Interview der TWPT mit Esra Free   Teil VIII

Das folgende Interview erschien auf der Webseite von: „The Wiccan/Pagan Times“ und es wurde umfassend als Bestandteil in Esras kleines aber durchaus feines und inspirierendes Buch integriert. Ein Interview das so ist wie die Autorin und Hohepriesterin selbst: schnörkellos, bodenständig, beherzt und keine provokativen Worte scheuend. „Wicca 404“ ist mit Abstand eines jener Bücher die manchem Wicca wie eine Offenbarung vorkommen mögen, und das andere völlig vor den Kopf stossen und verärgern kann und konnte. Nachfolgend wird man durchaus erkennen, warum dies so war und ist. Für mich ist es Pflichtlektüre die ich mir immer wieder in Erinnerung rufe, genauso wie ich das Interview immer wieder gerne lese und nun froh bin, es in die deutsche Sprache übersetzen zu dürfen. Dreamdancer, mit freundlicher Genehmigung von TWPT...

TWPT: Lass uns einen düsteren Blick auf den ganzen Prozess werfen und einmal annehmen das der Level in den Materialien sich nicht gross über das 101 Wissen hinaus bewegen wird. Was würde das für die nächsten Generationen an Wiccas bedeuten die da hinter jenen nachkommen, die den Pfad nun schon seit zahlreichen Jahren wandern?

Esra: Einer der Gründe warum die Situation bei uns Menschen in humanitären und sozialen Belangen, auf globaler Ebene, so ein Durcheinander ist liegt darin begründet, das ein verstörend hoher Anteil der jeweiligen Anhänger aller in der Welt etablierten Religionen nichts über die inneren, tiefen Lehren der jeweiligen Traditionen wissen, von denen sie behaupten das sie ihnen folgen würden. Christen, Moslems, Buddhisten, Hindus, Juden... Überall auf diesem Planeten lernen die meisten religiösen Menschen Dogmen auswendig und führen oberflächliche, leere Rituale durch im Dienste einer Aufrechterhaltung von abergläubischem Nonsens. Die Tatsache das sich überall auf der Welt  Menschen wegen kleiner Unterschiede innerhalb der Glaubensrichtungen, innerhalb ihres Glaubens, gegenseitig umbringen, ist ein klarer Beweis dafür! Niemand dessen Wille auch nur einen Hauch mit dem wahren Göttlichen in Einklang ist würde an so einem Horror teilhaben. Nur das Ego würde jemanden dafür umbringen das er anders ist oder denkt. Nur das sich selbst verehrende menschliche Ego braucht diese Art von verrückter Abwehrhaltung um damit seine Existenz zu rechtfertigen  und zu verteidigen. In der realen Welt ist Wicca noch meilenweit davon entfernt eine „etablierte Religion“ zu sein wie etwa das Christentum oder der Buddhismus. Das ist eine gute Sache denn an diesem Punkt der Entwicklung erinnern wir uns noch unserer Seele, unserer Wahrheit und unserer inneren Lehren. Wenn wir diesen düsteren Blick nach vorne werfen: für den Fall das Wicca auf einem 101 Level zu einer etablierten Weltreligion heranwachsen würde, abgeschnitten von der höheren Wahrheit die selbst in die Grundlagen eingebettet ist und die unbedingt ein Teil der Basics bleiben muss, also dann....dann.... sieh dich vor! Dann kannst Du die Wiccas des 22. Jahrhunderts nach Zeitplan beten sehen, Ablasshandel betreiben, Bildnisse von Päpsten und Imamen verbrennen von denen sie annehmen das sie die Göttin beleidigt hätten. Erwarte dann ein sanktioniertes „Buch der Schatten“ nach dem jeder Einzelne zu leben hätte. Erwarte eine Verfolgung. Das ist es nämlich das was in allen Religionen passiert wenn die innere, die höhere Wahrheit stirbt.

Aber ich wehre mich mit Händen und Füssen dagegen diesen düsteren Blick nach vorne zu werfen. Ich habe mein Leben der Aufgabe gewidmet mit sicher zu stellen das Wicca so einen Weg nicht gehen wird. Die innere Wahrheit, der innere Kern von Wicca wird nicht verloren gehen denn, bei der Göttin, ich schreibe diese verdammten Bücher selbst wenn es wirklich sein muss! Ich will lehren. Ich will die Wahrheit die hinter Cosmic Wicca steckt von den Dächern schreien, wenn es notwendig ist.


TWPT: Wie unterscheidet sich Cosmic Wicca vom eher traditionellen und erdbezogenen Wicca mit dem die meisten Heiden unserer Zeit vertraut sind?

Esra: Der zentrale Unterschied ist der, das wir Gaia als ein Wesen sehen deren zu Hause der Kosmos ist, ein Wesen das ihre eigene Evolution durchlebt, das ihren eigenen Pfad geht. Es ist ebenso zu verstehen, dass Gaia, so sehr wir sie auch lieben, nicht die grosse, kosmische Göttin ist, nicht der ganze Eintopf, die ganze Enchilada. Gaia dient, so wie wir, dem Leben und dem inneren Prozess der grossen, kosmischen Göttin, deren Körper das ganze Universum ist. Wir menschlichen Wesen sind keine Planeten und so ist unsere Rolle und unsere Bestimmung in alldem nicht die selbe wie jene der Erde. Wir müssen unseren Teil darin freiwillig und gerne annehmen. Eine Aufgabe die darin besteht Gaias Gesundheit und ihren evolutionären Erfolg sicherzustellen. Aber wir müssen auch planen weiter zu gehen, reifer zu werden und bereit dazu sein, unsere einzigartige Rolle innerhalb des grösseren Kosmos wahrzunehmen als eine aufgestiegene Spezies.


