Hestia und Zeus   Teil II
Der Hellenismos bezieht sich auf das klassische griechische Pantheon und hier erfahren wir mehr über zwei mehr oder weniger oft genannte Götter Griechenlands.

Göttervater Zeus

„Es ist ein wunderschöner, sonniger Sommertag. Gemütlich sitze ich auf einer Lichtung an einem Berghang und blicke auf das Tal hinab. Rund um mich wachsen Moschbeerstauden (= Heidelbeeren) und immer wieder wandert eine der Beeren in meinen Mund. Der Tag ist perfekt und ich bin auch nicht alleine.
Neben mir sitzt ER – mindestens genauso gemütlich wie ich. Er? Es ist der Gott der Götter, Zeus selbst, in Menschengestalt. Er ähnelt in keiner Weise meinen Vorstellungen von ihm. Weder ist er der donnernde Wettergott mit ständig gerunzelter Stirn, noch ist er der huldvoll dreinblickende Götterkönig mit wallendem Rauschebart. Er ist einfach ein Mann - in seinen besten Jahren. Trotzdem und gerade weil er so gar nicht meinen bisherigen Vorstellungen entspricht, weiß ich mit ganzem Herzen, dass er es ist.
Wir unterhalten uns in vertrautem Ton, als würden wir uns schon immer kennen. Worüber wir sprechen? Über alles! Über Götter und die Welt sozusagen. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren und kann nicht sagen ob es Tage oder nur ein paar Stunden waren, die wir so verbrachten.“ (geträumt)

Manch einer mag mir absprechen, dass sich ausgerechnet der höchste aller Götter dazu herab lässt mit mir zu plaudern. Ich will auch gar nicht darauf beharren, aber eines ist klar, diese Traumbegegnung hat einiges für mich geändert. Ich habe endlich einen Zugang zu diesem Gott gefunden und kann mich darauf einlassen ihn kennen zu lernen. Zuvor hat mich meine Angst vor Gewittern (hauptsächlich Blitzschlag und Feuer) regelrecht abgeschreckt, mich mit dem Blitze schleudernden Zeus zu beschäftigen. Auch die Vorstellung eines mahnenden „Gott-Vater“ nach christlichem Vorbild war kaum dazu angetan mein Interesse zu erwecken. Und was die Mythen angeht, so muss ich doch sagen, dass ich überhaupt nicht auf Schürzenjäger stehe.

Wer aber ist Zeus wirklich, wenn er nicht nur das platte Abbild eines Gottes ist, das ich früher zu kennen glaubte? Seine nahezu unzähligen Beinamen können ein wenig Aufschluss geben, welche Bedeutung(en) ihm zu kommt und welche Facetten bzw. „Rollen“ sein eigen sind. Freilich reichen diese allein nicht aus um den Gott zu begreifen, aber dies können wir sowieso niemals ganz, wie wir auch kaum das individuelle Wesen eines Menschen jemals ganz erkennen und verstehen können.
Zeus, der Zeugende, verdient diesen Beinamen zu Recht, der ihn unter anderem auch zum Vater der Götter und Menschen macht, wie ihn Homer gerne nennt. Unzählig sind die Mythen, die von den Verbindungen des Zeus und von seinen Nachkommen berichten. Dabei war er bekanntlich nicht immer nur der Heraios, der zu Hera gehört. Ich will gar nicht auf die einzelnen Mythen eingehen, denn das würde den Rahmen sprengen, aber ich bin sicher jeder von euch kennt zumindest ein oder zwei Mythen mit derlei Inhalt. Früh wurde uns mit diesen Geschichten ein nach christlichen Vorstellungen „schlechter“ Heidengott als Oberhaupt des griechischen Pantheons präsentiert, der ohne weitere Anleitungen oft einfach nur als Inbegriff der Treulosigkeit auf uns wirkte. Umso eigenartiger erscheint es auf den ersten Blick, dass er auch der Gamelios, Gott der Ehe, ist.
Überhaupt weisen einige Beinamen des Zeus auf seine Bedeutung für menschliche Gemeinschaften hin, zum Beispiel als Zeus Ktesios, des Haushaltes oder auch als Beschützer der Städte, Zeus Polieios. Als Zeus Basileus ist er der Schutzgott des Königs (und dessen Familie), wie er auch selbst König unter den Seinen ist. Als Zeus Xenios beschützt der Gott Fremde bzw. Gäste und zeigt die Bedeutung der Gastfreundschaft. Als Eleutherios ist er der Zeus der Freiheit (1) und als Soter, errettet er Schutzflehende. Zeus ist der Gott der Institution Rat als Boulaios und insbesondere des guten Rates (bzw. Ratschlags) als Euboulos.
In Zeus Kosmetas finden wir eine Verbindung zur allgemeinen Ordnung und bis zu einem gewissen Grad wird Zeus auch oft als schicksalsgebend verstanden, wobei man allgemein eher davon ausgeht, dass das Schicksal über den Göttern steht, diese dem Gesetz des Schicksals also selbst unterworfen sind.
Man sollte auch nicht jene Beinamen des Zeus vergessen, die ihn als Wettergott benennen, zum Beispiel als Nephelegretes , der die Wolken sammelt, als Keraunos, der Blitzeschleuderer oder als Ombrios (Regen). Einige seiner Beinamen beziehen sich auf Orte und besondere Regionen, in Verbindung mit verschiedenen Geburtsmythen des Zeus und seine bekanntesten Kultstätten. Und natürlich ist er auch einfach Zeus Hellenios, der Gott der Griechen.

