Das war das MerryMeet Festival 2005
Zitat von Laraduna im Forum: Was erleben, viel dazulernen, echt viel Spaß haben, interessante Gespräche führen, tolle Leute kennen lernen, wissen, was Lagerfeuer wirklich bedeuten kann, Vielfalt, sowohl in die Tiefe gehen, als auch richtig Feiern, tiefe Freundschaften schließen, auch mal in den Wald gehen, vier Tage in einem wunderwunderschönen Schloss verbringen, Austausch, etwas von dem spüren, wie die Welt eigentlich sein sollte, im Herzen berührt werden,...
kein Mensch kommt von einem MerryMeet so zurück, wie er hingefahren ist.

Nun ist es rum, das MerryMeet Festival 2005. Wir haben viel erlebt, es ist viel passiert und vor allem sind auch diesmal wieder viele Freundschaften geschlossen worden. Auch im Forum finden sich etliche Freudenrufe: „So toll war es noch nie“.
Ich habe bereits von vielen meiner daheimgebliebenen Freunden gehört: „Schade, dass das Wetter so grauslich war.“ Da muss ich schmunzeln, denn bei uns auf Limberg, war es das nicht... Vielen Dank an die fleißigen Wolkenschieber. Wir hatten Sonne - zwar nicht immer, aber immer öfter.


Was ist an diesem langen Wochenende vom 5. bis 8. Mai so alles passiert?

Der Donnerstag Nachmittag war eigentlich als Anreisetag gedacht, aber das hielt niemanden ab schon um die Mittagszeit zu kommen, wie wir bereits von der Redaktion hörten – „So früh kamen die Leute noch nie.“ Ich glaube das hat damit zu tun, dass die meisten es wie ich gar nicht mehr erwarten konnten. So blieb genug Zeit, um alle gemütlich kennen zu lernen, die sich nach und nach eingefunden haben, und gegen 16 Uhr starteten wir gemeinsam, um Nordanas Schwarzzelt aufzubauen. Als es sicher befestigt war, jeder sich darunter gemütlich eingerichtet hatte und mit Glühwein versorgt war, begann die Begrüßung durch die Redaktion und gleich im Anschluss startete Nordana mit einem sehr spannenden Vortrag zu ihrem Schwarzzelt, dass sie extra aus der Türkei mitgebracht hatte. Sie erzählte uns, dass das Schwarzzelt trotz seiner Löcher wunderbar vor Regen und Sand schützen und kühlen kann, was irgendwie schwer zu glauben war, eben wegen der vielen Löcher – aber es gab wirklich einleuchtende Erklärungen zum Thema.

Nach dem Abendessen, gleich im Anschluss, gab es am Donnerstag noch eine Präsentation von Nyarla, der uns den Teufel in der Geschichte, der Kunst und Musik vorstellte. Den Ausklang dieses Tages lieferte gemütliches Beisammensitzen und Trommeln am Lagerfeuer. Ein Freund hat zu mir gesagt, dass ich doch das tolle Singen, Brummeln und Summen am Lagerfeuer erwähnen solle, tja ich hab es leider nicht miterlebt – aber es soll ganz große Klasse gewesen sein. Eine schöne Stimmung gab’s am ersten Abend auf jeden Fall.


Den Start in den Freitag bestritten Miramis und Fred Lamond
Miramis zeigte in ihrem Workshop, wie man sich einfach selber Roben herstellen kann. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn mich verschlug es zu Freds Vortrag „Wie naturnah sind Heiden?“ Ich muss sagen, wir qualmenden Heiden haben dabei eher schlecht abgeschnitten. Der Vortrag hat einige tiefe Momente des Nachdenkens geschaffen.

Danach gab es in der Trollhöhle einen Vortrag von Mc Claudia zum Thema „Druidentum“, der mit viel Wissen bepackt war, aber zwischendurch immer wieder auflockernde Comics lieferte. So erfuhren wir, woher die Kelten kamen, welche Tiere und Pflanzen sie verehrten und, und, und. Nebenher erwähnte sie auch noch, wie gut recherchiert Asterix stellenweise ist. Unsere gute Mc Claudia hatte sogar so viel vorbereitet gehabt, dass wir uns aussuchen konnten, was wir hören und sehen wollten (es war ja eine Powerpoint Präsentation) wollten. Am Ende gab es sogar noch für jeden, der eins wollte, ein Skriptum. Ich kann nur sagen Oberspitzenklasse, und genau das ist auch Mc Claudias Meinung vom MerryMeet Festival, wie ihr im Forum im bereits gestarteten MerryMeet RückblicksThread nachlesen könnt.

