Betreut von Eibensang
Der Sonnenglanz   Teil IV

Angesichts einer inzwischen vornehmlich in kleinsten und zunehmend privaten Personenkreisen fleckdümpelnden Heidenszene, und angesichts einer über solche Zirkel kaum mehr hinausreichenden Diskursbereitschaft – erzähle ich diesmal eine Geschichte. Dem literarisch konservativen Heidengemüt Rechnung tragend, dem nichts heilig wird, was es nicht schon kennt, wähle ich den Edda-Mythos des Brisingamen: wie und auf welche Weise die Große Freyja ihr kostbarstes Geschmeide von den Zwergen erhält. Weil ich aber immer noch Meyer heiße und Eibensang bin, erzähle ich die alte Story neu. Alles, was nicht bekannt ist daran, ist von mir.

Von tieferen Bildern

Die Göttin stieg hinab. Wir stellen uns dabei aber keine junge Frau vor, die sich die Haut an Geröll aufschürft, ihren ungeschützten Leib durch enge Wurmgänge voller nässender Scharfkantigkeiten und feuchtkalten Dreck windet und sich womöglich dabei verletzt, während diese Gänge und Kanäle immer enger und kleiner und mickriger werden, bis ein Normalsterblicher, gleich welcher Statur, drin steckenbliebe oder umkehren müsste, solange er oder sie noch vermag. Nein, Freyja ist eine Göttin, und sie legt den Weg zurück in jeder Gestalt, die sie möchte und die dem Ziele bemessen sein mag. Stellen wir sie uns als heißen Atem vor oder als irisierenden Katzenblick im Dunkel (denn sie hat ja schon ihre Vision des Leuchtens), als energisches Gefühl, als einen scharfen Strom unergründlicher Energie, der wie ein Blitz oder eine Schlange durch die engen Madenlöcher schlüpft und bald in einer Vorhalle steht... und die wir deshalb nicht "Foyer" nennen wollen, weil der Eingang zu Krocks Haus trotz Dämmerbeleuchtung kein Kino ist und so ein Ausdruck auch wirklich nicht zur alten und archaischen Welt der Zwerge passt. Krocks Haus. Krock ist ein Zwerg.

Ganz praktisch hier die relative Dunkelheit: Sie erspart mir eine Beschreibung dieses Hauses, mit der ich mich persönlich schwer täte, da ich es ja nun nicht selber gesehen habe – und meine Phantasie ist momentan auch nicht die hellste (man hat ja so Phasen beim Schreiben...). Duster ist's. Passt also zum Interieur. Krocks Haus. Stellen wir uns was Felsiges im Dunkeln vor, innerhalb einer Zwergenhöhle: die ein Gewölbe sein mag, dessen Einzelheiten wir nicht erkennen brauchen. Um menschlicher Bildersehnsucht wieder etwas Futter zu geben, nehmen wir an, dass Freyja sich zurückverwandelt hat in eine menschenartige Gestalt, in diese wunderschöne Frau. Und sagen wir, dass Krock, der Zwerg, ihr gerade gegenübertritt.

Ich will keine Diskussion draus machen, so rum nicht noch so rum. Aber ich vermenschliche die folgende Szene nicht nur, ich sozialisiere sie sogar, will sagen: Freyja hat "was an". Sie tritt dem Zwerg nicht nackt, sondern bekleidet entgegen. Es muss nicht besonders viel sein, was sie anhat. Es kann ihre Beine und Arme freilassen, Gesicht und Hals auch, es darf ihre Schönheit schon auch anpreisen und damit wuchern: darf ihren Busen zeigen, ohne die Brüste dabei entblößen zu müssen, zum Beispiel, darf ihren Leib mit Blicken ertasten lassen, ohne die Haut völlig preiszugeben, darf auch hier und da funkeln oder glitzern, kann auch ganz schlicht sein – egal: Die genaue Beschaffenheit von Freyjas gedachter Bekleidung interessiert hier nicht (und sei damit jedweder persönlichen Imagination überlassen, die Sie aber bitte selber beisteuern beim Lesen und Träumen). Ich für meinen Teil will nicht zu geschmäcklerisch werden – gerade das ist zu sehr den Moden und auch sonst einengenden Zitaten unserer Zivilisationsmarotten unterworfen, und ich schreibe doch gern Geschichten, die etwas länger halten als nur bis zum Wochenende. Daher vermenschliche ich die Szene nur so weit als wirklich nötig. Ich werde nachher zwar noch viel mehr und in ganz anderer Weise vermenscheln – aber das liegt in der Natur der Geschichte beziehungsweise dem altüberlieferten Kern, dem meine persönliche Lust hier zugrunde liegt und um den sie sich, jetzt doch allmählich näherkommend, rankt.

