Betreut von Rothani
Ahorn, Gulasetsi (Aceraceae)  von Shadow Viper
Ahornbäume bieten in ganz Nordamerika und Nordeuropa mit ihren breiten Blättern und weitausladenden Ästen, ein bekanntes Bild. Die Familie der Aceraceae wird aus zwei Gruppen gebildet, die sich aus ungefähr 113 Arten zusammen setzen.

Ahornbäume produzieren sehr feinfasriges, helles Holz, dessen Härte an Eichenholz erinnert. Deshalb wurde der Ahorn schon immer dazu verwendet, lang haltbare und stark belastbare Dinge zu produzieren. Zusätzlich produzieren Ahornbäume einen essbaren Saft, der als Sirup und Zuckerersatz ein lebensnotwendiges Handelgut war und ist. Viele Menschen haben die magische Verwendungsmöglichkeit des Ahorns als "Kraut" (sofern ein Baum wirklich als "Kraut" gesehen werden kann) ignoriert, das aber wird langsam immer mehr dokumentiert.

Der Ahorn selbst ist ein lebendiger und lebensspendender Baum. Diese Tatsache lässt sich sehr offensichtlich von der Süße seines Saftes herleiten, der selbst eine lebensspendende Substanz ist. Die Irokesen sehen ihn als den "Honig des Lebens". Diese leichte Süße bringt die Eigenschaften der Anziehung, der Verlockung oder der Möglichkeit Dinge zu vereinen mit sich. Eine sehr positive Energie! Deshalb werden Stäbe aus Ahornholz besonders für das Anziehen positiver Spirits, die in magischen Angelegenheiten hilfreich sind, verwendet. Der getrocknete Saft bringt, sofern er als Teil einer Räucherung verwendet wird, die Kraft des Baumes genauso mit sich, wie ein wunderbar süßliches Aroma.
Ahornsaft oder Sirup kann als Bindemittel verwendet werden, um aus Kräutern Tabletten zu formen. Wenn er sinnvoll eingesetzt wird, dann bringt er noch den Zusatznutzen, den Körper mit einer Portion natürlichen Zuckers zu versorgen, der bei der Heilung sehr hilfreich ist. Auch wird der oft bitter Geschmack von Heilkräutern so ein wenig gemildert. Es ist vielleicht ebenfalls interessant, dass die Zeit in der Ahornsaft gesammelt wird, mehr oder weniger mit dem Ostarafest (dem Frühlingsbeginn) zusammen fällt.

Ahornbäume haben eine starke Verbindung zur Energie der Göttin. Das ist an den Blättern ersichtlich die entweder dreifach gelappt (die Dreifältige Göttin) sind oder fünffach gelappt was an die Elemente (Luft, Erde, Feuer, Wasser und Spirit) erinnert. Sie sind Bäume der hellen Hälfte des Jahres, weil sie zwischen Frühlings- und Herbstanfang am "aktivsten" sind. Sie kombinieren Elemente der Jungfrau (Anziehung, Süße und Verführung) mit denen der Mutter (lebensspendende Qualitäten).
Für die Tsalagi waren die fünflappigen Blätter des Gulasetsi das Symbol für Hände und es wurde gesagt, dass "Wenn die Hände zum Wasser gehen, dann beginnen die Feiern bald". Ahorn ist auch der heilige Baum der Ani Tsisqua (dem Vogelclan oder der Tsalagi). Wahrscheinlich, weil nicht nur seine Samen fliegen, sondern sehr stark an Vögel mit ausgebreiteten Schwingen erinnern. Ein Scheit Ahornholz war immer ein Bestandteil des heiligen Feuers der Tsalagi.

Diese Verbindungen bringen mich nun zu dem Schluss, dass Ahorn eine starke energetische Verbindung zum Luftelement besitzt. Das Holz ist auch sehr leicht, fast weiß in der Farbe, was nicht nur auf das Element Luft hindeutet sondern auch auf die Eigenschaften der Freude und des Glücklich-seins. Ahorn ist hart und widerstandsfähig, was auf Durchhaltevermögen und Langlebigkeit schließen lässt.
Die Verwendung des Ahorns auf magischem Gebiet ist also nur durch die eigene Vorstellung selbst, beschränkt!