Nach Mc Claudia gab´s dann auch mal körperliche Nahrung, und hurra, welche Freude, wir konnten sogar draußen Essen. Soviel zum „verpfuschten“ Wetter am Wochenende.


Der Besuch aus Irland
Nach dem Essen gab es das, was die meisten Leute mit Spannung erwartet hatten - nämlich Janet Farrar und Gavin Bone - live zu sehen am MerryMeet und überhaupt das erste Mal in Österreich. Janet eröffnete den Vortrag indem sie uns die erheiternden Details der Geschichte ihrer Hexenwerdung erzählte und was sie so alles durchlebt hatte (dazu auch die Geschichte warum sie auf jedem Hexentreffen in Abendgarderobe erscheint). Gavin erzählte dann auch seinerseits von sich und den Hoppalas, die er als eklektisch Arbeitender durchlebt hatte und drohte uns scherzhaft, auch noch mit einer Axt bewaffnet, falls wir ihn fragen würden, wie man denn eine „Progressive Witch“ wird. Dann erzählten uns die beiden etwas über „Progressive Witchcraft“, wie sie ihren neuen Weg nennen. Und auch hier gab es wieder einige Anekdoten und Gschichtl´n zum Lachen, der Vortrag war absolut locker, trotz des vielen Wissens, das auch noch in Englisch auf uns einprasselte. Aus diesem Vortrag habe ich sehr viel Brauchbares mitgenommen und ebenso das Wissen darüber, dass jede Hexe menschlich ist, was manch eine/r heute ja gerne vergisst.

Anschließend gab es mal wieder einen Doppelteil, in dem man wählen musste, welchen Vortrag man sehen wollte. Die Kandidaten waren Fred Lamond und Mc Claudia, mit jeweils dem zweiten Teil ihrer Vorträge.

Gegen 17:30 startete das Redaktionsteam eine Debatte über das heutige Heidentum, bei der jeder herzlich eingeladen war mitzumachen. Besprochen wurden altbekannte Themen wie etwa „WiccaTM“ oder „Wer ist nun Heide“. Ich persönlich fand es sehr interessant die Meinungen derjenigen kennen zu lernen, die ich noch nicht kannte und ebenso jene von Janet und Gavin, die ja aus einem Umfeld kommen, in dem sich jene Debatten bereits ziemlich in Luft aufgelöst haben sollen. Manche weniger ermutigt als andere, schritten wir zum Abendessen unterm malerischen Abendhimmel.

Am Freitag Abend gab es ein besonderes Schmankerl, die Feuerwehr besuchte uns (nein das ist nicht das Schmankerl...) und pumpte den Schlossteich aus, währenddessen hob auf der Wiese unterhalb des Schlosses Firekeeper eine Feuergrube aus, in der er seinen Scheiterhaufen errichtete (das ist nun das Schmankerl!!). Ruhig Blut, es wurden keine Hexen verbrannt. Alle nahmen um das Feuer Platz und lauschten Trollferd, die zum Tanz aufspielten. Es wurde getanzt, herzhaft mitgetrommelt, im Gras gelegen und gesungen. Nach dem Konzert rotteten sich die übriggebliebenen Nachteulen zu kleinen Gruppen zusammen und diskutieren noch lange ausgelassen.


