Geist – Seele – Bewusstsein – Körper oder Das Eine und die Vielen   Teil II

Als ich als 13-Jähriger das Buch „Himmelskunde für Jedermann“ verschlungen habe, hat mich – daran kann ich mich gut erinnern – ein Bild fasziniert, dass ich nie vergessen habe, an das ich in den darauf folgenden 40 Jahren immer wieder einmal denken musste.

Und nun zur Frage: was eigentlich ist die Seele?

Die Mystik hat schon seit Jahrtausenden eine sehr interessante Antwort. Alle Seelen seien nämlich Anteile – etwas „moderner“ ausgedrückt integrale Bestandteile – oder auch einfach nur Spiegelbilder einer einzigen unteilbaren alles umfassenden (Welt-) Seele, die schon immer war und immer sein wird. Diese Definition der Weltseele ist nicht unmittelbar mit der Vorstellung der „Anima Mundi“ bzw. „Psyche Tou Panthos“ identisch, auch wenn sowohl der lateinische als auch der griechische Begriff wörtlich übersetzt nichts anderes als Weltseele bedeuten. Mit der Anima Mundi verbindet sich die (verwandte) Vorstellung, dass das Universum, der Makrokosmos, analog zum Menschen, dem Mikrokosmos, strukturiert und ein lebendiger beseelter Organismus sei. Davon später mehr.

Die Naturwissenschaft und die Philosophie haben sich mit dem Begriff der Seele schon immer schwer getan.

Beginnen wir also – schon fast obligatorischen – mit den alten Griechen. Tatsächlich sind Vorstellungen von einer unsterblichen und eventuell auch über-individuellen Seele, die bei der Geburt den Körper „betritt“ um ihn beim Eintritt des Todes wieder zu verlassen fast so alt wie die Menschheit.

Aristoteles, war der Meinung, dass es unmöglich sei, gesichertes Wissen über die Seele zu erlangen. Für ihn schien es keine Trennung zwischen Seele und Körper zu geben. Er lehrte, die Seele sei jener Anteil des Menschen, mittels dessen er fühlt, die Welt wahrnimmt, sich in dieser bewegt, sie versteht. Und am Fühlen und Wahrnehmen ist zweifelsohne der Körper beteiligt: Gefühle lösen körperliche Reaktionen aus. Unsere fünf Sinne sind „körpergebunden“: kein Sehen ohne Augen, kein Hören ohne Ohren, kein Tasten ohne Haut, kein Riechen ohne Nase, kein Schmecken ohne Zunge (das Ganze etwas vereinfacht dargestellt ohne Rücksichtnahme auf physiologische Details). Und Verstehen involviert Denken, und wenn nicht schon Aristoteles, so weiß doch zumindest die moderne Naturwissenschaft, dass unser Gehirn unser Denkorgan ist. Also könnte man meinen, Seele und Körper seien identisch. Aber genau das sagt Aristoteles nicht! Er hielt die Seele vielmehr für „das was den Körper bewegt“ (heute würden wir vielleicht sagen „was ihn steuert“) und das kann nicht mit dem Körper identisch sein. Er sagt allerdings auch, es gebe keinerlei Hinweise auf die Existenz einer körperlosen Seele, die Seele sei an den Körper gebunden. Man könnte Aristoteles so interpretieren, dass er die Seele für die unbewegte Bewegerin des Körpers hält, ein Hinweis darauf, dass es noch etwas Anderes gibt als materielle Objekte, die andere materielle Objekte bewegen. Aber man darf Aristoteles nicht so verstehen, dass er meint, die Seele sei entweder ein Etwas, das in unserem Körper eingeschlossen sei, ihn gewissermaßen von innen heraus steuere, noch dass sie ein außerhalb unseres Körpers vorhandenes Etwas sei, das wie auch immer mit ihm verbunden ist. Die Seele, so wie Aristoteles sie versteht, ist nicht messbar oder wägbar und sie ist unteilbar; sie ist überall in unserem Körper; sie ist in jedem noch so kleinen Teil unseres Körpers enthalten. Sie ist nichts Materielles und hat dennoch Substanz; aber es handelt sich eben um eine spezielle Substanz, die nicht bewegt werden kann – eben die unbewegte Bewegerin. Für Aristoteles ist der Körper (die Materie) zunächst einmal Potentia, wir könnten sagen potentielle Energie, wenn auch nicht ganz in dem Sinn, in dem die heutige Physik diesen Begriff verwendet; Potentia, das ist eine Menge von möglichen Aktionen, die von der Seele in faktische Reaktionen, in Bewegung, sprich kinetische Energie umgesetzt werden. Die Seele lässt Möglichkeiten Fakten werden – eine Vorstellung, die gar nicht so antiquiert ist wie sie sich im ersten Moment vielleicht anhören mag.

Die moderne Physik ist nämlich bei ihren Versuchen, die subatomare Welt zu verstehen, auf ein ähnliches Konzept gestoßen. Es spricht einiges dafür, dass die materielle Welt solange als „res potentia“, quasi im Imaginalen, existiert, bis Bewusstsein sie zum Faktum, zur „res facta“ werden lässt; auch davon später mehr.

Aristoteles hat sein Konzept noch um einiges weiterentwickelt; darauf möchte ich allerdings in diesem Essay nicht mehr eingehen. Ich möchte jetzt vielmehr Platos Idee von der Seele schildern.

