Die Magie der Masse   Teil II
Von Prozessionen und Demonstrationen
Eine persönliche Beobachtung von Mc Claudia garniert mit Fotos von Dagaz.

Wir marschieren nun zu viert am Ring Richtung Heldenplatz, und ich bemerke, dass die übermächtigen Absperrungen zur Hofburg verschwunden sind. Wir können durch das Burgtor marschieren – für mich immer wieder ein Höhepunkt bei jeder Demo, deren Route zum Heldenplatz führt. Als wir uns den dorischen, pompösen Säulen nähern, erfüllt mich ein Hochgefühl, als wäre ich Hohepriesterin bei einer antiken Prozession, auf dem Weg zum Tempel und zu den Opferfeiern. Es ist unglaublich. Stolz trage ich meine Friedensfahne, die sanft im Wind weht, und deren Regenbogenfarben in der langsam sinkenden Abendsonne leuchten. Die Abendsonne steigert noch mein Hochgefühl, denn Sonnenuntergänge tragen seit jeher mein Herz zu einem Gefühl tiefer Glückseligkeit.


In der Hofburg

Die Architektur der Hofburg ist bestens geeignet für Versammlungen. Sie vermittelt ein Gefühl der Größe, Würde und Freiheit. Das macht vielleicht die halbkreisförmige Ausformung der barocken Gebäude aus, die den Heldenplatz noch größer erscheinen lassen. 1938 hat Hitler hier vor einer Viertelmillion Menschen eine Ansprache gehalten, so kommt mir der unmotivierte Gedanke, als ich so ganz nebenbei zu einem italienischen Partisanenlied, das aus dem Lautsprecher des Wagens der Sozialistischen Linkspartei dröhnt, tanze. Und heute sind WIR hier. Zwar keine Viertelmillion, aber immerhin genug, um den Heldenplatz mit unserem bunten Treiben zu füllen. Es gefällt mir außerordentlich gut, dass eine Kulisse, die für elitäre politische Paraden und Ansprachen der Machthaber gebaut wurde, nun uns Leuten von der Straße als visuelle Trägerin unseres Anliegens um eine friedlichere und gerechtere Welt dient. Vor lauter Hochgefühl tanze ich zu der tollen Musik und schwinge meine Fahne im Abendsonnenlicht. Neben mir ist ein alter Kommunist mit einer roten Fahne. Wir schwingen uns ein, auf das Treiben, auf die Energien. Unsere Fahnen wehen zusammen im Gleichklang. Ein friedliches Gefühl von absoluter Harmonie durchflutet mich. Es ist einer dieser Momente, die von mir aus ewig dauern könnten. Meine Göttin berührt mein Herz. Denn wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn das nicht das Gefühl der unio mystica ist, welches Gefühl ist es dann? Es braucht kein spezielles Ritual, um die Einheit mit dem Göttlichen zu erlangen. Sowas kommt plötzlich, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Und dann umso intensiver.

Ich schwinge meine Fahne, für Sekunden eins mit dem Universum seiend. Ich schwinge Harmonie und Frieden. Ich schwinge und tanze, vor mir fliehen die letzten braunen Energien des Heldenplatzes bis ans Ende der Welt. Die Macht von 20.000 Menschen schwingt mit mir. Unbewusst schicke ich den Frieden in die Welt. Weit weg, dort wo Bitternis, Armut, Terror, Diktatur, Unterdrückung herrschen. Ich will, dass mein Glücksgefühl all jenen Hoffnung gibt, die keine Hoffnung mehr haben. Ich umarme die Welt mit dem Gefühl tiefen Friedens. Für einen Augenblick. Und ich wünsche mir vergeblich, dass ich durch diesen Augenblick die Welt retten könnte. Die Realität holt mich ein. Mit Magie alleine ist die Welt nicht zu retten. Leider. Ich nicke dem alten Kommunisten neben mir anerkennend zu und gehe zurück zu meinen Freund/innen. Weitermarschieren, weg von dem sonnigen Platz, hinein in die engen Gassen der Innenstadt.


