Betreut von Anufa
Wie heisst denn Du?!
Eine der ersten, wenn nicht die erste Frage, die wir an jemanden richten, wenn wir ihm zum ersten Mal begegnen. Wie heisst Du?
Sei es in einem Amt, beim Zahnarzt, in der Diskothek oder am Hexenstammtisch - so oft fragen wir nach Namen, so oft nennen wir den eigenen. Doch hinter der Form des Namens stecken mehr als ein paar Buchstaben - behaupte ich!

Jedem von uns wurde einmal ein Name gegeben, von unseren Eltern. Doch manchmal tauchen im Laufe des Lebens neue Namen auf....
Speziell in der neuheidnischen Szene treffen wir auf Namen, die uns nicht in die Wiege gelegt worden sind, oder vielleicht doch, und wir wussten nur nichts davon?
Nicht jeder ist auf demselben Wege auf seinen "neuen Namen" gestoßen und auch deren gibt es mehrere. Manche benutzen einen neuen Namen im Internet, den sogenannten Nickname. Oder der neue Name ist nur für rituelle Zwecke bestimmt und wird nur an wenige Menschen weitergegeben. Oder auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten.


Der Name... auch die Namen...!

Viele von uns bewegen sich mit einem Namen im Internet, haben vielleicht einen öffentlichen Hexennamen und dann noch einen eigenen Namen für Ritualzwecke. Dazu kommt noch der Geburtsname - versteht sich. Eine ganze Menge Möglichkeiten also!
Ein, die Sache noch komplexer werden lassender, Umstand ist der, dass sich Namen auch im Laufe der Zeit entwickeln und verändern. Oder auch nicht...
Wie wir sehen, ist die Geschichte mit Namen eine nicht ganz einfache und schon gar nicht homogene. Wie kommt es, dass wir den Wunsch verspüren, unseren Namen zu verändern, uns einen neuen zu geben? Wie kommt es, dass uns neue Namen gegeben werden? Von wem bekommen wir sie?

Ich denke, dass dieses "Wie benenne ich mich?" eine Frage der Entwicklung, der eigenen Lebensgeschichte ist. In dem Moment, wo wir unseren Blick auf etwas Neues richten, die Welten mit anderen Augen sehen ändert sich auch der, der sieht, der schaut. Vielleicht möchte wir diese Veränderungen auch mit einem neuen Namen ausdrücken. Der Inhalt hat sich geändert und die Veränderung des Namens ist formaler Ausdruck dieser Wandlung.
Oder in Träumen, Visionen oder Reisen werden uns neue Ideen, neue Energien und auch neue Namen als Geschenk zu teil. In vielen indigenen Stammeskulturen wurde der Namen durch das Vorhandensein spezieller Fähigkeiten oder Merkmale bestimmt Im europäischen Kulturkreis wurde und wird die fromme Nähe zu Gott oder diversen Heiligen in der Namensgebung ausgedrückt. So wurden viele, viele Mädchen auf den Namen Maria getauft, um damit Nähe und Verbundenheit der Muttergottes gegenüber auszudrücken. In Spanien gibt es heute noch immer sehr viele Jungen, die auf den Namen Jesus getauft werden, die Affinität zum Sohn Gottes ist damit mehr als evident.
Wer kennt nicht den "Der mit dem Wolf tanzt"? Ein Name, der ihm aufgrund einer besonderen Begebenheit zu teil wurde.
Besonders aus den nordamerikanischen Indianerkulturen sind uns viele ähnliche Namen bekannt. "Silberpfeil", "Sitting Bull" und "Old Shatterhand"...


Neues Heidentum benannt
In der neuheidnischen Szene finden wir heute eine unglaubliche Vielfalt besonderer Namen. Wir finden Namen, die auf den ersten Blick phantastisch erscheinen, Namen, die uns aus Mythologie und Märchen kennen, Namen aus Filmen, Büchern, Namen von Tieren, Pflanzen und alle nur ausdenkbaren Möglichkeiten und Kombinationen dazwischen. Namen, die nach einer bestimmten Affinität ausgesucht werden.
Wir finden eine Fino neben einem Earthbound, einen Werner neben einer Anufa Ellhorn, eine Sternenelfe neben einem Uhanek, einen Phaidros neben einer Lapislazuli, eine Dimnara neben einem Micha ... und das sind nur (einige wenige!) Namen, die auf den Themenforen der Wurzelwerk Homepage zu finden sind. Hinter jedem dieser Namen steckt ein Mensch mit seiner ganz persönlichen Geschichte - ein Mensch, mit seinem ganz persönlichen, ihm ureigenen Namen...

