Betreut von Anufa
Bach-Blüten-Therapie
Fast jeder von uns hat den Begriff "Bach-Blüten" schon einmal gehört oder gelesen. Sternenelfe hat uns hier für diejenigen, die an Basiswissen interessiert sind, einige Fakten zusammengestellt
.

Edward Bach
Bach wirkte in seinem Leben als sehr erfolgreicher Bakteriologe und Homöopath. Er orientierte sich unter anderem auch an Hahnemann, Hippokrates und Sokrates. Er gab eines Tages seine gut gehende Praxis auf und widmete sich der Suche nach einer "einfacheren, natürlichen Heilmethode", bei der nichts verändert oder zerstört werden braucht.

Bachs Blüten-System unterscheidet sich von anderen subtilen Methoden durch folgende Punkte:

Der geistige Ansatz seiner Therapie wurzelt in einem übergeordneten Bezugssystem, das über die Grenzen der menschlichen Einzelperson hinausgeht. Das wiederum führt zu einer neuen Form der Diagnose, die sich ausschließlich an disharmonischen seelischen Zuständen orientiert.

Bach setzt die Energie der Blüten aus ihrer materiellen Form durch ein einfaches und natürliches Verfahren frei. Das führt auf direktem Wege - also nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip - zu einer harmonisierenden Wirkung der Blüten-Konzentrate.

Diese harmlose Wirkungsweise macht die Segnungen des Bach-Systems einer viel größeren Zahl von Menschen zur Vorbeugung und Selbstheilung zugänglich als andere Methoden. Da es sich bei den von Bach beschriebenen Zuständen um die Folgen allgemeinmenschlicher Charakterschwächen, aber nicht um seelische Krankheitssymptome, handelt, braucht man keine medizinische Ausbildung, um erfolgreich arbeiten zu können. Man benötigt menschliche Reife, eine gute Auffassungsgabe, Denk- und Erkenntnisfähigkeit, sowie natürliche Empathie.


Wie die Bach-Blüten wirken können

Eine naturwissenschaftlich voll befriedigende Erklärung der Wirkungsweise gibt es derzeit noch nicht. Es können aber Hypothesen aus den Bereichen der Molekularchemie, Informatik, Kybernetik und Psychoneuroimmunologie anwendbar sein.


Die Interpretation von Bach
"Bestimmte wildwachsende Blumen, Büsche und Bäume höherer Ordnung haben durch ihre hohe Schwingung die Kraft, unsere menschlichen Schwingungen zu erhöhen und unsere Kanäle für die Botschaften unseres spirituellen Selbst zu öffnen; unsere Persönlichkeit mit den Tugenden, die wir nötig haben, zu überfluten und dadurch die (Charakter)-Mängel auszuwaschen, die unsere Leiden verursachen. Wie schöne Musik und andere großartige Dinge, sind sie in der Lage, unsere ganze Persönlichkeit zu erheben und unserer Seele näher zu bringen: Dadurch schenken sie uns Frieden und entbinden uns von unseren Leiden. Sie heilen nicht dadurch, dass sie die Krankheit direkt angreifen, sondern dadurch, dass sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres Höheren Selbst durchfluten, in deren Gegenwart die Krankheit hinweg schmilzt wie Schnee an der Sonne. Es gibt keine echte Heilung ohne eine Veränderung in der Lebenseinstellung, des Seelenfriedens und des inneren Glücksgefühls."

