Vom getrübten Blick auf die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen - Versuch einer Klärung   Teil IV
Die Geschichte der Hexenverfolgungen gehört ohne Zweifel zu jenen historischen Themen, die große Aufmerksamkeit innerhalb wie außerhalb der mit ihrer Erforschung befassten Wissenschaften erfahren.

Insgesamt bieten die europäischen Hexenverfolgungen der Frühen Neuzeit ein äußerst facettenreiches Bild. Es gab keine große, zusammenhängende Verfolgung auf dem Kontinent über den gesamten Zeitraum hinweg; für die einzelnen regionalen, nicht selten endemisch auftretenden, sich oft aber auch epidemisch ausbreitenden Hexenpaniken ist immer eine Vielzahl verschiedener Ursachen verantwortlich. Nicht jede Hungerkrise führte zu Hexenprozessen, bei weitem nicht aus jedem Zaubereiverdacht entwickelte sich eine gerichtsrelevante Anklage wegen Hexerei; nicht jede Anklage wegen Schadenzauber unterstellte auch den Teufelspakt, nicht jedes Hexereiverfahren endete mit einem Todesurteil, und nicht jeder
Zaubereiprozess zog automatisch andere Verfahren nach sich, deren Dynamik in Massenhinrichtungen endete. Darüber hinaus hat es zu allen Verfolgungszeiten kritische und besonnene Stimmen aus allen konfessionellen Lagern und aus allen Bevölkerungsschichten gegen den Hexenglauben und gegen die Hexenjagden gegeben.

Allerdings wurden diese Stimmen mit zunehmender Verfolgungstätigkeit immer leiser und scheuten nicht selten eine schriftliche Aufzeichnung, denn sich gegen den Strom zu stellen, war höchst riskant. Insgesamt mußte immer eine Vielzahl von Bedingungen erfüllt werden, um Hexereiverfahren in Gang zu bringen.
Dazu gehörten unter anderem:

  1. einschlägige wirtschaftliche, konfessionelle und / oder politische Krisenszenarien und Konflikte,
  2. die Verbreitung des Hexereibegriffs und die Akzeptanz (bzw. Nicht-Akzeptanz) seiner einzelnen Bestandteile Teufelspakt und -buhl-schaft, Hexenflug, Sabbat und Schadenszauber;
  3. das Verfolgungsdrängen der Bevölkerung,
  4. die Verfolgungsbereitschaft der Hochgerichtsherren in adligen, geistlichen oder städtischen Herrschaftsgebieten;
  5. das Karriere-, Profilierungs- und Bereicherungsinteresse, welches lokale Gerichtsbeamte, Kommissare und Notare an der Durchführung von Hexereiverfahren nehmen konnten,
  6. die verfolgungsfördernden, -dulden-den oder -abwehrenden Maßnahmen der Landesherrschaften, sowie
  7. die Möglichkeit der Nutzung / Instrumentalisierung von Hexereiverfahren

Die Hexenverfolgungen müssen demnach heute als eine von gelehrten Brandstiftern aus allen konfessionellen Lagern, von Theologen wie von Juristen legitimierte, von der Bevölkerung vorangetriebene, von den obrigkeitlichen Gerichten geförderte und von vielen Interessengruppen genutzte Aktion gelten, die sich nicht gegen eine spezielle Opfergruppe richtete, sondern deren Fahndungsbild auf Menschen jeden Geschlechts, Alters oder Standes zugeschnitten werden konnte.

Wahrscheinlich liegt es an eben dieser oft nur mühsam zu popularisierenden Vielschichtigkeit des Phänomens "Hexenver-folgungen", warum ein naives, in simplen schwarz-weiß Kategorien denkendes Geschichtsverständnis sich lieber von ebenso naiven Verschwörungsszenarien den Blick trüben lässt, als sich durchaus kritisch mit den (leicht zugänglichen) Ergebnissen der neueren Hexenforschung auseinanderzusetzen. Eine gewisse "Belehrungsresistenz" der Öffentlichkeit scheint außerdem weniger das Ergebnis von Uneinsichtigkeit zu sein als vielmehr eine Folge medialer Überforderung und widersprüchlicher Informationsangebote. Die im Anschluss bereitgestellten Literaturhinweise und Internetadressen sollen deshalb dem an neuen Einsichten (und nicht an der Bestätigung alter Vorurteile und Fehlsichten) interessierten Leser weiterführende Informationen und alle notwendigen Belege für die hier angeführten Klärungen bieten.