Hier einige dieser Geschichten - von Postern der Wurzelwerk-Themenforen (in alphabetischer Reihenfolge)
Ein herzlicher Dank an all diejenigen, die bereit waren, ihre ganz eigene Namensgeschichte mit mir und all den Lesern hier zu teilen!!!

Anufa Ellhorn
Anufa ist die Zusammenziehung meines Geburtsnamens, meines Familiennamens und der Rune Uruz.
Ellhorn ist die anglosächsische Version von "Holunder" einer Pflanze, an der wörtlich genommen jeder Teil medizinale Wirkung hat, aber einige Teile davon (wenn falsch angewandt) sogar giftig sind, andere nur absolut schlimm schmecken - aber manches davon ist auch absolut schmackhaft. Zusätzlich ist die Mythologie des Hollers für mich ein Auslöser gewesen und anglosächsisch deshalb, weil ich scheinbar damals eine Inkarnation hatte oder mir das zumindest gut eingebildet habe.

Brighid
Aus dem Leben einer Brighid... wie ich begann, an das Herdfeuer, meine Bestimmung, zurückzukehren und auf meinen inneren Namen stieß.
Viele Male wird in der gängigen Literatur angeführt, dass einer der "Zuständigkeitsbereiche" der Brighid das Hüten des Herdfeuers ist. Damit ähnelt sie der griechischen Hera ebenso wie der römischen Vesta, wenn gleich sie sich in diversen Aspekten unterscheiden. Diese Komponente meines Namens ist vielleicht die Wichtigste für mich persönlich. Das Hüten des Herdfeuers, das Hüten des ewigen Feuers. Darin sehe ich ein bisschen meine Bestimmung.
Mit der Suche nach meinem Namen und seinem Ursprung begann auch meine spirituelle Suche - die beiden Entwicklungen gingen Hand in Hand. Meine Eltern gaben mir den Namen Birgit...auf meiner Suche nach den Wurzeln meines Geburtsnamen stieß ich zu Beginn auf den Namen der heiligen Brigitte von Schweden. Da ich nicht sonderlich christlich erzogen wurde, konnte ich mir absolut keinen Zugang zu ihr verschaffen. Im Gegenteil! Ich und eine Heilige? Nun denn, dass entsprach nicht gerade dem Naturell der damals 16jährigen Birgit! Und so verlief die Suche nach meinem wahren Namen fürs Erste im Sande, alle Welt nannte mich Birgit oder rief mich bei meinen diversen Kosenamen.
Mit 17 Jahren fiel mir schließlich ein Buch von Jean Markale, einem französischen Keltenforscher, in die Hände. Und auf wen sollte ich da stoßen??? Sollte mein Name doch tatsächlich von einer keltischen Göttin abstammen? Mit dem relativen kurzen und, wie ich heute weiß, nur mittelmäßig recherchierten Absatz über ihre Zuständigkeit nahm ich meine Suche wieder auf. Dieses Mal fieberhaft und ohne Unterlass. Zu groß war die Neugier zu wissen, wo denn mein Geburtsname wirklich seinen Ursprung hat...
Damit begann auch meine Reise auf dem Weg der Craft. Ich bin überzeugt, dass Brighid mich damals gerufen hat. Die Entdeckung meines Namens hat eine wahre Odyssee ausgelöst. Über diverse Brücken (Bridge!) landete ich bei Vesta, Hera, Maria Magdalena, Maria etc... Je mehr ich über sie herausfand, desto mehr wurde ihre Energie auch in mir spürbar. Es war nichts, das von außen kam, es kam von ganz, ganz tief drinnen und fühlte sich einfach sehr vertraut an. Sie zu invozieren funktioniert für mich nicht. Es ist kein "in mich reinrufen" - es ist ein "mich nach außen stülpen". Deswegen auch: Ich heiße nicht Brighid, ich bin Brighid.
Etymologisch betrachtet leitet sich das Brighid von "breo-saighit" (gälisch) ab und heißt so viel wie "feuriger Pfeil". Wer mich kennt, weiß, dass dies einer meiner vorherrschenden Charaktereigenschaften ist. Die kleine Veränderung meines Namens - Birgit/Brighid hat viel in mir bewirkt. Es war eine Wechselwirkung zwischen: Ich ändere meinen Namen und damit ändert sich meine Energie - Meine Energie hat sich geändert und deshalb auch mein Name...
Heute nennen mich fast alle, auch meine Eltern, Brighid oder Brigh, was die selbe Aussprache hat wie "Brigde - die Brücke". Und es macht mir Spaß, eine Brücke zu sein...Eine Brücke zwischen den Welten, zwischen Kopf und Bauch, zwischen Hell und Dunkel, zwischen Feuer und Wasser.