Krock ist ein ziemlicher Brocken von Zwergenkerl (vielleicht hat diese Unter-Welt ja einen anderen Raummaßstab. Vielleicht ist Freyja, so wie sie jetzt in ihrer ganzen Pracht und Schönheit vor dem Gnom steht, nicht größer als fünf oder sechs moderne Zentimeter. Vielleicht auch gar nicht. Vielleicht sind beide Gestalten viele Hundert oder Hunderttausend oder Jabrilliarden Kalameter oder Lichtjahre groß. Egal!) Stellen wir sie uns ruhig beide vor wie zu unserer Unterhaltung gefilmt. Denn wir sind Menschen und stellen uns gern etwas vor, das wir uns vorstellen können – zumal wir ja, sobald wir uns etwas Unvorstellbares vorstellen sollen, unsere Schwierigkeiten haben und das wieder auf irgendwas Vorstellbares herunterbrechen, was dann zwar falsch, aber eben wenigstens vorstellbar ist. Kürzen wir das also gleich ab und stellen uns was Vorstellbares vor, sei es nun falsch oder nur unterhaltsam. Es liegt schon eine Wahrheit darin, keine Bange.

(Nur, dass die hier beschriebenen Bilder niemand wörtlich nehme: was ja zu befürchten stünde in Zeiten, da manche Kleingeister meinen, die Erde sei in genau sieben Tagen geschaffen worden und eine Evolution habe nicht stattgefunden, bloß weil prähistorische Papyrusschreibern der Begriff noch unbekannt oder der Gedanke wurscht war... Und erzähle mir keiner, solch ein Unsinn läge an der Religion. Sowas liegt nur immer am Kleingeist oder gar Keingeist. Ich habe auch schon Leute getroffen, die allen heillosen Ernstes die Edda für "Götterwort" hielten – und das waren keineswegs irgendwelche ungebildeten Ziegenhirten jenseits der Zivi'sation aufm Weg zum nächsten Wasserloch; solchen hätte man die absurde Annahme ja noch nachsichtig lächelnd abgenickt. Nein, auf solchen Scheiß kommen mitunter sogar so genannte Hochzivilisierte mit höherer Schulbildung – durch welche Traumata auch immer. Zurück zu unserer Bildergeschichte!)