In den meisten Darstellungen erscheint Zeus als Mann mittleren Alters mit gepflegtem, wallendem Bart und wäre leicht zu verwechseln mit seinem Bruder Poseidon, wären da nicht seine besonderen Attribute wie Blitzbündel, Zepter und Adler. Die heute bekannteste Statue des Zeus ist wohl jene Sitzfigur des Phidias von über zwölf Metern Höhe, die zu den sieben Weltwundern der Antike zählte und im Tempel in Olympia aufgestellt war. Von dem prächtigen Kultbild sind allerdings nur Beschreibungen und Rekonstruktionen erhalten, nachdem dieses 475 nach unserer Zeitrechnung bei einem Brand in Konstantinopel zerstört worden war.
In meinen eigenen Kultbildern dominiert ein schlangengestaltiger Zeus, zumeist als Meilikhios, „der Sanfte“, gerufen. Es ist ein erdverbundener Aspekt, der eng mit der Familie, den Kindern und dem einzelnen Haushalt verbunden ist. So habe ich einst ein kleines Steinmosaik mit einer derartigen Darstellung angefertigt und trage an regelmäßigen und besonderen Festtagen meinen „Zeusring“, eine silberne Schlange, die sich regelrecht um meinen Finger windet. Warum mich am meisten die Schlangenform anzieht, kann ich selbst nicht sagen. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es die Diasia waren, welche wir als erstes regelmäßiges Zeusfestival in unseren Festkreis einfügten, und welches sich an genau diesen sanften Zeus wendet.
Gemeinhin wird aber doch eher ein makelloser Stier (sein edelstes Opfertier; Mythos: Entführung der Europa) als Darstellungsform des Zeus erkannt sowie der Schwan (Mythos: Verführung der Leda) oder wie bereits erwähnt der Adler.

Zeus wird allerdings vielfach auch nicht einfach nur als personale Existenz begriffen, sondern ebenso als Geschehen. Kerenyi schreibt in seinem Aufsatz „THEOS – Gott auf Griechisch“ folgendermassen: „Das große Geschehen, das Zeus heißt, ist das Aufleuchten ohne Unterscheidung, was immer es auch sei: das große Geschenk für die Menschen, die dafür offen sind. Es ist die göttliche Epiphanie vor dem ausgeführten Mythos, der ausgeführten Offenbarung, oder wie man das Ausgeführte nennen will.“ (2) Dies ist unter anderem jene Wahrnehmung, die Zeus zum Beginn selbst macht. Vielzählig können somit unsere Begegnungen mit Zeus sein, wenn wir dafür bereit sind und diese erkennen.

Ich habe mir außerdem ein wenig Gedanken gemacht, wie der Zeuskult in Zukunft aussehen könnte. Von gemeinsamen Festen mit anderen Hellenen abgesehen, wäre es toll ein Heiligtum zu haben. Ein ordentlicher Tempel, wie er Zeus gebührt, ist hier bei uns wohl eher als utopisch zu betrachten, wenn auch eine wunderschöne Vorstellung. Mir schwebt in erster Linie ein (oder mehrere) eigenes „Marterl“ vor. Hier am Land ist man es gewohnt, auf Spaziergängen an allen Ecken und Enden auf Bildstöcke, Marterln, Kreuze und Miniaturausgaben von Kapellen zu treffen. Wie schön wäre es da, in fußreichweite ein eigenes solches Klein-Heiligtum zu errichten, welches man pflegen und versorgen kann und welches zugleich ein äußeres, öffentliches Zeichen unseres Glaubens wäre.

Abschließen möchte ich diesmal mit einer zufälligen Äußerung unseres Sohnes Kilian, die mir durchaus bedenkenswert erscheint:
„Götter ist Zeus.“


(1) Zum griechischen Verständnis des Begriffes „Freiheit“ empfehle ich u.a. „THEOS – Gott auf Griechisch“ von Karl Kerenyi
(2) Antike Religion. Karl Kerenyi. S. 214 ff


Sassa


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