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Manchmal sitze ich mit Menschen zusammen und lausche einfach den
Geschichten, die sie erzählen. Oft kommen mir dabei Gedanken wie
"Das hätt ich dem gar nicht zugetraut" oder "Interessant, so hätt´
ich das noch nie gesehen...". Viele dieser Geschichten haben mich
dazu gebracht über den Geschichtenerzähler und auch über mich selber
und meine Art, die Welt zu sehen, nachzudenken. Neue Blickpunkte
erweitern meinen Horizont und manchmal entdecke ich Gemeinsamkeiten,
wo vorher keine waren.
Am Lagerfeuer soll eine Möglichkeit geboten werden, andere Menschen
kennen zu lernen und so die Welt durch viele Augen zu sehen. Vielleicht
entdecken wir dann, daß in jedem von uns ein Teil des anderen steckt
und umgekehrt. Vielleicht ist uns dann irgendwann alles bekannt
und die Furcht vor dem Unbekannten weicht einer umfassenden Akzeptanz
von allem was ist. Ich muß nicht alles mögen, was existiert, aber
vielleicht gelingt es mir eines Tages alles was existiert zu akzeptieren.
Meinen Weg suche ich mir selbst, meine Grenzen setze ich mir selber
und gerade deshalb gestehe ich das auch allen anderen gerne zu...
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