Die Reden der Zwerge

Krock reicht der Schönen etwa bis auf Nabelhöhe. Krock sieht alt aus – auf eine vitale Art. Breites Gesicht, von dem kaum mehr zu sehen ist als eine ziemlich große Nase und das Funkeln dunkler tiefliegender Augen, der Rest geht in tiefschwarzen Haaren unter. Mehr Haare als ein Mensch, weshalb sich viele feine Zöpfe, Knötchen und Knoten durch das dunkle Gestrüpp ranken als Zierde und Zeichen seiner Sippschaft oder Familie. Die Statur stämmig, und der Bart reicht ihm bis auf den nackten Bauch. Die kurze Hose ist aus erdfarbenem Leder. Breiter Gürtel mit großer, edelsteinbesetzter Schließe. Die braunen Stiefel kniehoch, die Beine krumm. Und wenn Sie jetzt meinen, dass ein kleiner gedrungener Kerl in in kurzen Hosen zwangsläufig lächerlich aussähe, dann sind Sie noch nie einem leibhaftigen Zwergen begegnet. Zumindest nicht Krock. Zwergenhaut ist dunkel, fast wie verbrannt, und wirkt auch haarig, aber so genau ist das nicht zu erkennen. Eine Erscheinung von, möchte ich mal sagen, ziemlicher Autorität. Natürlicher Autorität (die nicht Gesetz noch Gewalt braucht, um mögliche Gefolgschaft zu erzeugen, gegebenenfalls). Ein überzeugender Anblick. Der nicht durch seine Äußerlichkeit wirkt, sondern durch das, was er ausstrahlt. Einer wie Krock – der könnte einen pinkfarbenen Slip anhaben und ein gartenzwergreifes Mützli, und man verstummte doch jäh. Da lacht man nicht. Auch nicht innerlich. Da erschrickt man vielleicht. Ein bisschen. Hält den Atem an. Beginnt vielleicht – nach einer Weile – sich etwas in Verlegenheit zu winden, sucht mit den Händen Halt in der eigenen Tasche oder so – jedenfalls ist alle schön vorbereitete Rede und Ansprache dahin, man hat das Gefühl, jetzt unbedingt reagieren zu müssen – nur wie? – weil man jetzt vielleicht gleich zu stören beginnt, sofern man das nicht eh irgendwie schon tut – warum guckt der so grimmig – nein – grimmig? Er guckt wie ein Fels, ist aber höchst lebendig, ganz und gar unversteinert, atmet, und die Augen funkeln. Und dann ein Bass: aus tiefster Kehle. Leise, aber so sonor wie eine gespannte Schnur aus Darm, die über die tiefste Saite eines sehr großen hölzernen bauchigen Instruments streicht.

"Tscha."

Freyja kennt Krock. Und er sie. Seine Begrüßungen sind nicht sonderlich formell, Freyja aber wiederum versinkt nicht in den Boden vor Schreck, denn Furcht ist ihr fremd, aber in diesem Moment zögert sie mit Worten. Sie mißt ihr Gegenüber mit schmalen Augen, der Zwerg mustert zurück. Dann sagt sie: "Krock."

"Komm," sagt Krock. Er deutet die Richtung mit einer kurzen Kopfbewegung an, dreht sich um, und Freyja folgt ihm. Durch weitere, nun größere Gänge. Durch manche Halle. Vorbei an manchem Schmiedefeuer. Andere Zwerge sind dort. Sehen kurz auf. Manche grüßen nickend, manche blicken nur hoch. Rauch in der Luft, das Zischen von Wasser auf heißem Eisen, Geklopfe von großen und kleinen Hämmern, auch Sägen und Schnarren, aber keine hektische Betriebsamkeit, eher verhalten und sparsam, wie in sehr alten Handwerksstuben. Sie haben viel Platz dort unten. Und sehr, sehr viel Zeit. Niemand beeilt sich. Nicht da, wo die beiden laufen.

In Wirklichkeit haben sie eine ziemlich lange Unterhaltung geführt bei dieser Begrüßung. Mit den Augen. Und mit den Gedanken, obwohl sie die nicht direkt tauschten. Mit sehr kleinen Gesten. Mit Abschätzungen, gegenseitigen. Er, Krock, hat das Zögern der Göttin bemerkt, das sonst nicht ihre Art ist, und er weiß, daß sie wegen etwas ganz Besonderem kommt, auch wenn er noch nicht ahnt, was sie wirklich will. Es muss sich um mehr als eine kleine Bitte handeln, sonst hätte sie die wohl schon ausgesprochen. So überraschend, wie sie erschien, musste es um Dinge von Tragweite gehen. Vielleicht sogar ein politisches Ereignis. Zwerge mögen keine politischen Ereignisse. Sie wollen ihre Ruhe haben und ihrem Nachtwerk nachgehen. Wenn eine Göttin wie die junge Freyja mirnichts dirnichts die besten Schmiede der Zwergenwelt aufsucht (und zu denen konnte Krock sich zweifellos zählen), dann musste es was Wichtiges sein. Und, vom Standpunkt eines sich seiner  Bedeutung bewussten Schmiedegroßmeisters aus gesehen, vermutlich etwas Ärgerliches.

