Die Magie der Masse   Teil I
Von Prozessionen und Demonstrationen
Eine persönliche Beobachtung von Mc Claudia garniert mit Fotos von Dagaz.

Es ist der 21. Juni 2006, es ist Sommersonnenwende, und jede normale Heidin feiert an diesem Tag die Sonne mit einem schönen Feuer.
Dagaz und ich feiern auch. Das Feuer ist nicht sichtbar, aber spürbar. Es ist in unseren Herzen, in unserer Liebe zu einer Utopie, zu einer besseren, gerechteren und friedlicheren Welt. Es ist in unserer Wut über das turbokapitalistische System dem alles auf dieser Erde unterworfen ist, das einige reich macht und den Großteil der Menschheit bitterarm, über die Kriegstreiber und Völkermörder dieser Welt, über den Terror und jene, die vorgeben, ihn zu bekämpfen. In unserem Zorn über einen Mann, der zu einem guten Teil für die Eskalation der Gewalt, für Kriege, für die Zunichtemachung bisher erreichter Menschenrechte und für die Ausweitung der Schere zwischen Reichen und Armen mitverantwortlich ist.
Dieser Mann ist heute in Wien. Sündteure Sicherheitsvorkehrungen, die in solchen Ausmaßen seit der Gründung der zweiten Republik noch nicht gesehen wurden, schützen diesen Mann vor Terroristen. Und sie sollen ihn vor uns schützen und unserer Meinung. Denn wir sind der Ansicht, dass dieser Mann besser mit einem linken Haken als mit einem roten Teppich begrüßt werden sollte. (Wobei man bemerken muss, dass der rote Teppich nicht für den Herrn ausgerollt wurde. Nicht aus Respektlosigkeit – sondern weil der Sog der Düsentriebwerke der US-Airforce-Maschine den Teppich aufsaugen hätte können und das Flugzeug so demoliert hätte werden können. Skurriler geht es wohl nicht mehr!)

Die etwas andere Art zu feiern
Es ist 17.00 Uhr, es ist sauheiß. Das himmlische Feuer der Sulis, der altkeltischen Sonnengöttin, leuchtet brennend und schwül auf uns herab und treibt uns den Schweiß aus den Poren. Ich blicke gen Himmel und rufe insgeheim den Taranis mit seinem Feuer, den Blitzen und dem Donner. Möge das Feuer des Donnerers doch sanften Regen bringen, ein wenig Abkühlung für uns und ganz nebenbei ein kleiner Blitz das Flugzeug von Präsident George W. Bush lahm legen - das ist, nebenbei bemerkt, der Kerl, gegen den wir heute auf die Straße gehen. Doch Taranis unterliegt der Sonne und ihrer Macht. Sie herrscht mit Ihrer Hitze, denn heute ist Ihr Tag, der Tag, an dem Sie am längsten scheint, der Tag des Sommerbeginns.

Wir sind 15.000 Demonstrant/innen. Sagt die offizielle Medienberichterstattung. Ich habe eher den Eindruck von 20.000. Wir postieren unsere Botschaften. Dagaz hat sein tolles selbst gebasteltes Transparent mit. „Bush nach Den Haag“ steht da zu lesen, und „Angelsachsen raus aus Mesopotamien“, und „HeidInnen für soziale Sicherheit statt Aufrüstung“. Geschmückt von einer Collage heidnischer Symbole, die zusammen (ganz zufällig natürlich....) an das kommunistische Symbol von Hammer (Thors Hammer), Sichel (Mondsichel) und roten Stern (Pentagramm) erinnern.
Meine Regenbogen-Friedensfahne ist weniger kreativ, denn ich habe sie nur selbst gekauft und ein bisschen verschönert. Während ich sie mit heidnischen Symbolen verziert habe, habe ich ein irisches Friedensgebet gesprochen, um so die Energie des Friedens in die Fahne zu bannen, auf dass sie bei der Demonstration ihre Harmonie verbreiten möge. Denn nichts wäre schädlicher für unsere Sache als randalierende Demonstrant/innen und prügelnde Polizist/innen.

Mit unseren Transparenten gerüstet gehen wir ganz vorne mit und schreien im Chor: „Bush, Bush, Bush go home!“ Das ist wohl die einzige Forderung, die jemals in der Geschichte der Demonstrationen sofort erfüllt wurde. Denn um 17.00 Uhr hat die Demo begonnen, und um 18.00 wird Bush Österreich wieder verlassen. Zwar nicht gleich nach Hause (wo er in der Zwischenzeit auch nicht mehr ganz so erwünscht ist), sondern nach Budapest, aber egal.