Macht und Demonstration
Als wir zum Bundeskanzleramt kommen, sagt der Veranstalter etwas durchs Mikrofon, das mir so bei einer Demo noch nie zu Ohren gekommen ist: Er bedankt sich bei der Exekutive für ihre friedliche Zurückhaltung! Ich finde das gut, denn das zeugt von gegenseitigem Respekt.

Nachdem wir auch das Bundesministerium für Inneres passiert haben, machen wir in der Nähe der U-Bahn-Station eine nächste Pinkelpause. Während Dagaz und die Bekannte das WC suchen, warte ich mit Flora neben dem Demonstrationszug. Plötzlich trabt eine ganze Reihe vollbewaffneter Polizist/innen an, einer hinterm anderen, mit RMS-Stöcken und Plastikschilden, mit Kampfoveralls und Helmen ausgerüstet. Sie bauen sich zwischen uns und der Demonstration auf und lassen nur nach einigem Bitten und Betteln einen Mann mit seinem kleinen Kind durch, der die Demonstration verlassen will. Warum der plötzliche Aufzug stattfindet, weiß kein Mensch. Die friedliche Stimmung mischt sich mit einem gewissen Unbehagen, das mich ob des plötzlichen martialischen Auftritts unserer Gesetzeshüter überkommt. Ich tausche mit Flora Gedanken über die Befindlichkeit dieser Polizisten aus. Ihnen muss sichtlich verflucht heiß sein in ihren Rüstungen, die mich an die Ninja-Turtles erinnern und auch an meine frühere Motorradzeit, wo ich bei 30°C in voller Ledermontur mit Helm unterwegs war und wie ein Schwein schwitzte (wohl wissend, dass Schweine ja nicht schwitzen, aber das sagt man halt so). Ich schaue einigen Exekutivbeamten ins Gesicht. Der Schweiß rinnt ihnen in Strömen herunter. Nicht zu beneiden. Irgendwie überkommt mich sogar Mitleid, auch wenn diese Herrschaften einen ziemlich aggressiven Eindruck machen. Ich hoffe inständig, dass die nichts Schlimmes vorhaben. Meine Hoffnungen werden, Sulis sei Dank, bestätigt, und kaum, dass Dagaz und seine Begleiterin vom Klo zurückkommen, marschieren die Polizei-Turtles auch schon weiter und geben uns den Weg wieder frei, so dass wir uns in den Demo-Zug einreihen können.

Die Sonnengöttin sinkt weiter und ist bald hinter den Fassaden der schönen Innenstadthäuser verschwunden. Wir bewegen uns langsam und schon etwas erschöpft in der Schottengasse Richtung Votivkirche. Im Votivpark ist eine riesige Bühne aufgebaut. Drumherum die Masse der Menschen. Undurchdringlich. Wir beschließen, außen herumzugehen, und uns weiter hinten einen Platz zu suchen. Ein Flecken Wiese mit einem kleinen Baum lädt uns ein, uns niederzulassen, und unsere müden Beine auszuruhen. Dagaz geht Bier kaufen, wir ziehen unsere Schuhe aus (Dagaz ist grundsätzlich barfuss unterwegs) und wir genießen die politischen Ansprachen, die vom Veranstalter kommen, von einem deutschen Linkspolitiker, einem weiteren englischsprachigen Politiker, der Grün-Abgeordneten Terezija Stoisits und letztendlich von der extra angereisten Friedensaktivistin Cindy Sheehan. Letztere hat die friedvollste Rhetorik auf Lager. Während sich die anderen in Polemiken ergehen, redet Ms Sheehan von Frieden, von einer Verbindung des Herzens, die alle Menschen betrifft, auch davon, dass Bush natürlich nicht der einzige Kriegstreiber ist, und man umfassend für den Frieden eintreten müsse.