I. Literaturhinweise:
Alltagsleben und Magie in Hexenprozessen, hg. v. Rita Voltmer und Günther Gehl. Weimar 2003.
Behringer, Wolfgang: Geschichte der Hexenforschung. In: Wider alle Hexerei und Teufelswerk. Die europäische Hexenverfolgung und ihre Auswirkungen auf Südwestdeutschland, hg. v. Sönke Lorenz / Jürgen Michael Schmidt. Sigmaringen 2004, S. 485-668.
Behringer, Wolfgang: Neun Millionen Hexen. Entstehung, Tradition und Kritik eines populären Mythos. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 49, 1998, S. 664-685.
Behringer, Wolfgang: Hexen. Glaube, Verfolgung, Ver- marktung. München 1998.
Decker, Rainer: Die Päpste und die Hexen. Aus den geheimen Akten der Inquisition. Darmstadt 2003.
Heinrich Kramer (Institoris): Der Hexenhammer. Malleus Maleficarum. Neu aus dem Lateinischen übertragen von Wolfgang Behringer, Günter Jerouschek und Werner Tschacher, hg. und eingl. v. Günter Jerouschek und Wolfgang Behringer. 2. Aufl. München 2001
Hexenprozesse und Gerichtspraxis, hg. v. Herbert Eiden und Rita Voltmer. Trier 2002.
Hexenverfolgung. Geschichte Lernen 18, 2005.
Hexenverfolgung und Herrschaftspraxis, hg. v. Rita Voltmer. Trier 2005.
Hexenwahn. Ängste der Neuzeit, hg. v. Rosmarie Beier-de Haan u.a. Berlin 2002, darin bes.: Irsigler, Franz: Hebammen, Heilerinnen und Hexen, S. 142-153.
Himmlers Hexenkartothek. Das Interesse des Nationalsozialismus an der Hexenverfolgung, hg. v. Sönke Lorenz u.a. Bielefeld 1999.
Jütte, Robert: Die Persistenz des Verhütungswissens in der Volkskultur. Sozial- und medizinhistorische Anmerkungen zur These von der "Vernichtung der weisen Frauen". In: Medizinhistorisches Journal 44, 1989, S. 214-231.
Schmidt, Jürgen Michael / Löffler, Gerhild: Hexenverfolgung in Forschung und Unterricht. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 1, 2005, S. 4-19.
Schulte, Rolf: Hexenmeister. Die Verfolgung von Männern im Rahmen der Hexenverfolgung von 1530-1730 im Alten Reich. 2. Aufl. Frankfurt a. M. u. a. 2001.
Schwerhoff, Gerd: Die Erdichtung der weisen Männer. Gegen falsche Übersetzungen von Hexenglaube und Hexenverfolgung. In: Hexenverfolgung. Beiträge zur Forschung - unter besonderer Berücksichtigung des südwestdeutschen Raumes, hg. v. Sönke Lorenz und Dieter R. Bauer. Würzburg 1995, S. 391-419
Voltmer, Rita: Der Hebammen-Mythos oder von den Chancen, Ergebnisse der modernen Hexenforschung zu popularisieren. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 1, 2005, S. 20-30.

II. seriöse Internetadressen zum Thema"Hexenverfolgungen"
http://rcswww.urz.tu-dresden.de/~frnz/dabhex/navigation.html
[dabhex, Dresdener Auswahlbibliographie zur Hexenforschung, erstellt v. Gerd Schwerhoff]
http://www.listserv.gmd.de/archives/hexenforschung.html
[Archiv der Mailingliste zur Erforschung der Geschichte der Hexenverfolgungen; Interessenten werden gebeten, sich beim Administrator Klaus Graf formlos mit Angaben zur Person und zu den Interessen am Thema vorzustellen, email: [log in to unmask]]
http://www.hexenforschung.historicum.net/
[Forum Hexenforschung mit wichtigen Hinweisen zu Ausstellungen, Tagungen, Veranstaltungen, Literatur, Rezensionen, Beiträge in Volltext etc.]
http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/frame_bibliographien.html
[Links zu weiteren Bibliographien zur Geschichte der Hexenverfolgungen]
http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/frame_lexikon.html
[Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgungen]
http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/links/
[Linksammlung der Geschichte der Hexenverfolgungen]
http://www.hexenforschung.historicum.net/etexte/
[hier findet sich die Zweitpublikationen von wichtigen Texten zur Hexenforschung]
http://www.uni-trier.de/hexen.de
[Homepage des Forschungsschwerpunktes "Hexenverfolgungen und Kriminaljustiz im Westen des Reiches, 15.-18. Jahrhundert" an der Universität Trier]
http://www.uni-tuebingen.de/IfGL/akih/akih.html
[Homepage des Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung AKIH]


Über die Autorin Dr. Rita Voltmer
Leiterin (gemeinsam mit Franz Irsigler) des Projektes "Herrschaft, Gericht, Alltag. Hexenverfolgung und Kriminaljustiz im Wittlicher Land und in den angrenzenden Eifel- und Moselregionen, 15.-18. Jahrhundert" (Universität Trier und Stiftung Stadt Wittlich, seit 2003). Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Hexenprozesse im Trierer Land und in Luxemburg (seit 1987). Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt A5 "Zauberei- und Hexenprozesse im Maas-Rhein-Moselraum, 15.-17. Jahrhundert" (Universität Trier, SFB 235, 1997-2002).


Das WurzelWerk bedankt sich ganz herzlich bei Magister Botanicus, der uns diesen Artikel (der in seinen Magischen Blättern veröffentlicht wurde) gespendet hat!!


Dr. Rita Voltmer


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