Bach geht von folgenden Voraussetzungen aus: Schöpfung und Schicksal

Der Mensch ist Teil eines größeren Schöpfungsgedankens.
Jeder Mensch ist einerseits ein unverwechselbares Individuum und andrerseits durch diese individuellen Eigenschaften ein essentieller Teil des größeren Ganzen.
Jeder von uns ist auch mit allem verbunden, und zwar durch eine gemeinsame, übergeordnete Energieschwingung (Gott, kosmisches Prinzip, universelles Lebensprinzip,...).
Die Entwicklung des Einzelnen folgt einer inneren Gesetzmäßigkeit.
Jeder Mensch hat eine unsterbliche Seele und eine sterbliche Persönlichkeit. Eng verbunden mit der Seele ist das Höhere Selbst, der Vermittler zwischen Seele und Persönlichkeit.
Die Seele kennt, im Gegensatz zur Persönlichkeit, den jeweiligen Auftrag des Menschen und hat den Drang, diesen Auftrag mit Hilfe des Höheren Selbst durch die Persönlichkeit auszudrücken und konkret in die Realität umzusetzen.
Die Potentiale, die unsere Seele verwirklichen möchte, sind aber nicht konkreter Natur. Es sind ideelle Qualitäten, z.B. Sanftmut, Stärke, Weisheit, Freude,..
Werden diese Potentiale nicht verwirklicht, kommt es früher oder später zum entgegengesetzten Gefühl (Freude versus Ärger). Diese Mängel sind die wahren Ursachen für Krankheiten - Disharmonie.
Da jeder Mensch das unbewusste Verlangen nach einem Leben in Harmonie hat, denn die Natur ist immer bestrebt, den effizientesten Energiezustand herzustellen.


Gesundheit und Krankheit
Gesundheit: Die Persönlichkeit handelt im Einklang mit ihrer Seele.
Krankheit: Überall dort, wo die Persönlichkeit nicht durch ihre Seele mit dem großen kosmischen Energiefeld verbunden ist, herrscht Disharmonie, Energieverlust. Diese Zustände setzen sich fort vom Feineren zum Festeren und manifestieren sich zuerst als negative Gemütsstimmung, später als körperliche Krankheit. Die körperliche Krankheit ist das letzte Korrektiv.

Nach Bach gibt es nur zwei wirkliche Gründe für Krankheit, nämlich

1. 
Die Persönlichkeit handelt nicht in Übereinstimmung mit der Seele. Im extremsten Fall erkennt die Persönlichkeit gar nicht mehr die Existenz der Seele an.
2. 
Dadurch verstößt die Persönlichkeit automatisch auch gegen das Prinzip der Einheit. Auch wenn man versucht, einem anderen Wesen, entgegen dessen Absicht, seinen eigenen Willen aufzuzwingen. Damit behindert man nicht nur die Entwicklung des anderen Wesen, sondern stört gleichzeitig auch den Entwicklungsprozess der gesamten Menschheit. (Beispiel: Mensch ist habgierig. Habgier führt zu einem Streben nach Macht, und ist damit eine Verneinung der Freiheit und Individualität jeder Seele. Verharrt man in diesem "Mangel" sind das Ergebnis Krankheiten, die den Leidenden zum Sklaven seines eigenen Körpers machen und das Ausleben seiner Wünsche hindern.)


Der therapeutische Ansatz von E. Bach

Bach geht vom Gesetz der Seele, also von einem übergeordneten Ursachenbereich aus.
Er orientiert sich ausschließlich an negativen seelischen Zuständen, nicht an körperlichen Symptomen.
Diese negativen Seelenzustände werden nicht als Symptomträger bekämpft, sondern durch positive Seelenzustände ersetzt.

Wie? Die verwendeten Blüten stammen von bestimmten Pflanzen höherer Ordnung, jede von ihnen verkörpert ein bestimmtes Seelenkonzept. Sie schwingt in einer bestimmten Schwingungsfrequenz. Jedes dieser pflanzlichen Konzepte stimmt mit einem bestimmten menschlichen Konzept überein. Herrscht in einem menschlichen Konzept eine Disharmonie, so kann die Blüten-Essenz Kontakt aufnehmen und es mit ihrer eigenen harmonischen Schwingungsfrequenz harmonisieren. Die Bach-Blüten-Essenz ist eine Art Katalysator zwischen Seele und Persönlichkeit.


Die neue einfache Methode des Potenzierens
Alle Pflanzen sind ungiftig, dienen nicht zur Nahrung und gelten meist als Unkraut. Wichtig ist, dass diese Pflanzen nur wildwachsend an ganz bestimmten Stellen gesammelt werden. Das Verfahren des Potenzierens gab es bereits bei den Indianern, die Sonnenmethode und die Kochmethode.