Dimnara
"dimnara" ist eigentlich ein Name, den ich rein gefühlsmäßig aus Silben, deren Klang mir gefallen hat, zusammengesetzt habe. Wichtig war für mich, dass der Name vollkommen individuell ist und sich sonst niemand so bezeichnet.
"dim" habe ich auch in Anlehnung an das engl. Wort für Dämmerung und Zwielicht verwendet, weil ...hmh... schwer zu sagen,. mich Dinge faszinieren die weder "das Eine noch das Andere" sind. Dämmerung liegt zwischen Licht und Dunkelheit und irgendwie erinnert mich das an mich.

Earthbound
Eearthbound: direkt aus dem englischen: erdgebunden. Und soll meine Verbundenheit zu unser aller Urmutter ausdrücken.
Ebenso ist selbiges ein Rollenspiel (pen&paper), das ich vor einiger Zeit mit großem Enthusiasmus gespielt habe.

Eva-Maria
Ich verwende hier an Board meinen Geburtsnamen. Ich liebe ihn, weil er von der Übersetzung her gut zu mir passt.
Eva: Leben, Lebensquelle, hebräischer Herkunft. Beschreibung chavva: lebendig, Muter aller Lebenden Maria bedeutet im Aramäischen "die Schöne" und leitet sich vermutlich von Maryam ab (eine Verbindung zu Venus, in deren Zeichen ich geboren bin).
Ich mag den Namen aber auch , weil er durch drei Generationen schon getragen wird. " Eva-Maria , Tochter von Herta Maria, Enkelin von Maria und Maria Anna " Privat werde ich Eva genannt, aber seit Babytagen auch Käferl, Hexerl oder Geißlein!

Fino
"fino" war ein Wunschtraum - die Eleganz meiner Katze hätte ich wirklich gerne, werde sie aber wohl nie erreichen. Aber ich hab' auch mit meinem Taufnamen sehr lange gerauft. Ich bin auf "Gertraud" getauft und hatte nie einen Kosenamen. Stell dir nun mal so ein kleines Zwutschgerl von vier, fünf Jahren vor und dazu diesen sperrigen Namen...
Ich hab geträumt von Claudia oder ähnlichem... Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ich in meinen Namen reingewachsen bin. Geholfen hat mir da die Auseinandersetzung mit meinem Namen (hat aber erst auf der Uni stattgefunden) - wer war diese Gertraud, nach der ich getauft worden bin? (Gertraud von Nivelles, 17. März - kein Vorbild für mich!)
Was verbindet sich mit diesem Namen an Volksglauben (viel interessanter!) und so. Und jetzt hab' ich das Gefühl, dass ich in diesen Namen hinein gewachsen bin. Das -trud/traud fülle ich nicht aus, aber ich kann mit der, dem Namen innewohnenden, Kraft was anfangen.