Es wird dunkler
Die Dämmerung ist hereingebrochen, es wird Nacht, und Drahdiwaberl kommen auf die Bühne, um mit lautem Heavy-Metal-Krawall die letzten bösen Geister zu vertreiben (wenn es noch welche gegeben hätte). Flora verabschiedet sich, weil sie zur Bühne nach vorn will. Wir drei Verbleibenden picknicken mit Bier und beschließen spontan, die Sparversion eines Sonnwendrituals abzuhalten. Die Ottakringer-Flasche wird zum heiligen Trinkhorn. Wir opfern den ersten Schluck den Göttinnen, den Göttern, den Ahn/innen und allen Friedensaktivist/innen auf der Welt. Danach trinken wir reihum Bier, jede/r mit einem Trinkspruch. Während unserer kleinen Zeremonie sind wir unter uns. Die Masse existiert nicht mehr. Nur wir drei, im Kreis sitzend, sind da, abgeschirmt durch unsere kleine Kultgemeinschaft von den restlichen 19.997 Menschen um uns. Zu einem richtigen Sonnwendritual gehört natürlich auch ein Feuer. Ich krame nach einem kleinen Flugzettel, den ich schon gelesen habe, falte ihn in Pyramidenform und zünde ihn an. Die Bekannte gibt noch ein Papiertaschentuch dazu. Wir haben ein kleines Feuerchen. Brenndauer ca. 15 Sekunden. Die verglühenden Papierfetzen bedecke ich mit etwas Breitwegerich (in Ermangelung von Räucherwerk). Wir müssen lachen ob unserer rituellen Sparflamme. Und es hat den Anschein, dass unser inneres Feuer, das Feuer der Liebe, des Zorns und der Wut, das Feuer der Sommersonnenwende, in diesem kleinen 15-Sekundenflämmchen aufgeht und mit ihm auch in Richtung Nachthimmel verlischt. Litha – altenglischer Name der germanischen Sommermonate. Litha bedeutet Vergehen, Verenden. Melancholie kommt auf.

Die Bekannte verabschiedet sich dann auch, und Dagaz und ich verbleiben und genießen die Musik. Plötzlich gibt es eine Unterbrechung. Eine Aktivistin spricht durchs Mikro: Zwei Demonstranten seien verhaftet worden - wegen nichts. Der eine sei abgedrängt worden, der zweite hätte ihm helfen wollen und sei von den Polizisten als „schwule Sau“ beschimpft worden, verprügelt und beide verhaftet worden. Sie seien ins Revier am Deutschmeisterplatz gebracht worden, wo man nun auch hinwolle, um die Befreiung der beiden zu gewährleisten. Stefan Weber, der Sänger von Drahdiwaberl meint lakonisch: „Ist sie nicht süß, die Kleine? Applaus für sie!“ (oder so was in der Art – nicht sehr geistreich jedenfalls und auch nicht sehr hilfreich). Dagaz und ich sehen uns an. Wir sind beide ein bisserl erledigt von der Hatscherei. Ich überlege ernsthaft, ob ich zum Deutschmeisterplatz mitgehen soll. Einige wenige sehe ich aufbrechen und in der Dunkelheit verschwinden. Ich bin träge. Die Schuhe stehen im Gras und sehen nicht so aus, als wollen sie schon wieder angezogen werden. Dagaz ist auch nicht gerade motivierend, und auf meine Frage, was er davon halte, meint er, dass das nach Wickel mit den Bullen rieche. Ich gebe ihm Recht, und wir verweilen beim Konzert.

Punkt 22.00 Uhr wird der Strom abgedreht, die Musi is aus und die Demo offiziell auch. Also erheben wir uns, räumen unseren Müll zusammen (darin scheinen wir die Einzigen zu sein. Ein Rundumblick über den Votivpark beweist uns eindringlich, dass Respekt vor der Natur keine zwingende Konsequenz der Anti-Kriegs-Politik sein muss). Das Bier meldet sich, und wir gehen zur U-Bahn-Station – dritte Pinkelpause. Wir wollen schon nach Hause fahren, als Flora anruft und uns fragt, ob wir nicht zum Deutschmeisterplatz wollen. Wir beschließen spontan, doch mitzugehen, und weil keine/r so richtig weiß, wo der Deutschmeisterplatz ist (irgendwo bei der Roßauer Kaserne), irren wir etwas durch die Innenstadtgasserln, bevor wir zu dem kleinen Grüppchen dazustoßen, das sich, umgeben von wartenden Polizisten, vor dem Revier versammelt hat und im Chor „Lasst sie frei!“ rufen. Ich stelle von vornherein fest, dass, sollte es brenzlig werden, ich die Fliege machen werde, da ich es mir nicht leisten kann und will, einen Schlagstock zu küssen. Man muss nicht jede Erfahrung selbst machen, denke ich...