Die Sonnenmethode verwendet man bei allen Blumen, die im späten Frühling oder im Sommer blühen. Dabei werden an einem sonnigen, wolkenlosen Morgen die Blüten gepflückt - nie direkt angefasst. Dann wird eine Schüssel mit Quellwasser mit Blüten bedeckt und in der Sonne stehen gelassen. Dieses Wasser wird mit Alkohol versehen und in Essenzflaschen gefüllt.
Die Kochmethode wird für alle anderen Blüten verwendet. Gesammelt werden sie wie bei der Sonnenmethode, nur werden sie dann mehrfach ausgekocht, gefiltert und abgefüllt.


Einfachheit - das Grundprinzip des Bach-Blüten-Systems
Der Mensch ist Teil eines Ganzen, das letztlich von einem einheitlichen und einfachen Schöpfungsprinzip regiert wird. Mit diesem Bewusstsein kann man hinter jeder scheinbaren Kompliziertheit die Einfachheit entdecken.


Die 38 Bach-Blüten und ihre Indikationen
Die zwölf Heiler

Als E. Bach seine Wanderung begann entdeckte er zuerst die Gauklerblume (Mimulus) und das Springkraut (Impatiens), beides ursprünglich auf den Britischen Inseln nicht heimische Pflanzen. Danach noch zehn andere Blüten. In der Reihenfolge der Blüten finden wir auch Bachs persönlichen Seelenweg wieder.

Mimulus - gefleckte Gauklerblume (Spezifische Ängste, die man nennen kann)
Impatiens - drüsentragendes Springkraut (Ungeduldig, leicht gereizt)
Clematis - weiße Waldrebe (Tagträumer, mit den Gedanken ganz woanders)
Agrimony - Odermenning (Man versucht, quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und Sorglosigkeit zu verbergen)
Chicory - Wegwarte (Besitzergreifende Persönlichkeitshaltung, die sich übermäßig einmischt und manipuliert. Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung und bricht in Selbstmitleid aus, wenn man seinen Willen nicht bekommt.)
Vervain - Eisenkraut (Im Übereifer, sich für eine gute Sache einzusetzen, treibt man Raubbau mit seinen Kräften)
Centaury - Tausendgüldenkraut (Schwäche des eigenen Willens, Überreaktion auf die Wünsche anderer, seine Gutmütigkeit wird leicht ausgenutzt, kann nicht nein sagen)
Cerato - Bleiwurz (Mangelndes Vertrauen in die eigene Intuition)
Scleranthus - einjähriger Knäuel (Unschlüssig, sprunghaft, innerlich unausgeglichen - " Grashüpfer ")
Water Violet - Sumpfwasserfeder (Zeitweise: innere Reserviertheit, stolze Zurückhaltung, isoliertes Überlegenheitsgefühl)
Gentian - Herbstenzian (Skeptisch, zweifelnd, pessimistisch, leicht entmutigt)
Rock Rose - gelbes Sonnenröschen (Terror- und Panikgefühle, äußerst akute Angstzustände)

Die sieben Helfer
Nachdem Bach die 12 Heiler gefunden hatte, entdeckte er, dass diese Blüten bei hartnäckigen Fällen zu keinem Erfolg führen. Menschen, die sich in ihr Schicksal gefügt haben, brauchen stärkere Pflanzen, und zwar solch, die in großen geschlossenen Ständen ganze Landschaften dominieren, oder solche, die von stattlichem Wuchs oder Farbenpracht sind. Diese sieben Pflanzen spielen auch in der keltischen Überlieferung und im Brauchtum eine große Rolle. Nach dieser Entdeckung entwickelte Bach auch die "Rescue - Notfalltropfen", die er bei allen akuten Notfällen einsetzte.

Gorse - Stechginster (Ohne Hoffnung, völlig verzweifelt)
Oak - Eiche (Der niedergeschlagene und erschöpfte Kämpfer, der trotzdem tapfer weitermacht und nie aufgibt)
Heather - schottisches Heidekraut (Selbstbezogen, völlig mit sich beschäftigt, braucht ständig Publikum)
Olive - Olive (Völlig erschöpft, extreme Ermüdung von Körper und Geist)
Rock Water - Wasser aus heilkräftigen Quellen (Strenge und starre Ansichten, unterdrückte Bedürfnisse, man ist zu hart zu sich)
Vine - Weinrebe (Dominierend, ehrgeizig, machthungrig)
Wild Oat - Waldtrespe (Unbestimmtheit in den Zielvorstellungen, Unzufriedenheit, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet)