Auch der Samstag stand den vorigen Tagen in nichts nach
Gleich nach dem Frühstück luden Janet und Gavin zu einem Chakraritual. Erst wurde uns allen erklärt, was denn Chakren sind, wo sie liegen und was sie tun. Sehr interessant fand ich die Sache mit dem Wurzelchakra das Gavin ansprach. Wenn der Magier am Boden sitzt ist das Wurzelchakra an der Basis, aber sitzt der Magier nun auf einem Stuhl, ist das Wurzelchakra, dieser starren Zuordnung folgend, weit von der Erde weg. Deshalb verlagert er das erste Chakra nach unten an die Füße.
Nach der Theorie starteten wir zu ein paar aufregenden Übungen. Zuerst haben wir unsere Chakren der Reihe nach (von Wurzel bis Krone) geöffnet und mit Licht geflutet. Ich habe bei dieser Übung sehr viel gespürt und kann euch gar nicht beschreiben wie toll es war, als alle Chakren offen waren. Weiters hatten Janet und Gavin einen netten Versuch mit uns vor. Janet schrieb etwas auf ein Stück Papier und versenkte es dann ohne es jemandem zu zeigen in Anufas Ausschnitt. Unsere Aufgabe war es nun Energie zu sammeln - zuerst mal mit blauer Energie einen Kreis aufzubauen und dann mit weißer Energie in die Mitte des Kreises zu schicken, wo Janet bereitstand und etwas aus dieser Energie formen würde. Mit Hilfe von Wahrnehmung mittels aller Sinne sollten wir herausfinden was das sein würde. Gesagt getan! Viele nahmen weiße und blaue Farben wahr, andere rochen Honig oder fühlten weiches Fell. Janet löste das Rätsel auf und erzählte uns von einem Tiger den sie persönlich kennen gelernt hatte. Er ist schneeweiß, hat blaue Augen, riecht nach Honig und ist riesig. Nach seinem Modell hatte sie ein Energiewesen geformt und losgeschickt, um eine Aufgabe für uns zu übernehmen, aber diese verrate ich euch nicht...
Nach dieser anstrengenden Aufgabe, zogen wir unsere Chakren zu kleinen Bällen zusammen und traten wieder in das Alltagsbewusstsein ein. Alle waren begeistert vom Ritual und sogar Tenchi unser immer fleißiger Kameramann hat beim Filmen massenweise Energie gespürt. Ich glaube Gavin würde in so einer Situation sagen „It works!“. Und naja, auf die Videos davon sind alle schon sehr gespannt. Arm ist nur wieder Gwynnin, der die Massen und Mengen an Material wieder in Kleinarbeit aufbereiten darf...

Nach einer kleinen Pause, in der viele der Leute festen Waldboden zum Erden aufsuchten, legte Nyarla mit dem zweiten Teil über den Neosatanismus los. Sein Vortrag war eine beruhigende Abwechslung zum vorherigen Ritual und er brachte das Thema Satanismus, welches immer mit sehr viel Skepsis behandelt wird, sehr sachlich und ruhig dar. Nyarla hat uns nicht nur in die geschichtliche Entwicklung des Satanismus eingeführt und uns gezeigt wann das Wort Satanismus wirklich das erste Mal aufkam und wer es benutzte - er zeigte uns auch welchen Regeln sich zum Beispiel die Church of Satan verschreibt. Merke, Satanismus hat also Regeln. Danach erklärte er, was er denn unter Satanismus fassen würde und welche Strömungen es hier seiner Meinung nach gegeben hatte und noch immer gibt. So reichten die Richtungen von Satanskirchen, die Satan anbeten um einen Kontrast zum Christentum zu setzen und in ihm wirklich die Erfüllung ihrer Religion sehen – bis zu jenen, die das Wort Satanismus benutzen um eine Rechtfertigung für ihre dann meist kriminellen Taten zu haben. Wie ich finde ein sehr gelungener Vortrag, aus dem ich mal wieder einiges mitnehmen und vor allem lernen konnte. Ich habe mal wieder gesehen, dass nicht alles ist wie es scheint, und dass auch Satanismus aus vielen Richtungen und vor allem Menschen aller Gesinnungen besteht, die nicht alle zu einen sind. Auch hier wird vieles von den Medien publikumswirksam gefärbt.