Wo geht´s lang

Der Demonstrationszug führt vom Westbahnhof, über die Mariahilfer Straße zum Ring, und von dort weiter über den Heldenplatz in die Innenstadt, zum Ballhausplatz und über die Schottengasse zum Votivpark, wo die Kundgebung stattfinden wird. Auf ungefährer Höhe der Zieglergasse treffen wir einige Bekannte, die auf andere Bekannte warten. Wir warten mit und beobachten die Demonstrierenden, die an uns vorbeiströmen. Es hat kein Ende, und auch der Anfang ist längst außer Sichtweite. Das Gefühl einer Art von Unendlichkeit macht sich breit, das sich zusammen mit der schwülen Hitze zu einem eigenartigen Brei in meinem Hirn vermischt.
Menschenmassen ziehen an uns vorbei. Massen – im Plural – denn auch wenn wir alle ein Ziel haben, einen Fokus, so sind die Wege dahin äußerst unterschiedlich. Wir sehen Friedensfahnen, ähnlich meiner, rote Fahnen der verschiedensten kommunistischen, sozialistischen und auch kurdischen Organisationen, grüne Luftballons der „Grünen“, riesige Transparente, die eine ganze Reihe Leute vor sich hertragen (beim allerersten geht die US-Friedensaktivistin Cindy Sheehan mit), Taferln, die vor Islamophobie warnen, aber auch schwarz-rote Fahnen des anarchistischen Syndikats, wie mich Dagaz aufklärte. Dazwischen immer Selbstgebasteltes und Kreatives: So sehen wir gleich am Anfang zwei splitternackte Frauen, die ihren eigenen Körper zum Transparent umfunktionierten und auf ihren Bäuchen und Brüsten „Stop Bush“ und „Bush go home“ stehen haben. Ein anderes lesbisches Pärchen, ebenfalls nackt, mit einem kleinen Kind fällt uns auch noch auf. Ein Typ auf einem Fahrrad, der auf dem Fahrradsitz ein Büschel Immergrün fixiert hat mit einem Taferl darunter, auf dem steht: „Der Bush is fürn Oasch“. Ein Kerl mit einem Blumentopf und einem Gebüsch auf dem Kopf. Ein paar Buben von schätzungsweise 12 Jahren mit kleinen selbstgebastelten Transparenten, auf denen BUll SHit zu lesen ist, eine weiß gekleidete Clowngruppe, ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Buck Fush!“ und so weiter.

Sehr ehrfurchtgebietend ist einer der vielen Wagen, die mit dem Demonstrationszug unterwegs sind: Die Ladefläche ist mit Maschendraht und Nato-Stacheldrahtrollen umschlossen. Darin befinden sich einige Leute in orangefarbenen Overalls und schwarzen Säcken über den Köpfen. Guantanamo lässt grüßen...
Die anderen Wagen, die mit ihren Abgasen die Ozonwerte noch mehr in die Höhe treiben, spielen Musik der verschiedensten Richtungen. Von „Ton-Steine-Scherben“ über Punk, Metal, alte Revolutionslieder bis hin zu Techno ist alles vertreten. Zwischen der Musik brüllen die Veranstalter/innen ihre Parolen, die von den Dahintermarschierenden brav mitgebrüllt werden.

Das Konglomerat aus Masse, Schweiß, Farben, Gerüchen, Geschrei, Musik, Pfeifen, Trommeln, Körpern, Fahnen, Aufschriften, Bekundungen, Dagegensein, Dafürsein, zusammen mit dem drückenden Wetter bringt mich in eine Art Trance. Als der Demo-Zug fast zu Ende ist, gliedern wir uns ein und gehen mit. Bleiben stehen, weil wieder kund gegeben wird, gehen weiter, stehen wieder, gehen nach vorn, um zu sehen, wie es woanders aussieht. Die Beine werden schwer, die Trance hält an.
Wir sehen bengalische Feuer, die beißenden Rauch zurücklassen, hören den Knall von Silvesterkrachern, erhalten von allen möglichen Organisationen Flugblätter und Zeitungen in die Hand gedrückt. Reden mit allen möglichen bekannten und unbekannten Menschen, denen wir begegnen, denen wir für Sekundenbruchteile näher sind als der restlichen Masse, mit der wir mitschwimmen. Die Masse trägt uns, sodass wir trotz fehlender Kondition unsere beanspruchten Beine nicht spüren. Immerhin werden wir insgesamt dreieinhalb Stunden unterwegs sein, für eine Strecke, die ich alleine zu Fuß locker in einer halben Stunde schaffen würde.