Baumkräfte
E. Bach widmete sich nun seinen Patienten. Er stellte sogar drei Assistenten an und erwarb ein weiteres Haus, um allen Verpflichtungen nachzukommen. Bach wurde immer sensibler, er spürte manchmal schon Stunden bevor Patienten das Zimmer betraten ihre Schmerzen. So wurde ihm klar, dass es noch weitere Pflanzen geben mußte. Er fand sie über unerwartete negative Seelenstimmungen mit qualvollen körperlichen Begleiterscheinungen, die erst verschwanden, wenn er das korrespondierende Heilmittel fand. Diesmal fand er die Blüten bei den Bäumen - Parallele zu Merlin.
Bach lebte wie ein wahrer Druide, er überließ die Vergütung seiner Hilfe dem Ermessen der Patienten. Die Ärztekammer wollte ihm deshalb auch die Approbation entziehen, aber Bach kümmerte das wenig, denn er hatte mit der engen Schulmedizin bereits gebrochen. Am Tag der Maria Himmelfahrt 1935, dem altkeltischen Erntetag, brachte er seine Lebensernte - die letzte Blüte - heim. Im September 1936 erschien die endgültige Fassung seines Werkes, im November schlief er friedlich ein.

Cherry Plum - Kirschpflaume (Angst davor, innerlich loszulassen; Angst, vor seelischen Kurzschlusshandlungen)
Elm - Ulme (Das vorübergehende Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein.)
Pine - Schottische Kiefer (Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, Mutlosigkeit)
Larch - Lärche (Erwartung von Fehlschlägen durch Mangel an Selbstvertrauen, Minderwertigkeitskomplexe)
Willow - gelbe Weide (Innerer Groll, Verbitterung)
Aspen - Espe (Unerklärliche, vage Ängstlichkeiten, Vorahnungen, geheime Furcht vor irgendeinem drohenden Unheil)
Hornbeam - Hainbuche (Müdigkeit, mentale Erschöpfung, als vorübergehender oder länger andauernder Zustand)
Sweet Chestnud -Edelkastanie (Tiefste Verzweiflung)
Beech - Rotbuche (Kritiksucht, Arroganz, Intoleranz)
Crab Apple - Holzapfel (Man fühlt sich innerlich oder äußerlich beschmutzt, unrein oder infiziert)
Walnut - Walnuss (Verunsicherung, Beeinflussbarkeit und Wankelmut während entscheidender Neubeginnphasen im Leben)
Chestnud Bud - Knospe der Rosskastanie (Man macht immer wieder die gleichen Fehler, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet hat)
White Chestnud - Rosskastanie (Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht los; innere Selbstgespräche)
Red Chestnud - Rote Kastanie (Übertriebene Sorge um das Wohlergehen anderer)

Die Krönung
Bach entdeckte noch 1935 zwei Sträucher, eine Liane und zwei blühende Kräuter. Sie spielten bei den Druiden eine große Rolle, denn sie verkörperten Weisheit, das Yin-Yang des abendländischen Weltbildes, den irdischen und den kosmischen Aspekt des Höheren Selbst, des Heilands.
Diese Blüten bilden den Schlussstein, der das Werk Bachs krönt.

Holly - Stechpalme (Eifersucht, Misstrauen)
Honeysuckle - Geißblatt (Sehnsucht nach Vergangenem, lebt nicht in der Gegenwart)
Wild Rose - Heckenrose (Innere Kapitulation, Apathie)
Star of Bethlehem - doldiger Milchstern (Schockblüte)
Mustard - wilder Senf (Perioden tiefer Melancholie kommen und gehen ohne erkennbare Ursachen)


Wie finde ich die richtige Bach-Blüte?

