Das BBnC - die Geschichte

Wenn wir an das BBnC oder auch besser bekannt als Bell, Book and Candle denken – erinnern wir uns an viele wundervolle Hexentreffen und Zusammenkünfte, die sowohl lehrreich als auch vernetzend waren.

James Vermont, der Veranstalter dieser Treffen, zog sich 2008 aus dem aktiven Planungsgeschehen zurück und umreißt in diesem Artikel kurz den Werdegang des Festes, sowie seine Pläne für die Zukunft. Das WurzelWerk sagt Danke für diese spannende Artikelspende!

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Das österr. Hexentreffen - Der Anfang

Irgendwann, im Frühjahr 2000 wurde im damaligen Forum der „Hexen von Wien", der Ruf nach einem Österreich-weiten Treffen laut. Zu dem Zeitpunkt war ich nicht nur frisch verliebt, sondern auch noch nicht lange im Hexentum unterwegs. Nina, die ich ein paar Monate zuvor in besagtem Forum kennen gelernt hatte, war Feuer und Flamme für die Idee und meinte kurz: „Warum organisieren wir nicht einfach dieses Treffen?". Ich hatte dem nichts entgegen zu setzten – war ich doch ebenfalls begeistert von der Idee - und machte mich sogleich auf die Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort.
Fündig wurden wir in Zwettl, Niederösterreich. Dort unterhielt Günther Lassi (besser bekannt als "Merlin") eine „Hexenausstellung" im Dürnhof. Er hatte die Idee eines Hexenmarktes und so fanden im August 2001 erstmals Merlins Hexenmarkt und unser Hexentreffen gemeinsam statt.

Mir war damals noch nicht bewusst, wie wichtig derartige Treffen für Menschen sind, die sich mit Magie, Heidentum, Hexentum, udgl. sind. Antworten auf Fragen zu bekommen, zu wissen, dass man nicht alleine ist, mit seinen Ansichten und Problemen. Mir persönlich hat das sehr viel Selbstvertrauen in meine Wahrnehmung und meinen Weg gegeben. Aber die Treffen haben auch so manchen Irrtum berichtigt, dem ich unterlegen war. Als ich damals den Beschluss für die Organisation diesen Treffen gefasst hatte, war es mir wichtig, den Menschen hinter den Monitoren persönlich Gegenüber zu stehen. Ich war neugierig und voller Vertrauen und Euphorie. An das erinnere ich mich immer gerne zurück.
Unbewusst habe ich damals den Grundstein für meinen weiteren Weg gelegt. Und unbeabsichtigt bin ich damals so manchen Menschen auf den Schlips getreten. Aber es wäre nicht ich, wäre das nicht passiert *g*

Nach dem Hexentreffen 2002 trennten sich die Wege von Günther Lassi, dem Dürnhof und mir. Grund dafür war, dass die Infrastruktur für die Besucher des Treffens nicht ausreichte. Auch beendete Günther seine Ausstellung an dem Standort.. Mit der Entscheidung, das Treffen alleine weiterzuführen, war er zwar einverstanden, doch für mich bedeutete es einen großen Schritt, der mir nicht leicht fiel. Was folgte war das „Bell Book & Candle" (kurz: „BBnC") von 2003 bis 2008 (mit Ausnahme 2005).


Das "Bell Book & Candle" (BBnC)

Die Abkürzung steht für „Bell Book & Candle“ und die ist der Name einer Veranstaltungsreihe, die ich von 2003 bis 2008 organisiert habe (mit Ausnahme 2005). Das Konzept sah einen großen Markt, mit einem parallel dazu stattfinden Treffen vor. Abgerundet wurde das Ganze mit Vorträgen, Workshops und Musik. Inhaltlich richtete sich die Veranstaltung an Menschen, die sich für naturbezogenen Spiritualität, ein ganzheitliches Weltbild und feinstoffliches Arbeiten interessieren. Das Ganze war also, wenn man so will, eine Fachveranstaltung – das Treffen, eine Fortsetzung des „österr. Hexentreffens“. Bei der Umsetzung halfen mir ein wechselndes Team aus freiwilligen Helfern und mein bester Freund Markus. Was eingenommen wurde, wurde wieder in die Veranstaltung investiert – meistens in Form von Equipment und Dekomaterialien.

Das ganze fand statt am Gelände der Hexenstubn in Viktring bei Klagenfurt am Wörthersee. Ein ehemaliger Campingplatz, der unter Anderem für einen Riesenflohmarkt Heimstätte ist. Die Gastronomie übernahm das Team der Hexenstubn, welches uns sehr unterstützte. Mir oblag Planung, Organisation, Marketing, Technik und Finanzierung für die Veranstaltung – Quasi: „alles Andere“.2003 hatten wir 12 Händler und 500 Besucher. 2008 war es mehr als das Doppelte. Mehr ging meiner Meinung nach einfach nicht im Alleingang.

Mir war immer wichtig, echten, offenen und fundierten Inhalt, zu bieten. Egal ob bei Programm, oder Händlern. Das bedeutete auch, auf die breite Masse zu verzichten und jenes Publikum zu erreichen, das sich wirklich für die Materie interessiert. Auch sollte der Geist des Hexentreffens gewahrt bleiben. Sprich: Raum für Begegnung und Vernetzung. Dazu war mir wichtig, ein offenes Publikum zu haben, das es wagt aus sich raus auf andere Besucher zuzugehen.

Mir der Veranstaltung aufzuhören fiel mir zuerst nicht leicht. Den Entschluss musste ich bereits im Frühjahr 2008 treffen – da war mir der Grund bei Weitem noch nicht klar. Ich vertraute also meinen Geistern. Dass ich im September 2009 heiratete und im Jänner 2010 Vater wurde, war da noch nicht absehbar! Am Ende hat es sich als richtig erwiesen, die Arbeit ruhen zu lassen. Denn was folgte, war ein Totalumbau meines Lebens.
Das wars aber noch nicht. Es gibt ein Leben für mich nach dem BbnC.


Das österr. Hexentreffen nach 2008 - Zurück zu den Wurzeln

So ganz konnte ich mich doch nicht aus der Arbeit und der Szene zurückziehen. Vor allem wollte ich nicht, dass das Hexentreffen aufhört. 2009 fand das Treffen auf einer Burgruine bei Voitsberg statt. Organisatorin des Treffens war Doris. Die hatte bereits Erfahrung mit derartigen sozialen Zusammenkünften und so konnten Stefanie, meine Frau und ich entspannt einen Doppelspiralenworkshop beisteuern. Am Lagerfeuer wurde gekocht, in der Burgküche wurde geplaudert und im Hof war der Geister der vergangenen Jahre spürbar.

2010 war Dimnara Organisatorin des österr. Hexentreffen. Es war das Zehnte! Nach fünf Jahren gastierte das Treffen wieder auf der Schaunburg in Oberösterreich, bei Eferding. 2005, als meine Jobsituation nicht klar war, übernahm sie das Treffen um die Tradition zu wahren – wofür ich ihr sehr dankbar bin. Damals war es kein angenehmes Treffen für mich. Doch jetzt blicke ich mit Spannung nach vorne...

 


James Vermont


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