In memoriam Madame Mim::
Weiterentwicklung
Kreativität besitzt diesen "Hauch des Ungewöhnlichen". Kreativität ist die Verbindung von Ungewohntem. Das, was du nicht erwartest.

Das Interessante an der "lntelligenzsteigerung" ist dieTatsache, dass es sich um einen Teil des Evolutionsprozesses handelt, den man an einer Kurve darstellen kann. Graf Korzybski war der erste, der Kurven dieser Art machte, damals in den Zwanzigern – des letzten Jahrhunderts. Ein Psychologe namens Bontrager an der University of Pennsylvania hat hunderte solcher Kurven. Thimoty Leary hat auch solche Kurven gemacht. Da wir im Allgemeinem nach einem christlichen Kalender leben, hat er den Anfang dieser Kurve "1 Jesus" genannt; da es vom Jahr 1 unserer Zeitrechnung datiert ist, das angenommene Jahr der Geburt des späteren Erlösers.
Es dauerte bis zum Jahr 1500 bis wir 2 "Jesus" hatten, bis die Anzahl von Fakten verdoppelt war. Bis zum Jahr 1500 hatten wir 2 Jesus im Speicher, und um 1500 ging die Renaissance voll los. Die nächste Verdoppelung wurde um 1750 erreicht - dies waren nur 250 Jahre.
Es dauerte 1500 Jahre um von einer Maßeinheit zu 2 Einheiten zu kommen - 2 Jesus. Und 250 Jahre um von 2 Jesus zu 4 Jesus zu kommen. 8 Jesus waren im Jahr 1900 erreicht, nur 150 Jahre später. Dieser Mechanismus entspricht den „Fibonacci Reihen“ (Näheres findet ihr in der Heiligen Geometrie der Orte der Kraft).

Man misst eine Maschine an ihrer Umdrehung pro Sekunde. Betrachtet man die menschliche Geschichte über einen größeren geologischen Zeitraum, müsste man in Umdrehungen pro Jahrtausend rechnen. Und man könnte sagen, dass es für eine lange Zeit voranging in Viertel-Umdrehungen pro Jahrtausend, bis in geschichtliche Zeiträume, und dann handelte es sich um eine Umdrehung pro Jahrtausend.
Ab etwa 1500, kann man menschliche Entwicklung in 1 Umdrehung pro Jahrhundert messen. Im 20. Jahrhundert, da die Anzahl "wissenschaftlich bekannter Fakten" sich zwischen 1900 und 1950 verdoppelt hat, kann man die Entwicklung in Umdrehung pro Jahrhundert messen und wir sehen, es brauchte 2 Umdrehungen bis 1950. Aber seitdem verdoppelt es sich schneller, so dass wir nun in Umdrehungen pro Jahrzehnt rechnen müssen.
Die Evolution hat das Leben und die Natur der Erde bis zu einem Punkt gebracht, an dem die Auswirkung des Intellekts einen augenblicklichen Höhepunkt erreicht hat, doch andere Bereiche des Menschen sind auf einer voreiszeitlichen Stufe stehen geblieben.


Neue Wege zu mehr Intelligenz?
Wir brauchen Wege, damit die Leute ihre Hirne schneller verändern können. Und plötzlich haben wir diese erstaunlichen neuen Technologien. Es passiert überall um uns herum. Und es ist nicht nur chemisch, sondern auch elektronisch - Biofeedback - und ebenso alle möglichen Arten althergebrachter, schamanistischer Techniken, die gerade wieder neu entdeckt werden. Da gibt es Yoga Klassen überall, Kurse für Träumen und Trancen. Wir lernen unser Hirn zu kontrollieren, und wie wir mit der Tatsache umgehen, dass wir mit mehr und mit schnelleren Veränderungen leben können.
Die Hirnforschung wies in den letzten Jahren Veränderungen in den Hirnen nach (z. B. das Frankfurter Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Gesell. f. Rationale Psychologie, Institut f. Hirnforschung Uni Bonn u.a.). In den 80er Jahren stellte man fest, dass das Gehirn sich weigerte, wie bisher bei einem großen Teil der Reize in Aktion zu treten. Man nimmt an, dass die Sensibilität für Reize sich um jährlich enorme 1 % reduziert. Für starke Reize sind parallel direkte Reizleitungen geschaltet worden. Das klassische Reiz-Reaktions-Schema ist nach Ansicht einiger Kapazitäten (z. B. Rau, Tübingen) im Schwinden. Dafür hat die parallele Verarbeitungskapazität zugenommen. Das Bewusstsein für die Informationsaufnahme erscheint jedoch geschmälert. 1971 waren dem Menschen 3 % der Informationen bewusst, 1989 waren es nur noch 1 %. Neuere Daten liegen mir nicht vor.