Erst Selbstklärung, dann Fremddiagnose
Nur da, wo man sich selbst versucht, kann man andere erst verstehen. Erfahrene Bach-Behandler empfehlen, die Blüten mindestens ein Jahr an sich selbst kennen zulernen, bevor man sich mit der Diagnose für andere Menschen bemaßt. Wie erlebe ich die Wirkung der Blüten; es ist beruhigend zu wissen, dass man auch bei unzulänglicher Eigendiagnose nichts falsch machen kann. Wenn eine Blütenfrequenz nicht passt, dann findet sie keine Resonanz in unserem energetischen System. Sie bewirkt also gar nichts, im Gegensatz zu grobstofflichen Medikamenten.
Die Arbeit mit den Bach-Blüten leitet einen intensiven Prozess der Selbstbegegnung ein. Dabei sollte man prüfen, ob nicht gerade die Blüte, mit der man am wenigsten anfangen kann, die ist, die man am dringendsten braucht. Im Regelfall erkennt man m Verlauf der Eigentherapie die Probleme, die nach dem Lebensplan jetzt erkannt werden sollen und jetzt auflösbar sind. Erfahrungsgemäß werden die in der Entwicklung entstandenen Blockaden aufgearbeitet, und zwar in rückwärtiger Reihenfolge. Diesen Vorgang kann ich bestätigen, denn ich arbeitete zuerst sehr lange an den Problemen, die (scheinbar) durch den Verlust meines Vatis akut wurden. Durch die Einnahme der Blüten wurden mir viele Zusammenhänge klar, und ich arbeitete mich langsam in meine Kindheit vor. Parallel zu meiner Schwangerschaft arbeitete ich dann an den " Problemen ", die in meiner eigenen pränatalen Zeit entstanden sind. Vieles wurde mir sehr schmerzhaft bewusst, aber ich sehe heute die Dinge anders und kann vieles verändern. Meine Lebenseinstellung hat sich geändert und ich bin sensibler geworden. Begebe ich mich in Disharmonie, finde ich schneller als früher zur Harmonie zurück.

Die Diagnose für andere
Wichtig ist, dass man selbst in Harmonie lebt, mit der Kraft der Liebe arbeitet und eine Anleitung zur Selbstheilung gibt. Wichtigstes Ziel ist die Stimulation des Höheren Selbst, damit es sich selbst heilen will.

Diagnose durch Gespräch:
Falls der andere nicht von selbst von seinen Problemen erzählt, sollte man sich vorsichtig über folgende Fragethemen vorwagen: Lebenseinstellung, Sicht der eigenen Person, Lebensgeschichte, Beruf, Familienstand.
Ebenso geben auch Gestik, Mimik, Körpersprache, die Sprache Auskunft über die Person.

Sensitive Techniken:
Einige Menschen haben die Fähigkeit, die richtigen Blüten mit Hilfe von sensitiven Techniken zu bestimmen, die auf der Ebene der Körperintuition arbeiten. Sie sollen jedoch nie als Ersatz für ein Gespräch dienen.
Vorteile: Abwesenheit des Patienten, stagnierende Behandlung, zusätzliche Absicherung, individuelle Dosierung,..
Nachteile: Unsicherheitsfaktor durch die jeweilige Verfassung des Behandlers, man nutzt nicht alle seine Fähigkeiten aus, kann manipulieren.

Gerade in akuten Situationen vertraue ich oft auf meine innere Stimme, denn dann finde ich für mich selbst oder auch für Menschen, die mir sehr nahe stehen, intuitiv die richtige Blüte.
Mein zweijähriger Sohn Patrick ist in dieser Diagnosetechnik ein "Genie". Wenn meine Freundin, ihre Kinder oder ich mit den Blüten arbeiten, teilt er uns die Blüten zu, mit sichtlicher Begeisterung. Bisher haben alle Blüten mit der Selbsteinschätzung übereingestimmt. Meine Erklärung für dieses Phänomen ist seine noch aufrechte Verbindung mit dem Höheren Selbst und der uns alle verbindenden Einheit. Außerdem "kennt" er die Blüten seit der Fötalzeit.


Die Bach-Blüten in der Praxis
Zubereitung: Die vom Bach-Center gelieferten Flaschen sind Konzentrate und müssen vor Gebrauch verdünnt werden. Die Standardverdünnung für ein Pipettenfläschchen ist ca. 1 Tropfen auf 10 ml, ¾ Wasser ( Quellen- ) und ¼ Alkohol (Konservierung).
Dosierung: Standard ist mindestens viermal täglich, vor dem Essen. In Akutsituationen alle 10 - 30 Minuten bis eine Besserung eintritt.