Er lädt sie in eine Runde. In eine Art Versammlungsraum, der aber leer ist. Ein Kreis aus Steinbänken. Genau genommen sind es zwei, zwei Halbkreise gebogener steinerner Bänke, von denen aus der Boden ins Kreisinnere sanft abfällt in sein Zentrum, als gäbe es dort einen Abfluss, aber es gibt keinen, der Boden verjüngt sich nur dorthin, und er ist trocken. Der Kreis ist nicht groß, böte vielleicht einem guten oder knapp zwei Dutzend von Krocks Art Platz, sich dort niederzulassen und zu sprechen. Der Raum ist gewölbt, hoch. Kunstvolle Steinmetzarbeiten, aber unaufdringlich, Szenen aus Zwergensagen zeigend, an den Wänden rings, hinten, weiter weg. Flackernde Wandfackeln spenden Dämmerlicht. Krock läßt sich nieder auf eine Bank, winkt Freyja, auf der gegenüberliegenden Platz zu nehmen. Er schnippt mit den Fingern, ein weiterer Zwerg wieselt herein, kleiner als Krock, kürzeres Haar, edler gekleidet, mit einem Schlauch auf dem Rücken, der Kleine macht einen Diener vor Krock, zieht ein großes Horn hervor, träufelt eine dunkelblonde Flüssigkeit aus dem Schlauch, die nicht schäumt, in das Horn, reicht Krock das Horn, verneigt sich vor Krock und kurz vor der Göttin und wieselt, so eilig wie er gekommen ist, wieder hinaus.
"Nun ja!"

Diese lange Rede des Zwergs erstaunt die Göttin, er hat Nervosität damit verraten und mehr Neugier als Ärger. Sozusagen ein unbedachter Gefühlsausbruch, eine Art Überschwenglichkeit im Zwergenformat. Freyja nimmt das von Krock ihr höflich, wenn auch nicht sichtbar freundlich dargereichte Horn und aus diesem einen tiefen Zug. Der Zwergenwein, kaum schlechter als Göttermet, nur um einiges schärfer und von harzigerem Geschmack, brennt leicht im Gaumen, aber belebt ihr Blut und Sinne. Sie reicht das Horn an den Alben zurück, jetzt trinkt der. Kurz, aber tief. "Aaah." Wischt sich mit dem Handrücken Lippen und Bart ab – und wirft das Horn kurz und behend in die steinerne Kreismitte, wo es wie von Zauberhand zitternd stehen bleibt (obgleich es umkippen müsste, was es aber nicht tut): in geheimnisvoller Balance verharrend auf des nächsten Trinkers Hand oder Wink: Zwergenarchitektur. Spiele mit der Schwerkraft. (Nicht, dass es eine Göttin beeindrucken würde als Kunststückchen oder gar Trick – so war es  nicht gedacht. Hier ein ganz normaler, gewöhnlicher Vorgang.)


Der Traum der Göttin

Der Zwerg hat sich leicht vorgebeugt, die breiten, schwieligen Hände auf die Knie gestemmt, so dass die kurzen Ellenbogen nach außen zeigen und ihn noch breiter machen, als er ist. Sein Blick lodert, und die Ungeduld des Alben steht im Raum wie die Luft vor einem Sommergewitter. Er fragt nicht, worum es geht. Die Göttin wird es ihm sagen.

Sie holt Luft – der Zwerg harrt – sie macht noch eine angedeutete, halb huldvolle Geste – da ziehen sich die buschigen Brauen Krocks zusammen. Sofort spürt er, dass dieses abermalige Zögern göttlichen Begehrs nur noch Ereignisse von weltenwirkender – und womöglich weltenverändernder – Tragweite ankündigen kann. Und dann – dann endlich spricht die schönste Erscheinung der Welt (und das heißt hier: aller neun Welten) tief unten in der Gasthalle der Schwarzalben (und das heißt hier: der besten ihrer besten Künstler), wo nichts als fahler Flackerschein die stetige warme Düsternis andämmert –  spricht die schönste und bezauberndste aller Göttinnen von Tag, von Luft, von Düften, von Sonne und von Licht.