Lapislazuli
Mein "Name" unter dem ich hier poste, kommt daher, weil ich mich viel mit Steinen beschäftige: Ich suche sie selber (sofern es die Zeit zulässt), meditiere mit ihnen und finde sie auch einfach schön!
Der Lapislazuli in Kombination mit einem Chalcedon hat mir bei meinen Mandelbeschwerden geholfen, unter denen ich lange "gelitten" habe. Daher schon mal der Bezug dazu. Da ich diesen dunkelblauen Stein auch sehr schön finde - besonders wenn er goldene Pyriteinschlüsse hat - habe ich mich einfach so genannt!
Meinen Taufnamen finde ich auch sehr schön: Brigitte; aber eine Brighid gibts ja hier schon *ggg*
Im "real life" spricht mich jeder mit meinem Taufnamen an, bzw. mit dessen Verniedlichungen (Gitti, Gatti, Brig, Gittl......)
Tja, das wär`s zu meinen beiden Namen!


Micha
Tja, ich weiß nicht, ob mein fantasieloser Nicht-Nickname hier auch relevant ist, aber soviel hier mal von mir:
Erstens wollte ich mich nicht unnötig "verkünsteln" mit einem Nicknamen, hinter dem ich mich dann so ein bisschen verstecke... Und zweitens fühle ich mich mit meinem Namen einfach verbunden. "Michael" ist
1. Der Drachentöter, und das sehe ich weder christlich noch sonstwie religiös, sondern ich interpretiere das als die Meisterung einer gewaltigen Herausforderung, durch die entschlossene Flucht nach vorne!
2. Der, welcher hebräisch "wie Gott ist", was mir ja irgendwie auch alle Ehre macht - bin zwar noch nicht ganz größenwahnsinnig (dank meiner Einstellung mit diesen schönen, bunten Psychopharmaka), aber es weist so ein kleinbisschen auf meine spirituelle oder vielleicht auch auf meine klitzekleine visionäre Ader hin, und das gefällt mir durchaus.
Tja, und "Micha" klingt dann bei all diesem Größenwahn ein wenig verniedlichender und macht den ollen Drachentöter umgänglich... So etwa meine Bildchen zum Thema... - ...und krieg ich dann auch ein Belegexemplar?
Anmerkung: selbstverständlich

Phaidros
Es hätten auch Miraculix, Lao Tan oder Garfield Berechtigung, die hatte ich auch als Spitznamen (Warum wohl ?)
Phaidros entnahm ich aus dem Buch "Zen oder die Kunst, ein Motorrad zu warten", Autor Robert M. Pirsig - ich hatte zwei Stück davon (Motorräder, natürlich) und bin immer mit heiler Haut davongekommen. Oben genannter Schmöker hat mich - noch immer - stark beeindruckt. In dem Protagonisten dieser Erzählung entdeckte ich einiges, dass mich ziemlich in Aufruhr versetzte...
...übrigens ist dieser Prozess noch immer nicht abgeschlossen.

Bäume, Bäume, nichts als Bäume -
und dazwischen Zwischenräume
und in jedem Zwischenraum
Du glaubst es kaum:
da steht ein Baum

*PhaidroZen*

Sassa
Als ich damals in eine neue Schule kam, haben 90% der anderen Schüler bei ihrer Vorstellung einen Spitznamen dazu genannt (hat sich auch die fünf Jahre hindurch bei allen gehalten) und ich gebe zu, ich war etwas neidisch, denn einen Spitznamen hatte ich leider nie. Ganz und gar nicht gefallen haben mir außerdem die Spitz-Schimpf-Namen, die sich einige Klassenkameraden im Laufe der Zeit für mich einfallen ließen und irgendwann beschloss ich mir einen (Spitz)Namen zuzulegen. Ich war wohl nicht sehr originell, denn der einzige Name, der mir einfiel war "Sassa", sozusagen eine Verstümmelung, die ich meinem Namen "Sandra" als Kleinkind selbst zugefügt habe. Mein Vater hat mich, als ich klein war oft so genannt und ab und zu, wenn ich den Namen lese, stelle ich mir das stolze Grinsen meines Vaters vor, als sein kleines Mädchen erstmals wusste, wer sie war und das auch anderen mitteilte. Stolze Eltern ihres ersten Kindes halt.
Zuerst nur Brieffreunden genannt, dann immer öfter auch im Internet verwendet, bürgerte sich "Sassa" im Laufe der Zeit als zweiter Name ein. Seither habe ich immer wieder versucht ihn zu ändern, weil er mir nicht kreativ genug erschien und irgendwie lächerlich niedlich, aber leider immer erfolglos, ich bin halt zur Zeit Sassa. Viele Leute haben mich auch einfach unter diesem Namen kennen gelernt und verwenden ihn natürlich auch. Mittlerweile verwenden ihn sogar meine Eltern manchmal (wieder). Ich habe zur Zeit auch nicht mehr so sehr das Bedürfnis an dem Namen etwas zu verändern, sondern fühle mich sehr wohl damit.


