft nicht beschreiben kann, WARUM die Materie so ist, wie sie ist. Professor Dürr sagte, man könne die Wirklichkeit nicht begreifen, sondern nur erleben. Mit dem Spirit oder Geist oder Gott ist es ebenso. Wenn also eine Religion versucht, dies zu beschreiben, dann ist diese Religion meiner Meinung nach unglaubwürdig. Aber wenn jemand das so glauben will, dann ist das natürlich vollkommen in Ordnung. Nur wird es problematisch, wenn jemand dann behauptet, dieser Glaube sei die einzige Wahrheit. Aus genau diesem Grund sind schon unzählige Kriege geführt worden, die Millionen Menschenleben gekostet haben. Da kann man nur hoffen, dass die Menschen bald zu der Einsicht und der Reife kommen, dass sie einsehen können, dass über so etwas zu streiten unmöglich ist und dass durch diese Einsicht diese irrsinnigen Kriege endlich mal der Vergangenheit angehören.

Wenn nun jemand auf die Idee käme, ich würde mit diesen Aussagen eine Existenz eines nicht-materiellen Spirits ableugnen, der hätte mich leider überhaupt nicht verstanden. Denn das Gegenteil ist der Fall: Die Aussagen der Wissenschaften schließen eine Existenz eines Gottes oder einer spirituellen Seinsform, wie immer die auch sein möge, nicht aus. Vielmehr ist es so, dass die heutigen Wissenschaftler sehr klar erkennen und dies auch zum Ausdruck bringen, dass sie nur im Bereich der Materie erforschen können und sie darüber hinaus nichts aussagen oder erforschen können. Kurz erwähnt muss hier werden, dass mit Materie natürlich nicht nur die stoffliche Materie gemeint ist, sondern auch Energie, Strahlung, Elementarteilchen, Informationsfelder, etc....

Wenn man davon überzeugt ist, dass es eine spirituelle Existenz gibt, dann wird man sich selbstverständlich Gedanken darüber machen, wie dieser „Spirit“ beschaffen ist. Ich sagte schon, dass wir hier keine Antwort bekommen können. Wir können höchstens mit dem Gedanken spielen und uns vorstellen, dass es in diesem spirituellen Seinsbereich Prinzipien geben könnte, die denen der materiellen Seinsform entsprechen, da sich ja immer alles entspricht. Ich komme deshalb auf diesen Gedanken, weil im materiellen Bereich im Kleinen wie im Großen ganz offensichtlich die gleichen Prinzipien zugrunde liegen. Im subatomaren Bereich gelten die gleichen Prinzipien, die auch im Kosmos gelten. Dies lässt mich darauf schließen, dass auch im spirituellen Bereich komplementäre Prinzipien vorliegen. Das nenne ich das Prinzip der Polarität. Dieses Prinzip besagt, dass sich alles komplementär ergänzt. Spirit oder Geist wäre demnach vom Prinzip her gesehen nichts anderes als Materie, nur eben in nicht-materieller (also in geistiger – spiritueller) Form. Wobei natürlich das Wort Form nur als Metapher zu verstehen ist, denn Geist ist ja formlos. Alles was ist hätte dann auch Spirit. Besser sollte man allerdings sagen: Alles was ist, das ist auch Spirit! Denn Spirit kann man nicht besitzen, so wie man einen Gegenstand besitzt. Wir können nicht einmal unseren Körper besitzen, denn wir sind auch dieser Körper. Wir sind also Körper (=Materie) und Spirit.
Nun wird die weiter oben vielleicht nicht zu verstehende Aussage, dass Gott oder Spirit auch Materie und Materie auch Gott oder Spirit sei, verständlicher.
Diese Rückschlüsse sind jedoch keine dogmatischen Glaubenssätze, sondern nur Annahmen. Trotz dieser Annahmen wissen wir nicht, was Spirit ist. Man könnte die Aussage von Professor Dürr, dass wir die Wirklichkeit nicht begreifen, sondern nur erfahren können, ebenso auf das Spirituelle anwenden. Wir werden auch Spirit, Gott, Geist niemals wissentlich begreifen, erforschen, mit Worten erklären können. Schon gleich gar nicht in der Weise erforschen, so wie man die Materie erforschen kann. Jedoch erfahren können wir dieses Unaussprechliche, dieses große Geheimnis unseres Lebens. Nicht mehr und nicht weniger.


Werner


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