Freyja spricht gut. Freyja spricht direkt. Nicht töricht. Sie sagt nicht: Ihr sollt die Sonne vergolden, bis ihr versteinert herunterfallt und die Wege auf Erden euch zur Qual oder stetigen Gefahr werden – na, habt ihr Lust? Sie spricht direkt: nimmt nicht vorweg, was ja eh die Zwerge besser lösen können oder sollen, so sie je darauf eingehen. Die Göttin spricht von sich selbst: ihren Wünschen. Ihrer Not. Ihrem Begehren. Sie nennt ihre Gefühle. Klar und deutlich. Ehrlich und furchtlos. Sie spricht es aus: ihre Sehnsucht nach Glanz. Nach großem Glanz. Einem Glanz, der so groß ist, dass er die Welt erhelle: draußen! Oben! Auf Midgard! Der zeitgebundenen Welt! Die in einem Glanz erstrahlen soll, der so groß ist und so leuchtend, dass er dem Gras und dem Baum und dem Tier und dem Raum, der ganzen Landschaft das Grau nimmt und die Fahlheit. Spricht von der Sonne, die das nicht vermag. Spricht von der dunklen Nacht und dem verlorenen Licht des Mondes. Spricht vom unglücklichen Schlaf der Geschöpfe und vom unfrohen Tagwerk der unter der Sonne Wandelnden. Spricht vom Plan der Götter – und von Fehlern, die bei der Ausführung passierten und passieren. Spricht auch, denn Freyja ist weder arrogant noch unhöflich, vom Ruhm der Zwerge. Von deren Geschick. Von deren Gaben. Und dass sie, Freyja, bewundere, wie die Zwerge unglaubliche Aufgaben zu lösen verstehen. Und dass nicht nur sie, Freyja, sondern auch ihr Bruder, Freyr, so denke (hier allein gibt Krock durch ein ärgerliches Brummen zu verstehen, dass sie die Komplimente nicht übertreiben soll, denn er hat von jedem Gott so seine eigene Meinung), und die anderen Asen natürlich auch. Natürlich auch. Aber vor allem sie selbst. Denn: der Glanz. Der fehlt. Und die Welt. Und der Plan. Das Werden. Und so eine unlösbare Aufgabe. Und nur: Zwerge. Können. So eine schwierige Aufgabe. Eigentlich könne ja niemand. Aber wenn, dann Zwerge. Wer sonst. Einen Glanz. So groß. So strahlend. Und dann schließt die Göttin, denn eine wie Freyja ist auch stolz und ist keine Schwätzerin. Kein Wort zuviel. Erklärung, auch Höflichkeit, Gefühle, das echte Begehren, aber kein Plappern. Kein Bitten. Befehlen kann sie es nicht, bitten wird sie nicht. Nicht sie. Sie hat gesprochen. Sie lehnt sich zurück. Sie nimmt einen Schluck.

Krock auch. Er ist nicht explodiert. Er ließ sie reden, es wäre auch unhöflich gewesen, sie zu unterbrechen (obwohl sich Krock das bei jeder Geringeren sehr wohl gestattet hätte – und sogar bei Freyja, hätte die ihm etwas Unbotmäßiges oder Unerträgliches zugemutet). Krock hat seine Lauerhaltung aufgegeben. Und es funkelt auch nicht mehr so aus seinen Schwarzalbenaugen. Sein Mund – soweit zu sehen hinter dem verzopften und verschlungenen Bartgestrüpp – sieht leicht nachdenklich aus. Krock protestiert nicht. Lehnt nicht ab. Lehnt nicht ab?


Ende Teil IV


Eibensang


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