Die Heilige Geometrie der Orte der Kraft   Teil III
„Eine Tradition die von vielen gelehrten Männern über die Jahrhunderte unterstützt wurde, besagt, dass die Alten ihr Wissen um die Welt in den Dimensionen ihrer Monumente verschlüsselten.“ (John Michell)

Im unserem letzten Artikel beschäftigten wir uns mit der Tetraktys und erkannten, dass die vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser in der Dekade enthalten sind. Dieses Dreieck der Tetraktys muss jedoch im metaphysischen Sinn gedeutet werden.

In der Fortsetzung unserer Betrachtung der Emanationen des Seins wollen wir nun den nächsten Schritt hin zum ersten Dreieck der manifestierten Welt gehen – der Pentaktys.


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Pentaktys


     

Wir können aus dem Bild ersehen, wie in der Pentaktys das Göttliche Dreieck von zwölf weltlichen Einheiten umgeben ist.
Typische Abbildungen dieser „Zwölfheit“ finden wir in den 12 Sternbildern des Tierkreises oder den 12 Körperteilen wieder. Jedes Tierkreiszeichen ist mit einem Organ oder Körperteil des Menschen verbunden und herrscht über dessen Befinden.

Alles entstand aus dem „Einen“ und ist somit den selben Gesetzen unterworfen. Da auch der Mensch Teil davon ist, müssen für ihn die selben numerischen Gesetzmässigkeiten und Harmonien gelten, wie für den Kosmos. Pythagoras fasste dies in seinem Satz: „Erkenne dich selbst, und du wirst die Götter und das Universum erkennen“ hervorragend zusammen.

Sternbilder und Organentsprechung


Wenn wir nun die Pentaktys etwas näher betrachten so erkennen wir,
dass dieses Dreieck die Zahlen 3, 4 und 5 beinhaltet.

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Das perfekte Mystische Dreieck

     

Diese Zahlen sind uns allen wohlbekannt. Erhebt man sie zum Quadrat, so erhält man die Demonstration des Satzes von Pythagoras über rechtwinkelige Dreiecke welcher lautet:

„Sind a, b und c die Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks mit c als Hypotenuse, so gilt a2 + b2 = c2.“

Satz des Pythagoras


Die Ägypter verwendeten das Wissen um die Zahlen 3, 4, 5 und das rechtwinkelige Dreieck, um ihre Tempel exakt auszurichten. Als Hauptwerkzeug diente ihnen ein Seil mit 13 Knoten. Die 12 Zwischenräume zwischen den Knoten entsprachen jeweils der Länge eines Ägyptischen Kubit (0,5236 m).

Mit Hilfe dieses Seils und dreier Holzpflöcke konnten die Priester, von den Griechen „Harpedonaptae“ genannt, somit rechte Winkel herstellen, Messungen durchführen oder einfache Kurven erzeugen. Sie legten das Seil aus und schlugen, ein Ende mit der Länge 3 freilassend, einen Pflock in den Boden, ein weiterer wurde im Abstand von weiteren 4 Einheiten eingeschlagen. Dies liess ein Ende mit der Länge 5 übrig. Wurden die beiden Enden nach oben rotiert, so dass sie sich berührten, so erhielten sie unfehlbar ein Dreieck mit einem rechten Winkel.

 
Seil der Harpedonaptae


Zusammenfassend kann man sagen, dass in dem Dreieck der Pentaktys das gesamte Wissen der Messung enthalten ist.


Anna & Peter


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