Betreut von Leilani
Kulinarisches Liebeslust-ABC

Teil III

Petersilie (Petroselinum crispum)
In der Wurzel dieses Gartenkrauts sind etwa 0,2 Prozent, in den Blättern sogar zwei bis sechs Prozent ätherisches Öl vorhanden. Es reizt die Harnwege und den Uterus und wirkt damit sexuell erregend. Darüber hinaus enthält Petersilie einen beeindruckenden Nährstoffmix aus Vitaminen und Mineralstoffen, mit dem. Hauptwirkstoffen Apiol (Petersilienkampfer) und Myristicin.
Täglich acht bis zehn frische Stängel wie Kaugummi kauen, oder 60 g der Wurzel und der frischen Pflanze pro Liter Wasser einmal täglich als Tee einnehmen.
Achtung: Nicht während längerer Zeit verwenden und die angegebenen Dosen nicht überschreiten.


Pfeffer (Piper nigrum)
Dieses feurige Gewürz wirkt schmerzlindernd, antiseptisch, krampflösend und kreislaufstabilisierend. Seine luststeigernden Effekte verdankt es dem hohen Gehalt an ätherischen Ölen und dem Alkaloid Piperin, das durch seine Schärfe das innere Feuer entfacht und die Schleimhäute der Genitalien reizt. Die Anwendung erfolgt als Gewürz und immer frisch gemahlen, sonst verfliegen die ätherischen Öle sofort!


Pfefferminze (Mentha piperita)
Es ist nicht ungefährlich, reines Menthol als Pflanzenextrakt zu verwenden, deshalb nur Extrakte oder Präparationen aus ganzen Pflanzen nehmen. Sie erhöhen den Tastsinn und verstärken automatische Reflexe wie etwa die Erektion.
15 g pro Liter Wasser als Tee nach den Mahlzeiten einnehmen..
Achtung: Pfefferminze verträgt sich nicht mit homöopathischen Behandlungen.


Rittersporn (Delphinium consolida)
Er dient zur Entlastung des Genitalbereichs und normalisiert die Libido übermäßig Empfindlicher.
Ein Absud aus 5 g Samen pro Liter Wasser wird bereitet und je eine Tasse morgens und nachmittags getrunken.
Zur Entlastung der Prostata kann auch eine heiße Rittersporn-Packung auf den Damm gelegt werden.


Sabalpalme (Serenoa serrulata)
Sie wird auch Sägepalme oder Pan-Palme genannt. Die duftenden schwarzen Sabalfrüchte werden weltweit als Aphrodisiaka oder als Zusatz zu stimulierenden Liebestränken und Elixieren verwendet. Schon die nordamerikanischen Indianer kannten die anregende Wirkung dieser Früchte auf die Geschlechtsorgane. Sie stärken und tonisieren das Sexualsystem, fördern die Durchblutung der Genitalien und werden von den Kräuterheilern bei verschiedenen Leiden als wirkungsvolle Medizin verordnet.
Die aphrodisischen Eigenschaften der Sabalfrüchte entfalten ihre Wirksamkeit am besten, wenn man einen Schnaps ansetzt. Christian Rätsch empfiehlt eine Handvoll Sabalfrüchte mit einer Handvoll Damianablätter, zwei Vanilleschoten, 4 Zimtstangen, 2 EL Jasminblüten, etwas Galgant und Macis (Muskatblüte) zu vermischen. Darauf schüttet man eine Flasche guten, weissen Rums und lässt das Ganze zwei Wochen lang ziehen. Das ergibt einen herrlich aromatischen Schnaps, von dem man täglich ein Gläschen einnehmen sollte
Bei Schwäche und Erschöpfungszuständen des Sexualsystems lässt sich die Sabalpalme auch gut mit Damiana oder der Kolanuss mischen. In der Homöopathie werden Sabalpräparate ebenfalls als Aphrodisiaka eingesetzt.
In Findhorn bereitet man einen stärkenden Tee zu indem man einen Teelöffel der Beeren in einer Tasse Wasser fünf Minuten leicht kochen lässt. Er wird mit Honig gesüsst zweimal täglich getrunken.
Am Körper oder in der Jackentasche getragen, sollen die getrockneten Palmfrüchte die erotische Ausstrahlung und sexuelle Attraktivität erhöhen.


Sellerie (Apium graveolens)
Warum ausgerechnet diese unscheinbare Knolle schon immer als hyperpotentes Aphrodisiakum galt, war lange unklar. Vielleicht macht das ihr hoher Gehalt an lebenswichtigen Mineralstoffen und Vitaminen? Oder die Substanz "Butylphthalid", ein Stoff, der entspannt und beruhigt - eine wichtige Voraussetzung für guten Sex. Noch überzeugender ist aber, dass die: Sellerie hormonähnliche Substanzen enthält, die den im Achselschweiß enthaltenen Sexuallockstoffen gleichen. Die Hauptwirkstoffe sind so Butylphthalid und Pheromene. Verwendet werden die Knolle und Stengel als Gemüse, Salat und die Blätter als Würzkraut.


Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus Maxim)
Dieser aus Sibirien kommenden, ginsengähnlichen Wurzel wird eine Stimulierung des Immunsystems nachgesagt. Außerdem soll sie den Aufbau von Körpereiweiß unterstützen und sich positiv auf Beschwerden in den Wechseljahren sowie auf die nachlassende sexuelle Aktivität auswirken.


Yohimbe (Pausinystalia yohimbe)
Der Yohimbe-Baum stammt aus Westafrika. Sein wirksamer Bestandteil ist Yohimbin, ein natürliches Alkaloid, das aus der Rinde des Baumes gewonnen wird. Das rezeptpflichtige Yohimbin wird bei psychisch bedingter Impotenz eingesetzt und führt zu einer erhöhten Durchblutung im Genitalbereich. Zudem soll es die Empfänglichkeit für Zärtlichkeiten steigern


Zimt (Cinnamomum verum)
Zimt ist ein mildes Belebungsmittel für die Geschlechtsdrüsen ohne gefährlichen Doping-Effekt.
Man kocht einen Tee mit 10 bis 15 g Zimt auf einen halben Liter Wasser, der mit Honig gesüßt werden sollte und nach den drei Mahlzeiten zu trinken ist. Warmer Wein mit Zimt (etwas Zimt in Pulverform in etwas warmen Rotwein geben) erfüllt ebenfalls diesen Zweck, wenn er eine Viertelstunde vor dem Geschlechtsakt getrunken wird.

 


Spezial-Rezepte
Hier möchte ich euch noch ein paar meiner besonderen Rezepte zur Verfügung stellen, die ebenfalls ihre anregende Wirkung erzielen werden.

Eiermilch

ein sehr frisches Eigelb
1 Glas voll Milch
1 Likörglas weißen oder braunen Rum,
2 KL Rohzucker in Pulverform und
10 g Vanilleextrakt

Eigelb und Milch schlagen, Rum, Zucker und Vanilleextrakt hinzufügen und kurz vor dem Liebesspiel trinken.

Enziansirup
Einen Liter kochendes destilliertes Wasser auf 100 g geriebenen und gehackten Enzian geben. Die Lösung in einem geschlossenen Gefäß 6 Stunden lang ziehen lassen. Durch ein Tuch filtern und 24 Stunden absetzen lassen. Dann auf milder Hitze 1,8 kg nicht raffinierten Zucker aus Zuckerrohr hinzugeben. Bis zur Hälfte eindicken lassen. Nach dem Erkalten ist der Sirup gebrauchsfertig.

Indochinesische Packung
10 g spanischer Pfeffer, 10 g Pulver von grauem Pfeffer und ein Blatt Eibisch in einem Viertelliter Wasser 30 Minuten lang kochen. Die Lösung absieben und mit Reismehl mischen, so dass eine homogene Paste entsteht. Diese als Packung auf Glied und Testikel legen und nach einigen Minuten wieder entfernen.

Nostradamus-Rezept
Dieses Rezept war im 16. Jahrhundert wegen seiner aphrodisischen Wirkung wohlbekannt. Das ging so weit, dass das Züchten der verwendeten Pflanzen in den Gärten der Klöster verboten war.

10 g Salbei,
8 g Pfefferkraut (auch: Bohnenkraut, Bergminze)
5 g Minze

Bereite mit kochendem Wasser einen Tee, mit 1 Kaffeelöffel Honig süßen.

Liebeswein

30 g Zimt
30 g Ginseng
30 g Vanille

Die Gewürze in einem Liter Malaga zwei Wochen lang ziehen lassen und täglich schütteln. Die Flüssigkeit wird dann gefiltert, vier Stunden vor dem Liebesspiel und einmal währenddessen wird dann ein Likörglas voll getrunken.

Likör der perfekten Liebe

10 g Zimt
20 g Zitronenschale
15 g Thymian
5 g Koriander
5 g Muskatblüte
5 g Vanille

In einem Liter Branntwein werden die eingelegten Ingredienzien zwei Wochen lang ziehen lassen. Täglich umrühren!
Dann einen Sirup mit 1 kg Rohzucker in Pulverform in einem halben Liter Wasser vorbereiten. (Wasser und Zucker einige Minuten kochen), das ganze mischen und vor jedem Liebesakt ein Likörlgas voll trinken.

Safransirup
In einem Liter Malaga oder Grenache (Süßwein aus dem Languedoc) 25 zuvor eingeschnittene Safran-Blütennarben acht Stunden lang ziehen lassen und anschließend filtern. Den Safran entnehmen, 1 kg Rohzucker hinzufügen und bei milder Hitze auf die Hälfte eindicken lassen.


Madame Mim


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