Aber es ist friedlich. Etwas angespannt, das Ganze, aber friedlich. Noch. Wir treffen zufällig einige unserer heidnischen Freund/innen, darunter Purple und Oma Wetterwax und einige andere. Es ist jetzt 22.30 Uhr. Einige denken schon daran, den Protest zu verlassen. Und ich werde spontan saumüde. Da sich nichts weiter tut, und mich schön langsam alle Energien verlassen, verabschieden sich Dagaz und ich von den anderen und gehen Richtung Schottenring zur U-Bahn. Wir hören hinter uns noch die Menge jubeln und kommen zu dem Schluss, dass sie die zwei Verhafteten nun freigelassen haben müssen. Ein falscher Schluss, wie sich in den nächsten Tagen herausstellen sollte. Da werde ich nämlich erfahren, wie die Sache wirklich ausgegangen ist. Einige Demonstrant/innen haben beschlossen, sich auf die Ringstraße zu begeben, um dort mit einer Menschenkette eine Sperre zu bilden. Dann haben ein paar Idioten Flaschen geworfen, und dann ist die Exekutive eingeschritten - mit Schlagstöcken. Prügel hat es dann für alle gegeben, die Flaschen geworfen haben und auch für jene, die nicht schnell genug geflüchtet sind. Ungefähr zehn weitere Festnahmen soll es dann gegeben haben.
Ich bin froh, nicht mehr da gewesen zu sein. Und traurig, dass es so ausgegangen ist. Gewaltbereite Demonstrant/innen und gestresste Polizist/innen sind eine brandgefährliche Mischung, auf die ich mich lieber nicht einlasse... Zu schnell kann man auch unschuldig zum Handkuss kommen.


Die Masse
Beim Nachhausefahren bin ich angenehm erschöpft. Ich lasse die Demo nocheinmal vor meinem geistigen Auge vorbeiziehen. Und mir kommt spontan die Idee, dass dieses Gefühl der marschierenden Masse, das Aufgehen in ihr, das Verlieren der Individualität, das gemeinsame Ziel, das man anstrebt und vor allem die magischen positiven Energien, die sich aus so einem zielgerichteten Unterwegsseins ergeben, auch die Motivationen für antike, heidnische Prozessionen gewesen sein müssen. Prozessionen gibt es zwar in jeder Religion, aber als Heidin bin ich natürlich an den vorchristlichen am meisten interessiert. Und bei den antiken Griechen, Römern und auch bei den Kelten und teilweise bei den Germanen dürften Prozessionen von einem markanten Ausgangspunkt zum Heiligtum der am jeweiligen Festtag geehrten Gottheit zum Muss für öffentliche Zeremonien gehört haben. Sowohl archäologische Zeugnisse (Prozessionswege, Darstellungen von Prozessionen auf religiösen Bildnissen) als auch historische Berichte zeugen davon.
Eine antike griechische Prozession z.B. konnte folgendermaßen aussehen: Man zieht von einem Heiligtum oder einem anderen Ausgangspunkt in geordnetem Aufzug entlang der traditionellen Prozessionsstraße zum Ziel-Heiligtum. Zur Prozession wurde gesungen, getanzt, laut musiziert, es wurden Statuen auf Plattformen oder Wagen mitgenommen, Leute waren als Gottheiten oder andere mythologische Figuren verkleidet und spielten in einem Mysterienspiel Teile eines Mythos nach. Opfertiere wurden mitgeführt, reich geschmückt und makellos. Es folgten die politischen Würdenträger und danach das Volk. Alle waren dazu eingeladen. Beim Heiligtum angekommen wurde gebetet, die Zeremonie abgehalten und das Opfer dargebracht. Das Fleisch wurde zubereitet und ein Festmahl fand statt.