Timke
Nun auch mein Name: ist eigentlich ganz einfach: Der erste Teil "tim"- ist der erste Teil des Vornamens meiner Tochter, "-ke" ist die Endsilbe meines Vornamens; also Verschmelzung von Mutter und erstgeborener Tochter - rein namentlich gesehen.

Uhanek
Also Uhanek ist eigentlich oohanec und das ist der erste Buchstabe meines bürgerlichen Vornamens, die ersten sieben Buchstaben meines Familiennamens und die Wandlung eines c, das korrekterweise eigentlich ein ss sein sollte, in ein k. Ich habe mal eine Geschichte über einen Leshij namens Fjodor begonnen. Mit der Gestalt des öfter mal etwas boshaften Naturgeistes kann ich mich gut identifizieren. Als ich dann eines Tages auf meine wichtigste E-Mail Adresse schaute, da dachte ich, daß sie als "Uhanek" lautmalerisch eigentlich auch ganz gut passen würde.
Andernorts schreibe ich darüberhinaus auch als Junker Voland. "Voland" kommt von - wenn ich mich recht erinnere - althochdeutsch "Valant", d.h. "der zu Fall Bringende" und ist alter Name für den Teufel. Bei Goethe bezeichnet sich Mephisto in der Walpurgisnachtszene mit diesem Namen und bei Bulgakow taucht der Teufel gleichfalls unter dieser Bezeichnung auf. In beiden Fällen handelt es sich um Trickstergestalten, die provozieren und hinterfragen und dadurch in der vermeintlich sicheren und festen Welt anderer Gestalten der jeweiligen Geschichten großes Unheil (das Sichere ist nicht mehr sicher und das Feste nicht mehr fest) anrichten - und letztlich damit Erkenntnisprozesse auslösen. Sicherlich nicht sehr bescheiden, dafür aber Ausdruck eines hohen Zieles!
Im Allgemeinen rechne ich übrigens Namen dem Bereich Form zu und finde sie daher relativ (!) belanglos.

Werner
Werner ist mein richtiger Vorname. Ich hatte keinen Grund und kein Bedürfnis, meine Identität zu ändern, deshalb schreibe ich unter meinem alten Namen. Als Kind war ich mit dem Namen nicht so ganz glücklich, aber das sind fast alle Kinder nicht. Als ich die Bedeutung herausfand, gefiel mir der Name.
"Wer" ist ein altes germanisches Wort für Speer. Im Norden heißt es allerdings "Ger". Im Süden, Bayern und Österreich, sagte man früher Wern (kann man wienerisch sehr schön gedehnt aussprechen, finde ich). Und der zweite Teil ist urprünglich "Her" also Herr. Mein Name wird manchmal auch Wernher geschrieben (siehe Wernher
von Braun).
Die Bedeutung meines Namens ist also: Der Mann mit dem Speer, also ein Speerkämpfer.
Als "Herr" hat man früher den freien Mann bezeichnet, also den Mann, der Waffen tragen durfte und somit ein Kämpfer war.
Da ich mit Nachnamen auch noch Krieger heiße, ist das zwar gleich doppelt enthalten, aber das macht nichts.
Fühle mich heute mit beiden Namen sehr wohl und bin sogar stolz darauf, ein Krieger zu sein. Zwar bin ich sicher nicht der Angreifer, aber ich kann mich sehr gut verteidigen und stehe auch dazu. Ganz besonders sehe ich den Krieger als den Schützer und Verteidiger seiner Familie.


Hinter jedem Namen steht eine ganz persönliche Geschichte... Wie heisst denn Du?!


Brighid


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