Auf WurzelWerk Events genascht…  Teil III
Man kann wirklich nicht behaupten, dass wir am SommerFest im Juni Hunger litten, Verpflegung gab es in Hülle und Fülle und die Grillaktionen am Lagerfeuer waren wirklich eine Heidengaudi, auch wenn das eine oder andere Teil seinem Rost entglitt und den Opfertod im Feuer fand… Verbrannte Erdäpfeln oder Würstln hin oder her – es waren wunderbare Stunden!

Alte Fetzen (Brigh)

Bei den „Alten Fetzen“ handelt es sich um ein traditionelles Gericht der spanischen Insel Gran Canaria. Die Küche dort besteht in erster Linie aus sehr einfachen Gerichten, die allerdings ziemlich kompliziert zubereitet werden können, wenngleich auch „Ropa Vieja“ (Alte Kleidung), wie das Gericht dort heißt, eher nicht zu diesen zählt.
Das Gericht hat seinen Namen von seiner Zubereitung aus „Restln“ erhalten und besteht ausschließlich aus Zutaten, die auf der Insel selbst in Hülle und Fülle vorhanden sind.

½ kg Kichererbsen
1 kg Erdäpfeln
1 Glas Rotwein
10 Tomaten oder Tomaten aus der Dose
2 Zwiebeln
4 Paprika (alle Farben möglich)
4-6 Karotten
2-3 Zucchini
1 Knobiknolle
1 Bund Petersilie
Paprikapulver, Kümmel
Salz
Lorbeerblätter

Eventuell: je ½ kg gewürfeltes Schweine- und Hühnerfleisch
Optional dazu auch: 1kg klein geschnittener Tintenfisch

Kichererbsen über Nacht einweichen, dann mit Lorbeerblättern weich kochen. Abseihen.
Gehackten Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anrösten, soll Fleisch oder Tintenfisch mit hinein, dann ebenfalls jetzt dazu geben! Paprikapulver und Kümmel in relativ großer Menge hinzufügen. Mit Wein ablöschen. Würfelig geschnittene Erdäpfel, Paprika, Karotten hinzufügen und kräftig weiter rösten, bis sie in etwa bissfest sind. Tomaten und Zucchini dazu geben und weiter brodeln lassen.
Wenn das Gericht langsam Eintopfcharakter hat, kommen die Kichererbsen hinein und alles darf noch ca. eine halbe Stunde auf kleiner Flamme weiter köcheln. Zu guter Letzt kommt noch die frisch gehackte Petersilie dazu und fertig sind die Alten Fetzen!

Ein ideales Gericht für viele Leute, wie man ja gesehen hat….

Optional kann man die Kartoffeln auch extra frittieren, dann wird’s noch deftiger! Dann diese aber erst zum Schluss dazu geben, sonst wird die Konsistenz ein wenig matschig…

 

Kräutersauce (Shina Edea)

Man nehme einen Becher Sauerrahm, Pfeffer und Salz und frische Kräuter, und mischt alles zusammen. Die Kräuter, die ich verwendet habe waren z.B. Ysop, Pfefferminze, Zitronenmelisse, etwas Klee, Thymian, Zitronenthymian und Schnittlauch. Am Besten probiert ihr aus, was euch schmeckt und womit ihr es am Besten kombinieren könnt.

 

Senf-Honig Sauce (Shina Edea)

Hierzu mischt man Estragonsenf mit Honig. Durch abschmecken findet ihr das richtige Verhältnis heraus. Damit es noch einen würzigen Kick bekommt, gebt frischen Dill hinzu, und geht wieder nach dem Gaumen vor, um das richtige Verhältnis raus zu finden.

 

Cocktailsauce (Shina Edea)

Für diese Sauce mischt man einen Becher Sauerrahm mit Ketchup, Salz und Pfeffer. Man benötigt dazu gar nicht so viel Ketchup, da es sehr würzig schmeckt. Wer möchte kann auch noch Kräuter hinein geben, auf dem Sommerfest zum Beispiel waren Tomatenstücke mit in der Sauce, damit das Ganze etwas würziger und weniger nach Ketchup schmeckt.

 

Mozarella-Tomaten Salat (Shina Edea)

Dieses Rezept findet ihr in der Sommerausgabe von den Autorenrezepten, allerdings haben wir den Salat am Sommerfest mit Basilikum und Olivenöl nachgewürzt.
www.wurzelwerk.at/thema/heidensterz25.php

 

Grüner, gemischter Salat (Shina Edea)

Im grünen Salat waren ein Kopf Eisbergsalat, sowie Vogerlsalat, eine Dose Mais und geriebene Kürbiskerne. Das Dressing bestand aus einer Salatsaucen- Gewürzmischung, die ich mit Apfelessig, Kürbiskernöl und Salz als auch Pfeffer verfeinert habe.

 

Kräuterbutter selbst gebaut

Zum Herstellen von Kräuterbutter nimmt man etwa 250g Butter oder Margarine, die man weich werden lässt (aber nicht schmelzen!). Im weichen Zustand kann man Kräuter hinein geben, die Sommerfestmischung bestand aus folgenden Zutaten: Kräutersalz, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Klee, Ysop, etwas Minze, Dill, etwas Lavendel und ungespritzten Rosenblüten. Wenn man alle Zutaten beisammen hat, rührt man sie in die weiche Butter, rollt das ganze entweder in Alufolie zu einer Wurst, oder gibt es in einen entsprechenden Behälter. Dann gibt man sie wieder in den Kühlschrank, bis sie erneut fest geworden ist.

