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Die Heilige Geometrie der Orte der Kraft   Teil IV
„Geometrie existierte schon vor der Schöpfung“
(Plato)

In Teil II der Heiligen Geometrie der Orte der Kraft sprachen wir kurz über den einfachsten der Platonischen Körper, den Tetraeder. In diesem Teil der Serie wollen wir alle der fünf Platonischen Körper etwas genauer betrachten.

Platonische Körper
Die Platonischen Körper sind eine Gruppe von fünf regelmäßigen Polyedern, die dadurch charakterisiert sind, daß ihre Seitenflächen zueinander kongruente regelmäßige Vielecke sind, von denen in jeder Ecke jeweils gleich viele zusammentreffen.


Der Tetraeder
Der Tetraeder ist die einzige dreidimensionale Form, deren Ecken die selbe Distanz voneinander haben.
Er ist der stabilste der fünf Körper und hat die relativ grösste Oberfläche und das kleinste Volumen. Karbon-Atome, die in tetrahedraler Struktur verbunden sind, bilden den Diamanten.
Plato ordnet den Tetraeder dem Element des Feuers zu.
Jede Seitenfläche kann als das alchemistische Dreieck des Feuers gedeutet werden. Im Golden Dawn wurde er die Pyramide des Feuers genannt und mit dem Pfad Shin in Verbindung gebracht.


Der Hexaeder
Auch Kubus oder Würfel genant, ist der Hexaeder der bekannteste der Platonischen Körper. Er ist die stabile Basis der Architektur. Salz kristallisiert in Kuben.
Plato ordnet den Hexaeder dem Element der Erde zu.
Licht manifestiert sich geometrisch über Energie in Materie.
Licht, durch eine Kugel repräsentiert, polarisiert und die beiden Pole schwingen in entgegengesetzte Richtungen. Die Kugel wird zum Energiefeld und entlang der Linien der Kraft ordenen sich die Atome in kubischer Weise zum sichtbaren Volumen.
Manche Gruppen ordnen ihn Tiphareth zu, wobei die sechs Seitenflächen den sechs Sephiroth entsprechen und die Sonne in der Mitte steht.


Der Oktaeder
Der Radius des Umfangs des Oktaeders ist um den Faktor v3 grösser als der innere Radius. Das selbe Verhältnis zwischen Aussen- und Innenradius findet man in Kubus und Tetraeder.
Diese drei Platonischen Körper sind häufig im Mineralreich anzutreffen.
Plato sah den Oktaeder als Zwischenstufe zwischen Tetraeder (Feuer) und Ikosaeder (Wasser) an, und ordnete ihn dem Element der Luft zu.


Der Dodekaeder
Plato sagt, nachdem er die vier Körper den Elementen zugeordnet hat: „Es verbleibt eine fünfte Konstruktion die Gott benützte, um die Konstellationen am ganzen Himmel auszuschmücken.“ (Timaeus)
Er ordnet ihn dem fünften Element, Spirit zu.
Die Pythagoräer bezeichneten den Dodeakaeder als den Körper der zwölf Pentagramme.
Seine zwölf Flächen werden mit dem Zodiak in Verbindung gebracht.


Der Ikosaeder
Diese Symmetrie kommt in der Natur nicht sehr oft vor.
Plato ordnet den Ikosaeder dem Element des Wassers zu.
Wenn man die beiden Enden einer seiner Kanten zum Zentrum verlängert, so entsteht ein gleichschenkeliges Dreieck. Dieses Dreieck gleicht dem der Seiten der Grossen Pyramide in Gizah absolut.


Euclid von Alexandria erbrachte in seinem Buch XIII der Elemente den mathematischen Beweis, dass es nur fünf Platonische Körper geben kann.


Anna & Peter


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