In memoriam Madame Mim::
Die Paradigmen vom Wollen und Sein   Teil II

Es ist an der Zeit, ein bisschen Licht ins Dunkel der Verwirrungen rund um die „Bestellungen beim Universum“ und der diversen „Secret“- und Secret-Nachfolge-Modelle zu bringen. Denn so richtig vieles auch war und ist an diesen Konzepten – sie sind oft genug leider immer noch unverstanden.

Der Chef hat gesprochen …

So führt der Weg der Erkenntnis immer über die Akzeptanz, die Annahme von all dem, was einem in allen Leben, die man gelebt hat, widerfahren ist. Aus all dem, was geschehen ist, dem Guten wie dem Schlechten, lässt sich schon recht gut erkennen, was und wie die eigene Seele ist.
Im Urgrund ist sie natürlich alles, sie ist – unabgepalten – das göttliche Sein. Weil sie sich aber in viele Teile gespalten hat, repräsentiert sie als Teil des göttlichen Seins eine ganz individuelle Qualität, die sie durch alle Zeitalter tragen will – bis zur Rückkehr in die Einheit. Diese individuelle Qualität zu erkennen ist unsere Aufgabe als Mensch, der sich weiter bzw. höher entwickeln will.


… und jetzt gibt’s Arbeit

Wenn der Chef, in dem Fall die Seele, gesprochen hat, gibt es Arbeit. Warum die meisten Menschen diesen Weg nicht auf sich nehmen wollen, ist, weil es ungeheuerlich ist, den Weg der Seele zu gehen. Die Seele hat IMMER größere Lebensentwürfe für uns vorgesehen als wir uns zu leben wagen. Ein Mensch, der Tag und Nacht im reinen Fluss seiner Seele lebt und agiert ist erfolgreich, glücklich und machtvoll. Das bedeutet nicht, dass er automatisch Machtpositionen in der Öffentlichkeit ausfüllen oder ein so genannter „Star“ sein muss. Und es muss nicht einmal eine Tätigkeit sein, das besonders angesehen ist.
Das Wesentliche an der Suche nach den wirklichen Aufträgen des Chefs Seele ist ja, dass jeder Mensch herausfindet, was sein individueller Seelenanteil zu verwirklichen wünscht im Leben und das KANN nicht genau dasselbe sein wie der Seelenwunsch des Nachbarn (und nein, das neueste Auto des Nachbarn gehört meistens ebenfalls nicht dazu). Die Seelenwünsche zu kennen und auf die Wunschliste zu schreiben – sie also folglich nicht mehr zu blockieren – kann das Leben in eine Hochschaubahn verwandeln, um ehrlich zu sein.


Sein – und Action!

Sein in all seinen Facetten, Möglichkeiten und dem Entwickeln und Ausleben seiner von Gott gegebenen Talente bedeutet sicherlich nicht, im Elfenbeintürmchen zu sitzen. Oder sich mit ein paar Brosamen zufrieden zu geben. Die anderen machen zu lassen. Oder alles auf eine Zeit zu schieben, wo man in der Pension ist, die Kinder groß sind und so weiter und so weiter.
Und deshalb ist es ja viel einfacher, nur mit dem Verstand Wunschlisten zu schreiben. Der Partner soll zurückkehren, die Kinder sollen sich endlich benehmen, die Freundin soll aufhören zu spinnen, der Chef soll mal nett sein….

Solche Wunschlisten  erfordern nicht viel Zeit – und keinen Mut. Wenn das Leben dann nichts von dem bringt, was man sich gewünscht hat, dann hadert man ein bisschen mit dem Schicksal und lehnt sich ansonsten froh in dem einmal eingerichteten Status Quo zurück. Wenn nur diese so genannten blöden Schicksalsschläge nicht wären!

Das Seinsparadigma unterdrückt

Unfälle, Krankheiten, Trennungen, Krisen hier und Krisen da bringen uns dazu, doch noch einmal darüber nachzudenken, WAS es denn ist, das uns diese Dinge heranbringt im Leben. Ist der dritte Unfall in drei Jahren wirklich ein Zufall? Warum habe gerade ich diese Krankheit bekommen und warum gerade jetzt?
Das neue – sich bereits in voller Aktion befindliche Seinsparadigma – muss in unseren Köpfen erst sein volles Bewusstsein erfahren. Dem Verstand werden die Beschlüsse des Chefs als letzter mitgeteilt – das zeigt schon, wie unwichtig er in der Hierarchie des menschlichen Systems eigentlich ist. Das Seinsbewusstsein erfordert von uns ja auch nicht Klugheit – das alleinige Nutzen des Verstandes, er erfordert von uns Bewusstheit.

Bewusstheit des Seins

Im Seinparadigma ist es schon okay, zu wissen, was man vom Verstand her will. Dass man sich den Mann der Träume wünscht, der einen jeden Morgen in der Früh im Bett mit Liebkosungen verwöhnt, mag ganz normal erscheinen und die Frage ist legitim, warum sich das nicht verwirklichen sollte.
Wenn dieser Mensch aus dem tiefsten Inneren heraus jedoch jemand ist, der gerade am Morgen seinen inneren Freiraum braucht, der langsam aus den Träumen zurückkehren muss und diese erst alleine verarbeiten muss, wird dieser vom Kopf gewünschte Partner so nicht eintreffen. Und wenn er es doch tun sollte, ist genau dieses Verhalten ziemlich schnell der Streitpunkt der Beziehung. Und so sind alle, die von der Seelenebene her alleine sein wollen, alleine und die die es nicht sein wollen, sind es nicht.

Ich bin, der ich bin

Das neue Paradigma beinhaltet in diesem Fall, dass wir die Verantwortung übernehmen für das, was wir in unserem Leben vorfinden – denn wir haben es selbst bis aufs kleinste so gestaltet, durch das, was wir sind. Und wir sind nicht, was wir denken!
Wenn wir den kausalen Zusammenhang zu einer Erfahrung in diesem Leben nicht finden können – dann finden wir ihn garantiert in uns gespeichert aus einem der vergangenen Leben oder aus der Zeit zwischen den Leben. Alles in unserem Leben ist folgerichtig aufgebaut und folgt den Gesetzen von Ursache und Wirkung (gemeinhin auch Karma genannt).
Wir brauchen keine mentalen Wunschlisten, keine Affirmationen und keine vom Kopf gesteuerten Pläne. Wir müssen nur wissen, wer wir auf allen Ebenen sind.

Und dabei stehe ich euch wie immer in meiner Praxis zur Verfügung: Christine, die mit ihren Klienten die Bedürfnisse der Seele und das Wollen des Verstandes sortiert und Klarheit auf allen Ebenen schafft und wenn euch gefällt, was ihr lest, dann teilt es doch bitte mit euren Freunde und Familien, ich freu mich!


Goldchristal


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