Mc Claudia

Mein Name ist Claudia Jenik, mein Nickname Mc Claudia (das gälische Mac bedeutet „Sohn“, was also logisch bedeuten würde, ich sei mein eigener Sohn, was natürlich unlogisch ist, aber kurz und bündig meine androgyne Lebenseinstellung ausdrückt). Ich wurde am 2. August 1971 (Sonne: Löwin, Mond und Aszendent: Schützin, chinesisches Horoskop: artgerecht gehaltenes Wildschwein, falls das jemanden interessiert) in Wien geboren, wo ich auch noch immer lebe und das gerne.

Offiziell schulgebildet bin ich bis zum Studienberechtigungsprüfungsniveau, hauptberuflich bin ich als Sachbearbeiterin beim Bund tätig, also sowas ähnliches wie eine Beamtin, nur nicht ganz. All meine religiösen, heidnischen und sonstigen Ambitionen lebe ich also zumeist in meiner Freizeit.

Mein religiös/spiritueller Lebenslauf:

- Katholische Christin – Kindesalter
- Interesse an Meditation, Buddhismus, Yoga, etc. – seit 10. Lebensjahr
- Tarot, Zeremonialmagie, Geisterbeschwörungen, Kabbalah: 14.-16. Lj.
- Satanismus 16.-17. Lj.
- Wicca, Zauberei, erstes Interesse am Polytheismus: seit 17. Lj.
- intensives Interesse an amerikan. Ureinwohner/innen (besonders Lakota) – 21.-24. Lj.
- Ende Wicca, dafür Göttinnen, Frauenspiri., Matriarchatsforschung 25.-28. Lj.
- Spirituelle Orientierungslosigkeit 28.-32. Lj.
- Stätig wachsende Hinwendung zum Recon-Polytheismus (v.a. klassische Antike, Kelten und Asatru), und seit 34. Lj. endgültige Heimatfindung im keltischen Heidentum.

Seit 1996 habe ich mich voll auf die Kelten „eingeschossen“, bilde mich, lese viel, forsche privat zu diesem Thema, und das ganze hat, so wie es aussieht, noch lange kein Ende. In der Zeit meiner spirituellen Orientierungslosigkeit nahm ich zeitweise an Schaukämpfen bei Mittelalter- und Keltenfesten teil, was sich aber im Jahr 2000 aus Zeitmangel aufgehört hat. Am Thema „Kampfkunst“ bin ich aber weiter interessiert, betreibe derzeit Taiji und finde Schwerter und Schwertkampf grundsätzlich genial, vor allem wenn es sich um Kämpferinnen und Amazonen handelt!

In dieser Zeit der Veränderung habe ich auch die Vorzüge von wissenschaftlichen Arbeiten (im Gegensatz zu populären) entdeckt, weiters den Feminismus, wie ihn Simone de Beauvoir gelehrt hatte (dieser bestimmt seitdem mein Denken in punkto Geschlechterfragen) und auch die Philosophie im Allgemeinen. Von den paar Philosoph/innen, die ich bis jetzt kennengelernt habe, sind mir die Ideen des Peter Singer und des Epikur am liebsten, wenn es um das menschliche Leben und die Gesellschaft geht. Im Spirituellen gefällt mir eine Mischung aus Daoismus bzw. auch monistische Ideen der griechischen Naturphilosophen (Heraklit, Anaximander) zusammen mit polytheistischer urheidnischer Denkweise am besten, wobei mir religiöser Zwang und religiös begründete Gewalt, starre Hierarchien, Missionierung, allgemeingültige Wahrheitsansprüche, Geheimniskrämereien, allmächtige und allwissende Priester/innenschaften, Vereinnahmung der Religion durch die Politik und Verdummung auf Kosten des Spirituellen grundsätzlich zuwider sind. Man könnte sagen, mein Heidentum ist aufgeklärt und humanistisch. Die Menschenrechte stehen über jeder Religion.

Zur Zeit schreibe ich Artikel, einige davon für das Wurzelwerk, und betreue zusammen mit Perduíl das „Es-war-einmal...“-Forum, das eines meiner vielen Hobbys, nämlich Geschichte, zum Thema hat, sowie auch die rekonstruierten Heidentümer (Asatru (Wikinger, Germanen), Celtoi (Kelten), Hellenismos (Griechen), Religio Romana (Römer) und alle anderen alten Religionen, die von engagierten Menschen wiederbelebt werden). Ich selbst bin wie gesagt auf der keltischen Schiene, ehre die gallischen Gottheiten mit Ritualen (wenn ich Glück habe, auch mit anderen Leuten zusammen), Opfern, Gebeten oder anderen religiösen Praktiken. Neben den Kelten und dem bisher Erwähnten interessieren mich immer wieder interessante Dinge, v.a. Religionen, Soziales, Weltpolitisches o. Ä.

 



Bisher verfasste Artikel von Mc Claudia
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