Andere Anwendungsmöglichkeiten: Umschläge, Bäder


Erfahrungen zur Anwendung
Reaktionsformen: Bei sensiblen Menschen kann man die Wirkung bereits Sekunden nach der Einnahme an den Augen erkennen (die Augen sind der Spiegel der Seele).
Im Verlauf der Einnahme reagiert der Mensch auf die Blüten seinem Typ gemäß, wer im Alltag zu dramatischen Verarbeitung der Erlebnisse neigt, reagiert auch auf die Blüten sehr dramatisch. Menschen, die den nichtmateriellen Dingen offen gegenüberstehen, sprechen schneller an als Menschen, die rein materiell denken. Bei chronischen Dingen braucht man die Blüten oft über einen sehr langen Zeitraum, ich brauchte Honeysuckle 2 Jahre lang.

Nebenwirkungen: Hin und wieder intensivieren sich nach der Ersteinnahme die Symptome. Denn was man verdrängt hat, kommt plötzlich voll ins Bewusstsein. Aber es taucht aus dem Unterbewussten nie mehr auf, als man im Moment fähig ist zu verarbeiten.

Scheinbare Fehlschläge:

Krankheit als Lernchance, ein Abklingen würde den ganzen Sinn und Zweck dieser Krankheit zunichte machen.
Unpassender Zeitpunkt
Der Kranke möchte nichts verändern - die Beschwerden sind zu nützlich.
Ablehnung der Blüten
Zu wenig Ausdauer


Bach-Blüten in Verbindung mit anderen Therapieformen
Bach-Blüten können sehr gut mit allen holistischen Therapieformen kombiniert werden.
Sehr fruchtbar ist eine Kombination von Psychotherapie und Bach-Therapie. Nichttherapiefähige Personen werden nach einer Behandlung mit Bach-Blüten therapiefähig.
Die Bach-Blüten vertragen sich mit jedem Medikament, auch mit homöopathischen Hochpotenzen und Psychopharmaka. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade Psychopharmaka in ihrer Wirkung intensiviert werden und vielfach auf Wunsch der Patienten nach und nach von selbst aufgegeben werden. Gerade diese Wirkung ist von Vorteil in der Therapie von behinderten Menschen.

Bach-Blüten bei Schwangeren, Babys und Kindern.
Eine Bach-Blüten-Therapie in der Schwangerschaft harmonisiert nicht nur die werdende Mutter, sondern kommt auch dem Kind zugute. Es ist schon vorgekommen, dass Frauen mit der Neigung zu Fehlgeburten das Kind zum erstenmal behielten.
Jede Geburt, wie leicht sie auch immer war, ist für Mutter und Kind ein energetischer Schock. Hier hilft Star of Bethlehem.
Die positive Wirkung der Blüten während der Schwangerschaft, der Wehen und der Geburt kann ich nur bestätigen. Trotz langandauernder Krampfwehen ( 3 Tage ) war die eigentliche Geburt sehr kurz, schmerzfrei und wunderschön. Nach einer kurzen Nachtruhe konnte ich bereits am nächsten Morgen meine kleine Familie selbst versorgen. Die geistige Begleitung durch meine Familie und meine Hebamme spielte dabei natürlich auch eine große Rolle.
Babys und Kinder reagieren sehr viel besser und schneller als Erwachsene auf die Blüten. Sie sind oft so sensibel, dass sie die richtige Blüte durch Ziehen der Blüten-Flasche erkennen. Da der Kanal zu ihrer Seele noch offen ist, genügen eine niedrige Dosierung und kurze Intervalle bei der Einnahme.

Quellen:
Bach-Blütentherapie. Theorie und Praxis.
von Mechthild Scheffer
Broschiert - 335 Seiten - Heyne
Erscheinungsdatum: Mai 2000
ISBN: 3453171233

Edward Bach. Entdecker der Blütentherapie. Sein Leben, seine Erkenntnisse.
von Nora Weeks und Mechthild Scheffer
Gebundene Ausgabe - 148 Seiten - Hugendubel
Erscheinungsdatum: Dezember 1996
ISBN: 3880347123


Sternenelfe


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