Shadow Viper


Kräuter im alten Ägypten     Sat Ma´at, 30.07.2016
Leuchtend rote Mohnblumen     Michaela, 14.05.2016
Mistel – Schmarotzer, die zum Küssen verführen     Rothani, 02.01.2016
Ragweed – oder unser Immunsystem gegen das Kraut des Schreckens     Rothani, 08.08.2015
Warzenkraut und Krötenstein     Rothani, 12.04.2015
Ein Männlein steht im Walde …     Rothani, 31.01.2015
Roa und Gschtettn – Pflanzen am Rande der Gesellschaft - Teil IV     Rothani, 14.09.2014
Roa und Gschtettn – Pflanzen am Rande der Gesellschaft - Teil III     Rothani, 31.05.2014
Von Bachblüten, Phyto- und Aromatherapie     Merlin, 08.02.2014
Roa und Gschtettn – Pflanzen am Rande der Gesellschaft - Teil II     Rothani, 26.10.2013
Roa und Gschtettn – Pflanzen am Rande der Gesellschaft - Teil I     Rothani, 30.07.2013
Look like a Distel … die Wilde Karde     Rothani, 13.04.2013
Donau, Traisen und die Au - Teil IV     Rothani, 02.02.2013
Donau, Traisen und die Au - Teil III     Rothani, 20.10.2012
Donau, Traisen und die Au - Teil II     Rothani, 14.07.2012
Donau, Traisen und die Au - Teil I     Rothani, 31.03.2012
Die Pimpernuss – Staphylea pinnata L.     Rothani, 31.12.2011
Der Gemeine Bocksdorn – Lycium barbarum     Rothani, 01.10.2011
Stechapfel - Datura stramonium     Rothani, 11.06.2011
Liebespflanzen - Mittel die beim Verzaubern helfen     Rothani, 26.02.2011
Eine tolle Kirsche - Atropa belladonna     Rothani, 01.01.2011
Bauerngärten - das verordnete Wachstum - Teil III     Rothani, 16.10.2010
Bauerngärten - das verordnete Wachstum Teil II     Rothani, 24.07.2010
Bauerngärten - das verordnete Wachstum - Teil I     Rothani, 24.04.2010
Arche Noah – Rettungsboot für Kulturpflanzen     Rothani, 09.01.2010
Holunder - Teil IV     Blue Moon Coven, 03.10.2009
Holunder - Teil III     Blue Moon Coven, 04.07.2009
Holunder - Teil II     Blue Moon Coven, 27.06.2009
Holunder - Teil I     Blue Moon Coven, 20.06.2009
Hetschepetsch     Rothani, 28.03.2009
Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)     Morgane, 16.08.2008
Hortinellas Gartentipps     Morgane, 12.04.2008
Andorn     Sabin, 15.01.2008
Die magische Welt der Pflanzen - Teil I     Merlin, 06.10.2007
Bemerkungen zu morphogenetischen Feldern und Homöopathie     Magister Botanicus, 26.05.2007
Beinwell     Sabin, 17.02.2007
Sammelorte und Wegwissen - Teil V     Elisabeth Salome Gruber, 04.11.2006
Sammelorte und Wegwissen - Teil IV     Elisabeth Salome Gruber, 21.10.2006
Sammelorte und Wegwissen - Teil III     Elisabeth Salome Gruber, 07.10.2006
Sammelorte und Wegwissen - Teil II     Elisabeth Salome Gruber, 23.09.2006
Sammelorte und Wegwissen - Teil I     Elisabeth Salome Gruber, 19.08.2006
Königskerze     Sabin, 10.06.2006
Ringelblume (Calendula officinalis)     Rosenfee, 25.03.2006
Sonne, Mond und Schlangenhaut - Teil II     Magister Botanicus, 17.12.2005
Sonne, Mond und Schlangenhaut - Teil I     Magister Botanicus, 03.12.2005
Heilpflanzen und ihre Geschichten - Ringelblume     Sabin, 10.09.2005
Handbuch Samengärtnerei     Ruth Devime, 11.06.2005
Heilpflanzen und ihre Geschichten     Sabin, 12.03.2005
Salvia officinalis ein duftendes Erntegeschenk     LadyPurple, 18.12.2004
Psychoaktive Pflanzen - verzaubernde Pflanzen der Götter - Teil II     LadyPurple, 11.12.2004
Psychoaktive Pflanzen - verzaubernde Pflanzen der Götter - Teil I     LadyPurple, 04.12.2004
„Du alte Zimtzicke!“     Nowhere, 18.09.2004
Peganum harmala – die Steppenraute     LadyPurple, 27.03.2004
Der rituelle Gebrauch psilocybinhaltiger Pilze - Teil II     Jörn Trohl, 17.01.2004
Der rituelle Gebrauch psilocybinhaltiger Pilze - Teil I     Jörn Trohl, 10.01.2004
Für alles ist ein Kraut gewachsen!     Renate Mück, 22.11.2003
Natürliche Abwehrkräfte für Kinder und Jugendliche     Magister Botanicus, 30.08.2003
Holunder     Sternenelfe, 12.07.2003
Damiana - turnera diffusa     LadyPurple, 31.05.2003
Die Brennnessel     Sternenelfe, 22.02.2003
Das Gänseblümchen     Sternenelfe, 18.01.2003
Hexenglauben im Mittelalter und wie man auf Hexensalben kam     LadyPurple, 23.11.2002
Ausleitung und Entgiftung     Magister Botanicus, 05.10.2002
Medizinahlischer Kreuterthee und Magischer Kreuterthee     Magister Botanicus, 21.09.2002
Ephedra (Meerträubel) - Eine Pflanze mit vielen Unterarten     LadyPurple, 07.09.2002
Johanniskraut - Hypericum perforatum     LadyPurple, 24.08.2002
Von pflanzlichen Amuletten, Thalismanen und magischen Thincthuren     Magister Botanicus, 10.08.2002
Der magische Umgang mit Pflanzen     Magister Botanicus, 20.07.2002
Frühlingskräuter für die Küche     Anufa, 22.03.2002
Ahorn     Shadow Viper, 19.01.2002
Absinth     LadyPurple, 06.01.2002
Alraune & Angelika     LadyPurple, 19.10.2001




                        
                        



    

© WurzelWerk · 2001-2017