TWPT: Sprichst Du nun davon das die Menschheit physisch in den Weltraum vordringen sollte? Wie in Star Trek?

Esra: Sagen wir mal „Star Trek – die nächste Generation“. Aber, ja, ich spreche über das Weltall. Wir müssen eine reife, kosmische Spezies werden oder wir werden auf lange Sicht innerhalb „des Eies“ zugrunde gehen. Schau Dir doch die Welt an, die Gesellschaft, unsere globale menschliche Kultur so wie sie gerade ist. Überall wo wir hinschauen scheint etwas zu Neige zu gehen – Öl, Energie, Land, Nahrung, Wasser. Wenn wir darüber in offene Feindseligkeit ausbrechen versuchen wir für gewöhnlich unsere Handlungen ideologisch zu rechtfertigen. Erzählen uns selbst und anderen das wir die Integrität unserer Religionen damit verteidigen, unserer Regierungen, oder unseren „heiligen Lebensstil“ oder was immer man für eine Ausrede hat. Aber wir alle wissen das wir uns über „Dinge“ in die Haare kriegen – Öl, Energie, Land, Nahrung und Wasser. Wenn diese Dinge auf der Erde rar werden und ich möchte mehr dieser Dinge dann muss ich mir die Deinen holen. Du musst sterben um mir mehr Raum zu schaffen. Das ist die Gleichung wenn wir in unserem „Ei“ eingesperrt bleiben. Aber Ressourcen sind nur dann limitiert wenn wir die Erde als geschlossene Box wahrnehmen in der wir eingesperrt sind. Wenn wir uns auf eine Vision fokussieren in der die Erde voller und voller wird, weil die menschliche Spezies sich unaufhörlich vermehrt, wir uns vorstellen wie jedermanns Stück des „natürliche Ressourcen Kuchens“ immer dünner und dünner wird, Tag für Tag, dann braucht man keine Leuchte zu sein um die anstehenden Völkermorde vorherzusagen. Dann kannst Du globale Pläne erwarten die Mord auf einer Massenskala beinhalten werden. Erwarte dann Milliarden Toter. Wegen „Dingen“ ....

Aber das ist ein komplett falscher Blick auf die Welt. Die Erde ist kein geschlossenes System und wenn Du einmal IHRE Beziehung zur Sonne, zum Mond, zu den Sternen verstanden hast wird das offensichtlich. Wenn Du eine persönliche Beziehung zur Grossen Kosmischen Göttin geknüpft hast, deren Körper das universelle Füllhorn des „Alles das ist“ darstellt,  werden solche Visionen wie die oben angeführte als jene abscheuliche Blasphemie entlarvt, die sie tatsächlich sind; als kriminelle narzisstische Nabelschau einer Spezies die auf Selbstzerstörung ausgerichtet ist.  Wenn sich herausstellen sollte das es unser Schicksal als Mensch ist, das wir uns bis auf den letzten Mann über den letzten Tropfen Öl, das letzte Körnchen Reis bekriegen und auslöschen müssen, dann wird das einzig und allein das schreckliche Resultat mangelnder Vorstellungskraft unsererseits darstellen. Es würde geschehen weil wir den Start verpasst haben, uns dem Erwachsenwerden widersetzten und uns weigerten unser zu Hause zu verlassen als die Zeit reif für dieses Stadium war.

Wir müssen diese gescheiterte Vorstellung eines geschlossenen Systems ersetzen mit einer, die die Chance in sich birgt, das wir uns erfolgreich auf die nächste Stufe unserer biologischen und spirituellen Entwicklung als Spezies begeben. Wir brauchen eine Vision des Kosmos als ein grosser Tisch an dem ein Platz für die Menschheit reserviert ist, als ein grenzenloser Raum in dem wir wertgeschätzt werden und in dem wir die Freiheit haben uns auszudehnen und zu wachsen und das ohne Begrenzung. Wir brauchen eine Vision unserer Selbst als magische Wesen, nicht nur dazu berechtigt zu überleben, sondern zu gedeihen. Zu gedeihen als Wesen die dem Universum Kopf an Kopf begegnen und die sich für sich selbst einen Raum in ihm schaffen. Wir brauchen eine Vision die in der Lage ist eine erwachsene Beziehung zum Planeten Erde zu etablieren, sich wieder in Gaia zu verlieben als das witzige, fehlbare, liebenswerte planetare Wesen das SIE ist und das sie immer war!

Cosmic Wicca erfüllt alle diese Kriterien. Nun: Make it so! (Anmerkung des Übersetzers: die Worte Captain Picards aus „Star Trek – The Next Generation“ die im deutschen mit „Energie“ übersetzt wurden und die den Befehl gaben ferne Ziele anzusteuern)....


Ende Teil VIII


Dreamdancer


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