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Diese Ausstellung findet derzeit im Frauenmuseum
in Hittisau statt. Gegliedert wurde sie in 5 Themenbereiche, zeitlich
gesehen behandelt
sie Magie im weitesten Sinne von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart.
Eintrittspreis: 3 Euro 50.
Eine Führung durch die
verschiedenen Themenbereiche
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Von der
Naturkraft zur Göttin
Gezeigt wird an Hand einer keramischen Installation von
Petra Raid und Andrea Jutz der Mond in seinen verschiedenen Phasen
(Vollmond, abnehmend, zunehmend, Schwarzmond). Gebrand wurde der
Ton mit dem sogenannten Rauchbrandverfahren.
Dann stehen auf einem Podest 13 Frauen im Kreis, ebenfalls aus
Ton. Diese Frauen zeigen das Leben einer Frau. Die junge Frau,
die schwangere Frau, die Frau mit
Kind und die alte Frau. Die Figur der Frauen variiert, je nach Lebensphase.
Am Ende steht die zufriedene, mollige Frau, die das Leben in
seiner ganzen Fülle
genießt. |
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Wundertätige Madonna aus dem Umkreis des Klosters Hirschberg
(Plastik 18., Kleid frühes 20. Jh.)
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Epona, Relief aus Brigantium (1.-3. Jh. n. Chr.) -
Ursprünglich keltische Schutzgottheit der (Pferde-)Ställe und
der überlebenswichtigen Nutztiere Pferd, Maultier und Esel. Wurde,
wie andere Gottheiten, von den Römern in ihre Götterwelt übernommen.
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Selige Ilga -
Bildnis der Ilga Feuerstein zur Ilgalegende, 1918
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Altar für die Göttin
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Die
Christianisierung der Göttin
In
diesem Zeitraum schwanken die Vorstellungen der weiblichen Magie
zwischen der Verehrung der Göttin, der Verteufelung
der Hexe und der Achtung vor der Heilerin. Gezeigt wird eine Madonna
aus dem Umkreis des Klosters Hirschberg mit Jesus auf dem Schoß.
Ein Bildnis der seligen
Ilga - die Ilgalegende wird erzählt.
Auch zu sehen ist ein Relief das Epona zeigt. Eine ursprünglich
keltische Schutzgottheit der (Pferde-) Ställe und der Nutztiere
Maultier und Esel. Ein
eingepflanzter Haselnussstrauch ist zu sehen, erklärt
werden die Mythen die sich um die Hasel ranken.
Zwischen Hexenverfolgung
und Magie
Gezeigt wird eine Weltkarte mit den ungefähren Zahlen
der hingerichteten Frauen und Männer im Zuge der Hexenverfolgung.
(Deutsches Reich: ca. 25.000, Osmanisches Reich: 0)
Es sind die
Namen an Gedenktäfelchen die von der Decke hängen
zu sehen, die im Bregenzer Wald verurteilt wurden (ca. 30 so um
1516). Weiter sind originale Schriftstücke zu sehen aus dieser
Zeit. Es handelt sich um Auszüge aus Verhandlungen. Auszüge
aus dem 6. und 7. Buch Moses sind zu lesen.
Alltagsmagie und Naturheilkunde
Hier kann man sich antike Zaubersprüche anhören, gelesen
von Karin Mommsen. Ein eingepflanzter Holunderstrauch wird gezeigt
und es werden die Mythen über diesen Strauch erklärt.
Auch wird ein Hauswurz gezeigt und die Geschichte mit dem Freitagsei
erzählt.
In der Kräuterecke geht einem das Herz auf. Alle möglichen
getrockneten Kräuter sind zusehen. Man kann an vielen Schalen
voll mit Kräuter riechen und an Tinkturen schnuppern. Eine
schöne, große, getrocknete Bilsenkrautpflanze hängt
von der Decke.
Mehrere magische Gegenstände können betrachtet
werden.
Die Hexe kehrt zurück
Hier
wird über die Rückkehr der neuen Hexen gesprochen.
Es wird gezeigt wie verankert die Hexen im normalen Leben sind.
Kinderspiele, Kinderbücher etc. (siehe z.B. Bibi Blocksberg.)
An zwei eher zentrierten Punkten ist zum Einen ein geschichteter
Holzhaufen
zu sehen, der symbolisch für den Scheiterhaufen
stehen soll , zum Anderen 3 Göttinnen mit jeweils weißem,
roten oder schwarzen Stoff verhüllt.
Am Schluss ist ein Altar
von Karin Schorn gestaltet worden. Mit 13 Teelichter in einer Spirale
aufgestellt, Muscheln, Feder, Schlangenhaut,
Wasser und Erde etc. - sehr nett anzusehen.
Das war jetzt sicherlich nicht alles, was gezeigt wurde, aber
alles an das ich mich eindrücklich erinnere. Da diese Ausstellung
den meisten Zulauf hatte, möchte das
Frauenmuseum noch eine zweite Ausstellung zu diesem Thema machen.
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