Betreuung gesucht für WurzelWerk's
Du bist ein Teil von mir!    Teil II

„Energetische“ Verbindungen zwischen Menschen sind immer wieder Thema, sobald mensch beginnt sich mit anderen gemeinsam auf dem Gebiet „Spiritualität“ zu bewegen.

Bei den augenscheinlich massiven Nachteilen von Bindungen, ist für viele eine, auf den ersten Blick, schlüssige Lösung dann eben Bindungen zu vermeiden. Hier in unserer Anfängerrubrik wird das zwar eher erst nach den ersten massiven Enttäuschungen (meist nach missglückten Licht- und Liebeprojekten) der Fall sein, deshalb handle ich diesen Fall gleich am Anfang und etwas rascher ab.

Auf dem Weg zum selbstgewählten Einsiedler sehe ich so einige Stolpersteine. Generell ist Mensch als solcher als Gruppenwesen ausgelegt. Einer allein ist war schlichtweg nicht überlebensfähig, und wo wäre denn der eine allein auch hergekommen? Sollte also jemand beschließen möglichst allein durchs Leben gehen zu wollen, dann wäre er tatsächlich im Einsiedlerbereich gut aufgehoben. Ich meine das völlig ernst! Es gibt diese Möglichkeit in vielen Kulturen. Vom Christentum bis zum Buddhismus hat es zu allen Zeiten und in allen Regionen der Welt Einsiedler gegeben und gibt es sie noch. Allerdings nehme ich jetzt nicht an, dass Menschen, die sich für Neuheidentum interessieren dafür begeistern können. Nichts desto Trotz ist es mir wichtig zu erwähnen, dass es diese Möglichkeit gibt, weil es einfach ist davon zu schwärmen (meist von den vermeintlichen Vorteilen eines solchen Lebens) aber in meinen Augen schon eine sehr heftige Aufgabe, sich damit auch real auseinander zu setzen.

Was wesentlich öfter vorkommen wird, ist „Solitary“ zu sein, ein vergleichsweise gangbarer Weg. Das bedeutet meistens nicht mehr als sich als Neuheide zu betrachten und nirgends Gruppenmitglied zu sein oder zumindest nirgends festere Bindungen zu haben.
Prinzipiell möchte ich noch etwas, für mich sehr Grundlegendes, vorausschicken. Das mit Vor- und Nachteilen ist so eine Sache … Wenn ich durch etwas Vorteile habe, dann brauche ich das nicht zu lernen, was ich (wenn ich diese Vorteile nicht hätte) hätte lernen müssen/können. Jeder nicht erhaltene Vorteil ist also für mich die Gelegenheit genau das zu lernen, was ich benötige um das zu erreichen, was mir der Vorteil gebracht hätte. Ein Nachteil kann auch dazu gut sein, dass ich etwas lerne, was ich „freiwillig“ nie und nimmer lernen hätte wollen … Aber wie vieles ist das eine Frage des Weltbildes und ich erzähle euch hier Sachen aus meinem Blickwinkel heraus.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: keiner kann einem was vorschreiben, Rücksichtnahme ist nicht nötig, das eigene Wollen steht im Mittelpunkt, die eigene Welt wird nicht durch andere gestört und so weiter und so fort. Natürlich lerne ich durch das Leben und Arbeiten allein tatsächlich viele sehr brauchbare Dinge: eigenständiges Denken und Handeln, Eigenmotivation und -organisation, Tragen der Konsequenzen des eigenen Handelns und vieles mehr.
Trotzdem sind auch die Nachteile nicht von der Hand zu weisen: egoistisches Verhalten wird gefördert, eigene Vorstellungen werden nicht auf Realität abgeklopft, Denk- und Performancefehler fallen nicht auf, schädliche Gewohnheiten werden zementiert und weiten sich aus, Hirngespinsten ist Tür und Tor geöffnet, meistens verengt sich der Horizont zunehmend und noch etliches andere.
Allerdings sind wir jetzt noch in der materiellen Welt zu Gange gewesen! Wenn es darum geht ein „spirituelles Leben“ zu führen, dann ist „allein“ ganz schnell nicht mehr „allein“. Sobald ich mit einem feinstofflichen Wesen Kontakt habe, gelten für mich dieselben Betrachtungen als bedenkenswert, wie beim Kontakt mit Personen (oder manchmal sogar Tieren und Pflanzen). Wenn ich also nun als Solitary unterwegs bin, dann wäre es sinnig, mir klar zu sein, das jeglicher Kontakt zu Elementarwesen, Ahnen, Göttern, Geisttieren, was auch immer, genauso Kontakt ist, und … wie war die Sache mit dem Raumanzug nochmal??


So rum wird kein Schuh draus

Für mich - das wird mittlerweile schon klar geworden sein – liegt der Weg in der Mitte. Aus meiner Erfahrung heraus sage ich, dass es am sinnvollsten ist, wenn die Fähigkeit zum auf sich allein gestellten Leben/Arbeiten genauso entwickelt wird, wie diejenige, sich in einer Gruppe zu integrieren (oder zumindest in einer solchen „schadlos und halbwegs sinnvoll überleben“ zu können) und vielleicht noch eine Gruppe selbst sinnvoll führen zu können.


Also doch gemeinsam

Wie komme ich also dazu, mir einen „Raumanzug“ zuzulegen? Eigentlich hat jeder von Natur aus diese zweite Haut schon mitbekommen, und genauso sollte sie auch gepflegt werden. Diese zweite Haut wird oft Aura (oder etwas altertümlicher Astralleib )genannt. Manchmal muss mensch sich waschen, genauso sollte der Astralleib gesäubert werden. Das geschieht beispielsweise durch Meditation, Visualisation, Atem- oder Energieübungen. Die genaue Gebrauchsanleitung kann ich durchaus in einem eigenen Artikel (auf Nachfrage) nachreichen, will mich hier aber nicht weiter damit beschäftigen.

Wenn ich mit anderen zusammentreffe, dann entsteht durch diesen Kontakt eine Belastung für meinen persönlichen Schutzschild. Von innen (weil ich ja mit den anderen in Kontakt treten will oder das vermeiden möchte) und genauso von außen. Selbst, wenn ich nur gemeinsam im selben Raum z. B. bete (wie in einer Kirche), dann öffne ich schon einen Kanal, in dem Fall halt nach „oben“ und durch diesen Kanal kann Information, Energie (oder wie immer mensch es nennen will) eindringen. Mache ich das, in Gesellschaft der selben Menschen, öfter, dann werde ich zu diesen Menschen unbewusste Bindungen aufbauen. Genauso wie ich diese Bindungen zur Energie eines Gebäudes, eines Gegenstandes aufbaue … einfach nur durch Kontakt. Wenn ich mir dessen bewusst bin, dann kann ich steuernd eingreifen. Bin ich mir dessen nicht bewusst, dann verselbständigen sich diese Vorgänge und beißen mich irgendwann in den Hintern.
Wenn ich in einer Gruppe spirituell tätig bin, dann wäre es also sinnvoll sich dieser Tatsachen bewusst zu sein. Wie sehr will ich mich öffnen (wie sehr ist es notwendig!), wie sehr kann/will ich mich mit den anderen verbinden? Das sind die Fragen, die ich mir zu aller erst stellen muss um zu entscheiden, wie ich mich verhalte.


Ende Teil II


Anufa


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