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Alte Fetzen (Brigh)
Bei den „Alten Fetzen“ handelt es sich um ein traditionelles
Gericht der spanischen Insel Gran Canaria. Die Küche dort
besteht in erster Linie aus sehr einfachen Gerichten, die allerdings
ziemlich kompliziert zubereitet werden können, wenngleich
auch „Ropa Vieja“ (Alte Kleidung), wie das Gericht
dort heißt, eher nicht zu diesen zählt.
Das Gericht hat seinen Namen von seiner Zubereitung aus „Restln“ erhalten
und besteht ausschließlich aus Zutaten, die auf der Insel
selbst in Hülle und Fülle vorhanden sind.
½ kg Kichererbsen
1 kg Erdäpfeln
1 Glas Rotwein
10 Tomaten oder Tomaten aus der Dose
2 Zwiebeln
4 Paprika (alle Farben möglich)
4-6 Karotten
2-3 Zucchini
1 Knobiknolle
1 Bund Petersilie
Paprikapulver, Kümmel
Salz
Lorbeerblätter
Eventuell: je ½ kg gewürfeltes Schweine- und Hühnerfleisch
Optional dazu auch: 1kg klein geschnittener Tintenfisch
Kichererbsen über Nacht einweichen, dann mit Lorbeerblättern
weich kochen. Abseihen.
Gehackten Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anrösten,
soll Fleisch oder Tintenfisch mit hinein, dann ebenfalls jetzt
dazu geben! Paprikapulver und Kümmel in relativ großer
Menge hinzufügen. Mit Wein ablöschen. Würfelig geschnittene
Erdäpfel, Paprika, Karotten hinzufügen und kräftig
weiter rösten, bis sie in etwa bissfest sind. Tomaten und
Zucchini dazu geben und weiter brodeln lassen.
Wenn das Gericht langsam Eintopfcharakter hat, kommen die Kichererbsen
hinein und alles darf noch ca. eine halbe Stunde auf kleiner Flamme
weiter köcheln. Zu guter Letzt kommt noch die frisch gehackte
Petersilie dazu und fertig sind die Alten Fetzen!
Ein ideales Gericht für viele Leute, wie man ja gesehen hat….
Optional kann man die Kartoffeln auch extra frittieren, dann wird’s
noch deftiger! Dann diese aber erst zum Schluss dazu geben, sonst
wird die Konsistenz ein wenig matschig…
Kräutersauce (Shina Edea)
Man nehme einen Becher Sauerrahm, Pfeffer und Salz und frische
Kräuter, und mischt alles zusammen. Die Kräuter, die
ich verwendet habe waren z.B. Ysop, Pfefferminze, Zitronenmelisse,
etwas Klee, Thymian, Zitronenthymian und Schnittlauch. Am Besten
probiert ihr aus, was euch schmeckt und womit ihr es am Besten
kombinieren könnt.
Senf-Honig Sauce (Shina Edea)
Hierzu mischt man Estragonsenf mit Honig. Durch abschmecken findet
ihr das richtige Verhältnis heraus. Damit es noch einen würzigen
Kick bekommt, gebt frischen Dill hinzu, und geht wieder nach dem
Gaumen vor, um das richtige Verhältnis raus zu finden.
Cocktailsauce (Shina Edea)
Für diese Sauce mischt man einen Becher Sauerrahm mit Ketchup,
Salz und Pfeffer. Man benötigt dazu gar nicht so viel Ketchup,
da es sehr würzig schmeckt. Wer möchte kann auch noch
Kräuter hinein geben, auf dem Sommerfest zum Beispiel waren
Tomatenstücke mit in der Sauce, damit das Ganze etwas würziger
und weniger nach Ketchup schmeckt.
Mozarella-Tomaten Salat (Shina Edea)
Dieses Rezept findet ihr in der Sommerausgabe von den Autorenrezepten,
allerdings haben wir den Salat am Sommerfest mit Basilikum und
Olivenöl nachgewürzt.
www.wurzelwerk.at/thema/heidensterz25.php
Grüner, gemischter Salat (Shina Edea)
Im grünen Salat waren ein Kopf Eisbergsalat, sowie Vogerlsalat,
eine Dose Mais und geriebene Kürbiskerne. Das Dressing bestand
aus einer Salatsaucen- Gewürzmischung, die ich mit Apfelessig,
Kürbiskernöl und Salz als auch Pfeffer verfeinert habe.
Kräuterbutter selbst gebaut
Zum Herstellen von Kräuterbutter nimmt man etwa 250g Butter
oder Margarine, die man weich werden lässt (aber nicht schmelzen!).
Im weichen Zustand kann man Kräuter hinein geben, die Sommerfestmischung
bestand aus folgenden Zutaten: Kräutersalz, Zitronenmelisse,
Zitronenthymian, Klee, Ysop, etwas Minze, Dill, etwas Lavendel
und ungespritzten Rosenblüten. Wenn man alle Zutaten beisammen
hat, rührt man sie in die weiche Butter, rollt das ganze entweder
in Alufolie zu einer Wurst, oder gibt es in einen entsprechenden
Behälter. Dann gibt man sie wieder in den Kühlschrank,
bis sie erneut fest geworden ist.
Grill-Zucchini
Am Sommerfest haben wir die Reste der Kräuterbutter dann
für die Grillzucchini verwendet. Dazu einfach Zucchini würfelig
schneiden, etwas Kräuterbutter hinzugeben, und das ganze in
Alufolie packen und ab damit ins Feuer. So muss man die Zucchini
nicht mehr würzen und hat trotzdem einen leckeren Snack.
Viel Spaß beim Ausprobieren! und
Mahlzeit!
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