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Grundlagen des Gruppenbewusstseins   Teil III
Geschrieben von Matthew Webb und übersetzt von Moi


Jeder, der schon einmal vor einer Gruppe gesprochen hat, weiß, dass mit dieser Erfahrung ein seltsames Gefühl verbunden ist. Die Kehle ist oft wie zugeschnürt oder man bekommt Schmetterlinge im Bauch. Dieses Gefühl - im Mittelpunkt zu stehen - kann durchaus belastend sein. Indem sie diesen Fakt nützen, können probate Redner diese Tendenz umkehren.
Wissenschaftlich gesprochen sind Gefühle schlicht der Nachhall von Chi auf einer bestimmten Frequenz im Körper

Ärger hat eine Frequenz, Zufriedenheit eine andere, genauso Depression, Angst, Liebe und alle Abstufungen dazwischen. Die Bandbreite menschlicher Emotionen formt ein Spektrum von Frequenzen oder Gefühlszuständen, welches sich in seiner Natur nicht wesentlich vom Spektrum der sichtbaren Farben oder hörbaren Geräusche unterscheidet.

Wenn sich zwei oder mehr Personen begegnen, fällt das auftretende psychische Phänomen unter eine von drei Kategorien. Die erste ist ein Gefühl von Wohlgesonnenheit und Gleichklang, die zweite von Gegensatz und Antipathie und die dritte ein neutrales (keine Reaktion). Gefühle von Freundlichkeit und Einvernehmen sind das Ergebnis des Prinzips der Resonanz. Beim Radio tritt Resonanz auf wenn zwei Sendeempfänger auf die gleiche Frequenz eingestellt sind. Beim Menschen tritt Resonanz auf, wenn zwei oder mehr Personen auf die selbe Emotion und/oder Absicht „eingestellt“ sind. Gefühle von Gegensätzlichkeit sind normalerweise das Ergebnis von Dissonanz. Sind die Frequenzen zwischen Radiostationen dissonant, besagt dies, daß ihre klare Kommunikation gestört ist . Es könnte sogar besagen, dass die beiden Stationen sich gegenseitig behindern, indem sie die Ausstrahlungsfähigkeit des anderen Senders aufheben. In sozialen Beziehungen bezeugt Dissonanz ein unmittelbares und doch unerklärliches Gefühl, den anderen nicht zu mögen.  Dieses Phänomen wird durch negative Eindrücke im Körper/Geist registriert. Aussender gegensätzlicher Emotionen können die Fähigkeit des Anderen, problemlos zu kommunizieren, aufheben, und machen die Wirkung Anderer auf lauschende Zuhörer zunichte.Auseinandersetzungen sind immer ein bildhaftes Beispiel des Prinzips der Dissonanz. Es wird von den Beteiligten als zugeschnürte Kehle, Angst oder Wut im Bauch, weichen Knien und anderen derartigen Symptomen  wahrgenommen. Was die Neutralität angeht, findet die Reaktion über eine gängige Spielart menschlicher Interaktion -  „leben und leben lassen“ - statt. Sie baut auf dem Vorsatz „tust du mir nichts, tu ich dir nichts“ auf.  Daraus ergibt sich, daß keiner so recht Notiz vom anderen nimmt. Im Radio-Beispiel würde sich die neutrale Reaktion zwischen Radiosendern lediglich in der Koexistenz verschiedener Stationen auf der Senderskala, welche ohne nennenswerte, wechselseitige Beeinflussung zeitgleich senden, auswirken.

Betrachten wir den übernatürlichen Einfluss auf soziale Wechselwirkungen genauer, ergibt sich ein deutlich klareres Bild des menschlichen Befindens. Gemeinschafts- und Gruppenaktionen, kulturelle Veranstaltungen und sogar Ereignisse die die ganze Welt betreffen, werden folglich  nachvollziehbarer, ebenso die Lösungen der Probleme, die auf jeder dieser Ebenen erlebt werden. Psychische Resonanz und Dissonanz geben, genau wie der Vernetzungsgrad des Gruppenbewusstseins, brauchbare Begründungen für viele menschliche Verhaltensweisen, welche ansonsten nicht eindeutig zugewiesen werden können.

Psychologische und kulturelle Theorien zum Verständnis von Ereignissen, die die ganze Welt betreffen, haben sich als unzulänglich erwiesen, sie können ganz einfach nicht die gesuchten Antworten liefern, ohne eine gleichermaßen allumfassende okkulte Erklärung als Parallele heranzuziehen.