Nach dem – heute schon wieder draußen stattfindenden Mittagessen (ja ich muss es einfach nochmal betonen) – kamen Wehe und Morgane an die Reihe. Morgane trumpfte mit ihrem Vortrag über heidnische Kindererziehung auf und fand viele gespannte Hörer. Ich jedoch - da ich keine Kinder habe und momentan auch nicht plane – war Zuhörer bei „Chaosmagie“. Zuerst gab es eine Präsentation zum Thema, die besonders locker war und mir sehr gefallen hat, denn es fand sich auf jeder Seite nur ein Schlagwort (wie zB. „autsch“) und dann eine kurze Erklärung auf die Wehe dann noch genauer einging. Dann war ein Ritual „geplant“. Was und wie wir es machen wollten wurde binnen kürzester Zeit beschlossen, denn es waren ja nur noch 15 Minuten Zeit. Also schnell der Ablauf gecheckt, damit jeder weiß was zu tun und ist und dann hopp.
Die Ritualvorlage kam von Frater 717, das Ritual der Erdmutter. Um uns einzustimmen haben wir das A,E,I,O,U des IOT intoniert (siehe auch MerryMeet 03) und dadurch die Chakren aktiviert. Weiters wurden von jeder Person in jede Richtung Pentagramme gezogen, dabei wieder intoniert, und zum Schluss erneut A,E,I,O,U. Danach wurden vier Priesterinnen bestimmt, die jede ein Element anriefen und so den Kreis schlossen. Anschließend wurde der Willenssatz von allen laut geäußert. Danach wurde die Erdenmutter angerufen, die sich vor einen (aus den Grätschen der vier Priesterinnen bestehenden) Geburtskanal setzte. Nach einer kurzen Zeit zum Ruhigwerden wurde einer nach dem anderen durch den Kanal geschickt und am anderen Ende von der Mutter begrüßt und gewaschen. Als alle (die wollten) fertig waren, wurde das Wasser noch einmal herumgereicht, der Kreis gebannt und noch eine I,A,O Säule intoniert um wieder ganz ins Hier und Jetzt zu kommen. Und, ja, wir haben es genau auf die Minute geschafft, obwohl mir das Ritual viel länger vorkam. Jeder der Anwesenden mit dem ich nachher gesprochen hatt, war begeistert von seiner Geburt und vom Ritual überhaupt.

Nach einer kurzen Verschnauf-, Rauch- und Bäume-zum-Erden-aufsuch-Pause ging es weiter mit dem Parapsychologievortrag von Wolf. Zuerst sollten wir uns alle Schreibzeug schnappen. Denn Wolf hatte uns ein Programm mitgebracht in dem alle sieben Sekunden ein Bild aus einer bestimmten Kategorie auftauchte – und wir im vorhinein notieren sollten, welche Kategorie wir beim nächsten Bild erwarteten. Wolf erklärte uns nach dem Versuch, bei dem sich einige Präkognitionsasse zeigten, dass dieses Experiment durch Messungen bestätigt werden konnte, dass eben Präkognition sogar messbar nachweisbar ist . Weiter über Zufallsgeneratoren, die Katastrophen vorhersagen, über Photonen mit Identitätsstörungen (Scherz), bis hin zur Frage „Kann man Magie mit Quantenphysik erklären“ wurden wir geführt. Da der Vortrag, auch als das Essen schon am Tisch stand, noch nicht beendet war und immer noch offene Fragen in manchen Herzen brannten, wurde nach dem Essen einfach verlängert.

Als nun ziemlich alle Fragen beantwortet waren, wurde die Trollhöhle für ein weiteres Ritual unter Wehes und Lady Purples Anleitung bereitgemacht. Diesmal waren weitaus mehr Leute anwesend und wie sich später zeigte, war auch diesmal keiner enttäuscht. Wieder wurde mit der IOT Säule begonnen, um sich einzustimmen, der Raum wurde völlig abgedunkelt, bis auf das Feuer im Ofen. Nachdem wir alle den Willenssatz einmal auf deutsch, und für Vernon auch in englisch angestimmt hatten und Uranus angerufen war, sollte jeder in die Dunkelheit gehen und sich in Trance versetzen. Dabei sollten auch Schreie vom Fauchen bis zum Kreischen freigelassen werden, die uns helfen sollten Kraft zu sammeln. Ich fand es sehr toll, dass die Anwesenden absolut keine Scheu hatten alles aus sich herauszulassen. Beim Gongschlag am Krafthöhepunkt schickten wir all unsere Energie in 2 Flaschen Met. Danach schrieb ein jeder seinen Namen auf ein kleines Blatt Papier, dass er in einen Umschlag steckte. Diese wurden gemischt und jeder erhielt einen anderen für den er binnen weniger Sekunden einen Orakelspruch schreiben sollte. Keiner von uns wusste wen er gezogen hatte. Keiner von uns hatte wirklich Zeit nachzusehen oder etwas zu erfinden. Auch wenn der Spruch, den ich dieser Person geben sollte, in meinen Ohren chinesisch klang, war er für jene Person wie sich herausstellte wirklich passend. Es ging nicht nur mir so, aber zurück zu dem was weiter passierte: Um die Kraft aufrecht zu erhalten trommelten wir auf unseren Oberschenkeln, während sich jeweils zwei Leute in der Mitte befanden, von denen jeder seinen Umschlag öffnete, die Person die darin erwähnt war zu sich bat, ihr Met anbot und dann flüsternd den Orakelspruch verkündete. Woraufhin die Person, die aufgerufen worden war ihrerseits ihren Umschlag öffnete und wiederum eine neue Person in die Mitte holte, während die andere ging. Als alle durch waren, wurde der Met noch einmal die Runde gereicht und weitergetrommelt. Zum Abschluss wurde noch einmal die Säule angestimmt um wieder runterzukommen. Die meisten Leute mit denen ich nachher sprach waren absolut begeistert wie gut das Orakel gestimmt hatte.