Beim Generalicenter meldet sich meine Blase, und freundlicherweise lassen uns die abgestellten Sicherheitsleute aufs Klo. Ich kaufe mir ein Coca Cola, weil mein Kreislauf etwas angeschlagen ist. Mit Bauchweh, denn vor Kurzem habe ich im TV eine Doku gesehen, wo in Indien Abfüllanlagen für Coca Cola gerade dort aufgestellt wurden, wo eh schon Wassermangel herrscht. Die Abfüllanlage verbraucht so viel Wasser, dass der Grundwasserspiegel drastisch sinkt, und die dortigen Bäuer/innen auf dem Trockenen sitzen, und sogar das Trinkwasser knapp wird. Dem Coca-Cola-Betreiber ist das egal. Die Bäuer/innen sollen eben in Zukunft das amerikanische Zuckergetränk trinken – wer braucht schon Wasser...
Aber ich trinke das Zeug trotzdem. Denn es ist das beste Mittel für mich, wenn mein Kreislauf auf Null ist. Abwägung der Interessen: Mein Kreislauf gegen das Verdursten eines Landstriches... Eingebundensein, gewollt oder nicht, in den globalen Wahnsinn. Ich frage mich, als ich aus dem Generalicenter komme, bis zu welchem Grad man aus der Gesellschaft aussteigen müsste, um keine menschenverachtende Organisation auch nur indirekt mehr zu unterstützen. Und ich komme zur bitteren Erkenntnis, dass das kaum möglich ist, sondern nur eine Sache von mehr oder weniger mitverantwortlich, mehr oder weniger engagiert. Und die Grenze zum Untragbaren kann nur jede/r selbst ziehen. Solche Gedanken denkend nehme ich einige Schlucke kühlenden prickelnden Coffeins zu mir, damit ich wieder fit bin, weiterzudemonstrieren gegen den Präsidenten eines Staates, dessen Hauptexportartikel gerade meine trockene Kehle hinunterfließt. Irgendwie paradox das Ganze. Mein Hirn versucht einen Spagat zwischen den Polen dieses Paradoxons. Es gelingt nicht so recht.

Wir gehen weiter und treffen eine Bekannte von Dagaz, die bei der Aktion in der Vorderen Zollamtstraße dabei war. Zusammen mit ihren Kumpels schaffte sie es, ein 100 m² großes Transparent an einem Baugerüst zu enthüllen, auf dem zu lesen war: „US-President Bush is a danger to the planet. Stop the lying idiot!“ Die Vordere Zollamtstraße ist nahe dem Intercont-Hotel, wo Bush während seines Wien-Besuchs verweilte. Lange blieb das Transparent aber nicht hängen. Die Polizei sorgte dafür, dass es abgenommen wurde, um den hehren Gast aus USA ja nicht zu verwirren... Es ist mir jedenfalls eine große Ehre, diese Frau persönlich kennengelernt zu haben! Auch eine andere Frau treffen wir, aus der Heidenszene, die sich uns anschließt, während sich die anderen Bekannten wieder entfernen. Zu dritt schwimmen wir mit der Masse, singen, schreien die Parolen mit, diskutieren, tratschen, philosophieren und haben im Großen und Ganzen Spaß. Die Stimmung ist fröhlich und friedlich, aber äußerst kraftvoll. Die Energie von 20.000 Menschen, die alle dasselbe Ziel fokussieren, durchströmt uns mit jedem Atemzug. Wir gehen auf in der Masse. Wir verlieren unsere Individualität. Wir sind die Masse. Wir sind die Demonstration. Wir sind ein Molekül eines einzigen riesigen, schlangenhaften Körpers, der sich langsam und vibrierend durch die Straßen windet.

Am Ring angekommen treffen wir Flora, eine gute Bekannte und Freundin, die zwei interessante Plakate hält. Auf einem ist zu lesen: „Make tea not war!“ – geschmückt mit einer regenbogenfarbenen Teekanne. Auf dem anderen steht: „My bush doesn’t declare war. Unterschrift: www.masturbateforpeace.com“.


Ende Teil I


Mc Claudia


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