Beispielsweise wird ein Individuum während Unruhen Dinge tun, die es später bezweifeln oder sogar verurteilen wird. Solche Personen fielen wechselseitigen, psychischen Einflüssen oder mit anderen Worten, einer negativen Form des Gruppenbewusstseins zum Opfer. Die Macht des Gruppenbewusstseins vieler einstimmiger, chaotischer und anarchistischer Denkweisen nötigt, bzw. befähigt Individuen, an Handlungen teilzuhaben, die ihnen normalerweise unmöglich oder unorthodox erscheinen würden. Schlachten gegnerischer Armeen wurden oft nicht durch eine überlegene Anzahl oder Technologie entschieden, sonder vielmehr durch etwas, das als Kampfgeist  oder Entschlossenheit des Gruppenbewusstseins bezeichnet werden kann. Das gemeinsame ausharren, das schlichtweg von einer wechselseitig erteilten Befähigung dazu  herrührt , kann miteinander verbundene Personen oftmals im Angesicht des übermächtigen Gegners in ihrem gemeinsamen Bestreben unterstützen. Zorn kann eine ansteckende Sache sein, weitergegeben von einem zum andern, wie in einer unendlichen Rückkopplungsschleife. Liebe wächst durch pure Anmut mitten in den Reihen der ahnungslosen Bürgerschaft. Die übernatürliche Schleife, in der sich die Kraft des Gruppenbewusstseins bewegt, wird wechselseitig verstärkt und im geometrischen Sinne vergrößert. Dasselbe trifft natürlich auf jegliche Emotion oder Absicht  ähnlicher Art zu. Zuerst wird ein wechselseitiges Echo der Gefühle festgestellt und dann ein Gruppenbewusstsein ausgebildet, deren dauerhafter Wert von der gefühlsmäßigen Stufe, dem mentalen Fokus und der Überzeugung der zusammensetzenden Mitglieder abhängt. In dem Maß in dem Einzelne das Gruppenbewusstsein verlassen und eigenständige Absichten verfolgen, verliert es an Stärke, ganz so wie eine Lawine oder ein Erdrutsch mit jedem verlangsamten oder gestoppten Element an Wucht verliert.

In keiner Diskussion über das Phänomen des Gruppenbewusstseins lässt es sich vermeiden, das Fachgebiet übernatürliche Einwirkungen zu betreten, genauso wenig das der Grundregeln der Naturgesetze, wie etwa Resonanz/Echo oder Schwingungen, (Gefühl/Frequenz) welche diese Einwirkung erst ermöglichen. Gleichermaßen ist es nicht möglich, diese übernatürliche Einwirkung zu verstehen, ohne die Energie oder das Chi, auf der das Gruppenbewusstsein basiert, wenigstens in seinen Grundlagen erfasst zu haben. Eigentliche okkulte Erkenntnisse wie diese, basieren auf vielen wissenschaftlichen Gegenständen, welche untrennbar miteinander verwoben sind. Begutachten wir die Bedeutung, die Entfaltungsmöglichkeiten und entstehende Folgerungen dieses Phänomens,  ist ein gewisses Abzweigen zu verwandten Themen vonnöten, um eine vollständige Erkenntnis zu erlangen. Unumgänglich ist eine klare Definition des Begriffes „okkult“, was für sich schon eine rechtmäßige Wissenschaft darstellt. Das okkulte ist – sehr einfach gesagt – die angewandte Physik des Bewusstseins. Wir alle haben ein Bewusstsein, und wenn wir lernen wie es funktioniert, wie hier im Fall Übernatürliche Wirkungen und Interaktion des Gruppenbewusstseins (und wie diese gemeistert werden können),  so werden wir zu Okkultisten.

Der elektromagnetische Ozean von Bewusstsein, subatomaren Wellen und Teilchen, in welchem wir uns befinden, bildet die zugrundeliegende Realität hinter unseren alltäglichen Erfahrungen. Wollen wir die Realität begreifen, so müssen wir das Bewusstsein erforschen, sowie die okkulten Grundregeln der Naturgesetze, welche es steuern. Unerschrockene Seelen erwartet auf dieser Entdeckungsfahrt sowohl hochgradige Abenteuer, als auch tiefe, spirituelle Erfüllung.


Ende Teil III


Matthew Webb


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