Die Untersuchungen zeigten auch, dass Personen - ab Geburtsdatum etwa 1969 - paradoxe Informationen besser verarbeiten konnten als die linear denkende frühere Generation. Gehirne vor 1949 eliminierten störende oder paradoxe Informationen. Das neue Gehirn passt sich nicht mehr auf diese Weise an. Es entscheidet situativ, welche Reize es ausblendet, und welche es eigenständig integriert. Man spricht von Multi-Mind und dem "größten und schnellsten Durchbruch seit der Entstehung des Bewusstseins" (Henner Ertel). Modernen Gehirnen wird der "Schlaraffenland-" und "Zeitraffer-Effekt" und die "Dialektik der Sinnesverarbeitung" zugeschrieben. Nach Ansicht von Horst Wässle (Max-Planck) programmiert sich das Gehirn um, und es sei nur noch eine Frage der Zeit, dass diese neuen Programmierungen auch zu strukturellen Veränderungen im Gehirn führen, die dann über die Gene weiter gegeben werden können. (Extrakt aus: Marken, Gerken G., Econ 1995)
Jede Zelle verfügt über eine angeborene Intelligenz, da sie grundsätzlich alle genetischen „Blaupausen“ besitzt, um die notwendigen Wahrnehmungskomplexe zu erzeugen, die für das Überleben und das Gedeihen in der vertrauten Umweltnische erforderlich sind. Die DNS-Codierung für diese der Wahrnehmung dienenden Proteinkomplexe haben die Zellen im Laufe von vier Milliarden Evolutionsjahren erworben und akkumuliert. Die Gene, die die Wahrnehmung codieren, befinden sich im Zellkern und werden vor der Zellteilung dupliziert, damit jede Tochterzelle mit einem Satz des lebenserhaltenden Wahrnehmungskomplexes ausgestattet wird.
Die Umwelt bleibt jedoch nicht statisch. Umweltveränderungen schaffen ein Bedürfnis nach „neuen“ Wahrnehmungen seitens des Organismus, der die entsprechende Umwelt bewohnt. Heute ist bekannt, dass die Zellen durch ihre Interaktion mit neuartigen Umwelt-Stimuli neue Wahrnehmungskomplexe ausbilden.
Unter Einsatz einer erst kürzlich entdeckten Gengruppe, die man als „Gentechnik-Gene“ bezeichnet, sind die Zellen in der Lage, in einem Prozess, der zellulares Lernen und Gedächtnis mit einschließt, neue Wahrnehmungsproteine zu erzeugen (Cairns, 1988, Thaler, 1994, Appenzeller, 1999, Chicurel, 2001).

Die ursprünglichen Zellgemeinschaften bestanden aus zehn bis zu Hunderten von Zellen. Die evolutionären Vorteile eines Lebens in der Gemeinschaft führten rasch zu Organisationen von Millionen, Milliarden oder sogar Billionen von sozial aufeinander bezogenen Einzelzellen. Um bei so hohen Dichten zu überleben, entwickelten die Zellen erstaunliche Technologien und schufen hoch-strukturierte Milieus, Folgt man dem Baum der Evolution von den primitiveren hin zu den fortgeschritteneren vielzelligen Organismen, so entdeckt man eine tiefgreifende Verschiebung, was den überwiegenden Gebrauch genetisch programmierter Wahrnehmungen (Instinkte) gegenüber angelerntem Verhalten betrifft.
Bei höheren Organismen, besonders bei Menschen, bietet die Evolution des Gehirns die großartige Möglichkeit eine umfangreiche Datenbank angelernter Wahrnehmungen anzulegen, welche die Abhängigkeit von den Instinkten vermindert.

„Menschen sind mehr als andere Spezies auf das Lernen angewiesen, um zu
überleben. So haben wir beispielsweise keine Instinkte, die uns automatisch
beschützen und uns Nahrung und Schutz finden lassen.“
(Schultz und Lavenda, 1987).

Die Konflikte, denen wir im Leben gemeinhin begegnen, sind häufig das Resultat unserer bewussten Bemühung, unserer unterbewussten Programmierung eine Veränderung „aufzuzwingen“. Doch dank einer Vielzahl von neuen energiepsychologischen Techniken (wie Psych-K, EMDR; Avatar, etc.) können die Inhalte unterbewusster Glaubensvorstellungen bewertet werden und das Bewusstsein kann mit Hilfe spezieller Anleitungen eine rasche „Neuprogrammierung“ einschränkender Kernglaubenssätze bewirken.
Wir müssen die Einfachheit, die in uns liegt, entwickeln. Jeder für sich und direkt, ohne die bisher aufgestellten Gesetze und Regeln, ohne Erklärungen und Moralisierungen. Dieser Weg geht immer durch ein subjektives Chaos. Aus diesem Chaos entsteht eine neue Gestalt bis die letzte Schicht entwickelt ist. Diese letzte Schicht ist die Leere der Buddhisten oder das Tao der alten Chinesen. Diese Leere ist die nichtgestaltete unendliche Fülle.


Madame Mim


Religion und Kultur - Teil III 25.12.2016
Religion und Kultur - Teil II 03.12.2016
Religion und Kultur - Teil I 19.11.2016
Neuheidentum vs. Shinto: Heilige Gegenstände 05.11.2016
Ein näherer Blick auf spirituelle Methoden - Teil IV 16.04.2016
Ein näherer Blick auf spirituelle Methoden - Teil III 26.03.2016
Ein näherer Blick auf spirituelle Methoden - Teil II 12.03.2016
Ein näherer Blick auf spirituelle Methoden - Teil I 27.02.2016
Ist Religion wirklich so schlimm? - Teil VI 30.01.2016
Ist Religion wirklich so schlimm? - Teil V 16.01.2016
Ist Religion wirklich so schlimm? - Teil IV 02.01.2016
Ist Religion wirklich so schlimm? - Teil III 12.12.2015
Ist Religion wirklich so schlimm? - Teil II 06.12.2015
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Spiritueller Burnout? 31.10.2015
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Vergleich der Schöpfungsmythen verschiedener Kulturen - Teil IV 01.08.2015
Vergleich der Schöpfungsmythen verschiedener Kulturen - Teil III 27.06.2015
Vergleich der Schöpfungsmythen verschiedener Kulturen - Teil II 13.06.2015
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Bericht aus Amerika - Teil I 30.06.2007
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Weiterentwicklung 07.01.2006
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Gespräche mit dem Göttlichen in mir 30.11.2001





               
                   
                   



    

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