Plato [i], der übrigens Aristoteles Lehrer und Mentor war und ein Freund und Schüler Sokrates, der im Jahr 399 v.d.Z. durch den Schierlingsbecher ums Leben kam, lehrte, die Seele sei etwas jenseits der materiellen Welt Existierendes und habe nichts mit Fühlen und Gefühlen zu tun. Vielmehr sei die eigentliche Seele der reine Intellekt, die reine Vernunft in einer sowohl ideellen als auch idealen Welt. Unsere menschlichen Seelen seien unvollständige, korrumpierte Kopien dieser einen idealen Seele. Die Seele als der reine Intellekt, als pure Ratio: das mag nun etwas erstaunlich klingen, schließlich wird Plato i.d.R. mit einer idealistischen Philosophie und häufig auch mit der Mystik in Zusammenhang gebracht, aber nicht unbedingt mit Termini wie „die Kraft der Vernunft“. Da denkt man dann schon eher an den modernen naturwissenschaftlichen Rationalismus und Materialismus.

Tatsächlich war Plato der Begründer des Idealismus; wenn man so will, der Erfinder des Konzepts der idealistischen Philosophie oder kurz des idealistischen Konzepts und um diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen, muss ich ein bisschen weiter ausholen.

In der Philosophie der alten Griechen wird der Begriff Ratio, der heute mit Vernunft gleichgesetzt wird, tatsächlich aus dem abgeleitet, was wir heutzutage als Zahlenmystik bezeichnen. Die Kultur des antiken Griechenlands nahm ab dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert ihren Aufschwung und man „entdeckte“, dass der Mensch, genauer gesagt Männer (diese Gesellschaft war – zumindest was Philosophie und Wissenschaft betrifft – patriarchaisch geprägt) über einen Intellekt verfügen, der es ihnen gestattet, die ultimative Wahrheit über die Welt durch den Einsatz eben dieses Verstandes rein rational zu erkennen.

Die griechische Philosophie entwickelte die Logik sowie die Grundlagen der Mathematik, insbesondere der Geometrie und der Arithmetik, auch die Grundlagen der Zahlentheorie, und begann die Natur unter der Annahme, dass diese nach einem „vernünftigen“ Plan funktioniere mittels Logik und Mathematik zu beschreiben.

Die Pythagoräische Schule, so benannt nach ihrem Begründer Pythagoras (der mit dem berühmten a2+b2=c2) erkannte, dass eine Vielzahl von Phänomenen dieselben mathematischen Eigenschaften aufwiesen. Zahlen (gemeint sind hier ganze, positive Zahlen) vor allem Zahlenverhältnisse, galten den Pythagoräern als das grundlegende bzw. allem zugrunde liegende Prinzip der Natur, und diese Zahlen wiederum brachten sie mit geometrischen Figuren (Formen) in Zusammenhang, die sie als die grundlegenden Formen betrachteten, aus denen alle komplexeren Formen zusammengesetzt waren. So entdeckten sie z.B. auch die Harmonielehre und konnten das Verhalten schwingender Saiten (Saiteninstrumente) mittels der Verhältnisse ganzer Zahlen beschreiben. Da sich (fast) alle grundlegenden Formen aus den Zahlen 1, 2, 3 und 4 konstruieren ließen, galten ihnen diese Zahlen als heilig und sie fanden diese überall im damals bekannten Universum. Diese vier Zahlen spielten und spielen immer noch eine grundlegende Rolle in der Musik, in der Astronomie, in der Geografie und in der Metaphysik und sie wurden nicht nur als Abstrakta, sondern als „real existierend“ angesehen, als der Stoff, aus dem die Welt gemacht ist. Diese Überzeugung ging so gar soweit, dass die Pythagoräer glaubten, dass bei den Bewegungen der Himmelskörper Töne entstehen, die so genannte Sphärenmusik, deren Höhe von deren Abständen zur Erde und ihren Umlaufzeiten um diese (geozentrisches Weltbild) bestimmt seien; und die Verhältnisse von Abständen und Umlaufzeiten ließen sich auch wieder durch das Verhältnis ganzer Zahlen ausdrücken. Jedoch sollte die Sphärenmusik für den Menschen nicht hörbar sein.

Das Verhältnis zweier ganzer Zahlen wurde als ration bezeichnet. Von diesem Wortstamm leiten sich Wörter wie rational, und Ratio (im Sinne von Vernunft) ab. In diesem Sinne von „Ratio = Verhältnis zweier ganzer Zahlen“ verstand die griechische Philosophie zu Platos Lebzeiten das Universum rational. Im Englischen wird das Verhältnis zweier Zahlen auch heute noch als ratio bezeichnet.

Übrigens hat Marie-Luise von Franz, eine Mitarbeiterin und Schülerin Carl Gustav Jungs, im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten über die Gemeinsamkeiten und Parallelen zwischen der Jungschen Tiefenpsychologie und der modernen Physik, insbesondere der Quantenmechanik, eine Abhandlung über die Bedeutung der ersten vier ganzen Zahlen (1, 2, 3, 4) als Archetypen verfasst; Archetypen, die auf die grundlegende Einheit von Psyche und Physis, Seele und Körper hinweisen bzw. auf eine zugrunde liegende Entität, die beides umfasst. [ii]

[i] Plato ist die latinisierte Form des griechischen Namens Platon. Ich verwende in diesem Text (bevorzugt) die latinisierte Form.

[ii] Marie-Luise von Franz, Number and Time, Reflections Leading Toward a Unification of Depth Psychology and Physics
Titel der Deutschen Ausgabe: Zahl und Zeit, Psychologische Überlegungen zu einer Annährung von Tiefenpsychologie und Physik

Ende Teil II


Questing Wolf


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