Im Innenhof des Schlosses hatten inzwischen Sagentoeter und Friends angestimmt und rockten das Schloss mit mittelalterlicher Musik. Dies war der Höhepunkt des MerryMeet Festivals und das zeigte sich sehr deutlich. Überall wurde ausgelassen getanzt, diskutiert und sich angefreundet. Auch lange nach dem Konzert herrschte noch ein reger Austausch im Schloss. Aber bitte glaubt jetzt nicht, dass das MerryMeet vier Tage Durchpowern bedeutet. Man kann auch sehr schön seine Ruhe haben, dieses Jahr hat bereits alles gegrünt und geblüht, der Wald war herrlich und jeder Spaziergang hat sich gelohnt. Man kann also auch in Ruhe mal abschalten. Auch den (heuer wenigen) Kids hat’s gefallen, da sie sich draußen austoben und selber beschäftigen konnten – und natürlich stand Schaukeln hoch im Kurs.


Langsam geht´s dem Ende zu
Am Sonntag morgen machte sich langsam schon etwas trübere Stimmung breit, da am Nachmittag schon alle wieder abreisen mussten. Zuvor gab es aber noch ein paar Workshops zu genießen. Wie zum Beispiel „Transbody Train“ von Susan und die „Hexenwerkstadt Wurzelgrün“ von Morgane. Ich war bei zweiterem! Morgane hatte vier Stationen aufgebaut und zeigte uns wie man mit Kräutern Selbstversorger werden kann. So produzierte jeder der anwesenden Wurzelwerker seine eigene Handcreme, einen hexengrünen Hustensaft, ein leckeres Löwenzahngelee und einige Badekugeln aus Lavendel und Molkepulver. Anschließend packten Janet und Gavin noch einmal eine Menge Dias aus und zeigten uns Irland von der heidnischen Seite. Nach dem Mittagessen mussten wir leider schon einige Freunde verabschieden. Doch für alle jene die noch etwas bleiben konnten gab es das Video vom MerryMeet Festival 2004, auf dem sich die meisten Anwesenden wiederfinden konnten und eine nette Abschlussrunde in der die Redaktion dieses Jahr über und über mit Lob überschüttet wurde. „So super war’s noch nie“. Auf das was nachher kam, nämlich den traurigen Abschied, will ich gar nimmer weiter eingehen, denn es geht sehr zu Herzen wenn man vier Tage lang mit allen möglichen lieben Menschen in einem Schloss wohnt, sich anfreundet und sich dann wieder über alle Länder verstreuseln muss. Aber Kopf hoch, denn eine Fortsetzung wird es ganz bestimmt geben. Und diesmal gab es noch als kleines Sonderextra am Pass einen Button, der exklusiv für alle MerryMeet Besucher ist und uns alle ganz doll erinnern wird.


Was muss das muss
An dieser Stelle mag auch ich mal die ganzen Helfers loben, all jene die an der Bar gestanden sind und uns mit allen möglichen Leckerein bis spät nachts versorgten – all jenen die in der Bude einheizten auch damit es Warmwasser gab und man angenehm duschen konnte – allen Taxis – Listenchefs– Technikern – Klebeprofis – Dekorationsartisten – Putzkolonnen - Notfallprofis – Pflasterklebern – Verhandlungsmeistern – Ladenhütern – Schlüsselwärtern – Gongschlägern – Essensträgern - Vortragenden und natürlich allen mitwirkenden großen und kleinen Drachen. Ich glaub ich kann guten Gewissens sagen, dass wir alle euch für dieses tolle Fest danken und auf ein weiteres ebenso tolles MerryMeet Festival 2006 im nächsten Jahr hoffen.

Ach ja und um auch noch was Negatives einzubringen, damit ich nicht immer in Lobeshymnen schwelge (und bitte liebe Redaktion bringt mich deswegen nicht um), aber: Es war mal wieder viel zu kurz!!


Shina Edea


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