 

Grill-Zucchini

Am Sommerfest haben wir die Reste der Kräuterbutter dann für die Grillzucchini verwendet. Dazu einfach Zucchini würfelig schneiden, etwas Kräuterbutter hinzugeben, und das ganze in Alufolie packen und ab damit ins Feuer. So muss man die Zucchini nicht mehr würzen und hat trotzdem einen leckeren Snack.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren! und Mahlzeit!


Brighid


Yule - auch für die Sinne 03.12.2016
Es grünt so grün ... und die Bäume schlagen auch aus - Teil II 07.05.2016
Es grünt so grün ... und die Bäume schlagen auch aus - Teil I 26.03.2016
Meine blutroten Lieblingsknollen – Ronen 24.10.2015
Die Backschule - Teil III 12.07.2015
Kraftsuppen – oder wie ich meiner Grippe den Laufpass gebe 28.03.2015
Die Backschule Teil II 20.12.2014
Die Backschule - Teil I 20.09.2014
Fisch und Meeresfrüchte für jeden Geschmack 28.06.2014
Haaaaatschi - Teil I 08.03.2014
Tapas & Empanadas – klein aber oho! 23.11.2013
Kohl 31.08.2013
Hurra, es wird Frühling oder doch nicht? - Teil II 28.04.2013
Hurra, es wird Frühling oder doch nicht? - Teil I 30.03.2013
Es kann nicht nur einen Teller geben - Teil II 29.12.2012
Es kann nicht nur einen Teller geben - Teil I 08.12.2012
Ab auf den Grill 18.08.2012
Der Sommer naht – es ist Zeit für Mediterranes! 23.06.2012
Rucola 09.06.2012
Ostereier in der Küche 17.03.2012
Chinakohl 11.02.2012
Vieeel zu heiß – es ist vieeel zu heiß … 03.09.2011
Veronika der Lenz ist da oder Spargel hier und da und überall - Teil II 14.05.2011
Veronika der Lenz ist da oder Spargel hier und da und überall - Teil I 07.05.2011
Auf dem Yule Markt 2010 genascht 19.03.2011
Die große Covenküche - Teil V 25.12.2010
Maroni für die kalten Tage 21.08.2010
Nori, Nori, Nori 29.05.2010
Oh, du süße Mandarine! 08.05.2010
Die große Covenküche - Teil IV 31.10.2009
Die große Covenküche - Teil III 26.07.2009
Die große Covenküche - Teil II 10.05.2009
Die große Covenküche - Teil I 31.01.2009
Kürbis bis zum Abwinken Teil II 01.11.2008
Ein Garten voller Zucchini Teil II 19.07.2008
Ein Garten voller Zucchini Teil I 05.07.2008
Bärlauch 26.04.2008
Frühling! Sprossen sprießen! - Teil II 23.02.2008
Frühling! Sprossen sprießen! - Teil I 16.02.2008
Zwetschken, Zwetschgen oder doch Pflaumen 17.11.2007
Auf WurzelWerk Events genascht… - Teil III 16.09.2007
Auf WurzelWerk Events genascht… - Teil II 08.09.2007
Auf WurzelWerk Events genascht… - Teil I 09.06.2007
WurzelWerk's winterliche Blubbertöpfe - Teil II 03.03.2007
WurzelWerk's winterliche Blubbertöpfe - Teil I 24.02.2007
Lebkuchen 16.12.2006
WurzelRezepte 21.11.2006
Dem WurzelWerk in die Kochtöpfe des Sommers geschaut 05.08.2006
Beltaine 29.04.2006
Imbolc in der Küche - Teil II 28.01.2006
Imbolc in der Küche - Teil I 21.01.2006
Kürbis bis zum Abwinken 30.10.2005
Gold in der Küche - Das Safrankochbuch 30.07.2005
Grüne Magie 14.05.2005
Kartoffeln 05.02.2005
Kulinarisches Liebeslust-ABC - Teil III 28.08.2004
Kulinarisches Liebeslust-ABC - Teil II 31.07.2004
Kulinarisches Liebeslust-ABC - Teil I 17.07.2004
WurzelWerk´s herbstliches Hexen-Menü 15.11.2003
Die kanarische Küche - makrobiotische Inselkost 20.09.2003
So ein Holler 05.07.2003
Die Kunst des Räucherns - Teil II 24.05.2003
Brot-Meditation 05.04.2003
Die Kunst des Räucherns - Teil I 01.03.2003
Die Küche rund um Yule 14.12.2002
Ukrainische Weihnachtsgerichte 07.12.2002
Ritual-Kuchen-Küche 01.12.2002
Vom magischen Prozess des Kochens 21.09.2002
Paska - Ukrainisches Osterbrot 30.03.2002
Frühlingsanfang und Ernährung 23.03.2002
Hirse/Apfel-Auflauf 19.01.2002
Heidensterz & Kürbissuppe 27.10.2001





              
                   
              



    

© WurzelWerk · 2001-2017