In heutigen traditionellen Aufmärschen (wie z.B. von Schützenvereinen, Faschingsumzügen, Fronleichnamsprozessionen) findet man weiterhin dieses Muster. Aber ich behaupte, dass es auch in einer Demonstration wie unsere Anti-Bush-Demo zu finden ist. So ist der Demonstrationsweg sehr traditionell. Viele größere Demonstrationen führen vom Westbahnhof, über den Ring, den Heldenplatz zum Bundeskanzleramt. Es sind alle politischen Organisationen mit ihren Mitgliedern vertreten, die in einer – wenn auch chaotischen – Ordnung hintereinander marschieren. Statt Gottheiten und Opfertieren werden Transparente und statt der Kultwagen Wagen mit politischen Aussagen, oft verpackt in künstlerische Aktionen, mitgeführt. Die Kultlieder und Hymnen sind bei der Demonstration die Parolen, die man ruft und singt. Sowohl die Prozession als auch die Demonstration sind laut und wollen gehört, gesehen, wahrgenommen werden. Bei der Prozession trägt man spezielle Kleidung oder auch Verkleidung, bei der Demonstration ebenfalls. Ein gemeinsames Ziel ist gegeben. Bei der Prozession ist es die Konzentration auf die verehrte Gottheit und das spirituelle Tun, bei der Demonstration ein politisches Ziel. Die Prozession führt zu einem Heiligtum, die Demonstration endet an einem politisch markanten Punkt. In unserem Fall war es sogar eine Kirche (allerdings nur, weil der Heldenplatz bis vor kurz der Demonstration Sperrgebiet war). Das Zeremoniell beim Heiligtum ist bei der Demonstration die Ansprache der Aktivist/innen. Bloß das Opfer und das Festmahl gibt es bei der Demonstration selten. In unserem Fall wäre es unser kleines Spar-Ritual mit Umtrunk, und das Tieropfer könnte man mit etwas krankem Zynismus in den verprügelten und festgenommenen Demonstrant/innen sehen.

Wie auch immer – da eine größere Prozession in neuheidnischen Kreisen kaum möglich ist, da es uns weitgehend an personaler Masse fehlt, nutze ich politische Großdemos insgeheim auch immer, um damit meine Gottheiten zu ehren. Ich gehe also nicht nur für die bestimmte politische Sache auf die Straße, sondern auch für meine Göttinnen und Götter. Die Demonstration als Gebet im Gehen. Dass Dagaz und ich uns auf unseren Transparenten als Heid/innen outen, ist auch eine symbolische Opfergabe an die Unsterblichen, da wir ihre Präsenz so zum Ausdruck bringen und unsere Religion öffentlich bekunden.


Nachschau
Zu Hause angekommen schalte ich die Spätnachrichten ein. Ein Bericht über unsere Demonstration läuft. Die Bilder im TV dauern gerade mal 15 Sekunden, solange wie unsere rituelle Sparflamme im Votivpark. Dafür wird ausführlich über den Bush-Besuch in Wien berichtet. Als ob sich der ORF für uns Demonstrierende geniert... Obwohl 20.000 Leute auf die Straße gegangen sind, für Frieden, eine gerechtere Welt, gegen den globalen Kapitalismus und so weiter, sind wir in den Medien nichts mehr als eine Randbemerkung. Der US-Präsident selbst hat davon nichts mitbekommen, weil er mit unseren Steuergeldern geschützt worden ist vor allen unangenehmen Fragen und Vorwürfen. Nächste Woche wird sich niemand mehr daran erinnern. Der Fluch der Medienwelt mit ihrer täglichen Reizüberflutung. Die Demo, so genial und wichtig sie für uns war, so schnell wird sie in den Medien abgehandelt. 15 Sekunden Bush-Feuer. Dann hat mich der Alltag wieder...


Mc Claudia


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